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Do, 24. September 2020, 11:27 Uhr

Dow Jones Industrial Average

WKN: 969420 / ISIN: US2605661048

Wall Street Update: Dow Jones leicht im Plus, Maytag im Fokus


21.06.05 19:21
aktiencheck.de


Am Mittag befinden sich die US-Leitbörsen weiterhin in der Pluszone, wenngleich sich die Aufschläge im Dow Jones in Grenzen halten. Der Index gewinnt lediglich knapp 0,1 Prozent auf 10.616 Punkte, die NASDAQ gewinnt 0,3 Prozent auf 2.094 Zähler hinzu.

Für gute Stimmung sorgt der zurückgehende Ölpreis. Der gestern auf ein neues Rekordhoch gestiegene Ölpreis (fast 60 Dollar pro Barrel auf Intraday-Basis) hat wieder etwas nachgegeben, was für Beruhigung an den Märkten sorgt. Dies zeigt sich auch an den positiven Vorgaben aus Europa und Asien. Da auf Konjunkturseite heute keine Termine anstehen, konzentrieren sich die Anleger in den USA auf die Unternehmensnachrichten.

Dabei steht der Haushaltsgerätehersteller Maytag im Fokus, der von einem Konsortium unter der Führung der chinesischen Haier Group ein Übernahmeangebot erhalten hat. Zudem gab es im Betrugsskandal um Adelphia mit 15 bzw. 20 Jahren drastische Haftstrafen für sowohl den Firmengründer als auch dessen Sohn und Ex-CFO. Die Quartalszahlen von Lennar und Kroger konnten indes überzeugen.

Der US-Haushaltsgerätehersteller Maytag Corp. (ISIN US5785921074 / WKN 859937) teilte am Montagabend mit, dass er von einem Konsortium unter der Führung der Haier Group Co. ein vorläufiges, unverbindliches Übernahmeangebot in Höhe von 1,28 Mrd. Dollar erhalten hat. Demnach hat sich Haier America Trading, die US-Sparte des größten chinesischen Geräteherstellers, mit den Private Equity-Gesellschaften Bain Capital LLC und Blackstone Group LP zusammengeschlossen und für Maytag 16 Dollar pro Aktie geboten. Das US-Unternehmen hat Mitte Mai bereits der Offerte einer Investorengruppe unter der Führung der Ripplewood Holdings LLC in Höhe von 14 Dollar pro Aktie zugestimmt. Der Gruppe gehören GS Capital Partners (Goldman Sachs) und die J. Rothschild Group an.

Wie am gestrigen Montag bekannt wurde, ist John Rigas, Gründer des bankrotten Kabelunternehmens Adelphia Communications Corp. (ISIN US0068481052 / WKN 908461), wegen der Verschleierung von Krediten und der ungerechtfertigten Bereicherung auf Kosten des Unternehmens zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Der zuständige Richter warf dem 80-Jährigen vor, gewissenlos gehandelt zu haben, und verhängte daher die Strafe, die jedoch noch höher ausgefallen wäre, hätte man nicht Rigas hohes Alter erreicht und seinen schlechten Gesundheitszustand berücksichtigt. Neben John Rigas wurde auch sein Sohn Timothy Rigas (49), der ehemalige CFO des fünftgrößten US-Kabelbetreibers, aufgrund derselben Punkte schuldig gesprochen und zu 20 Jahren Haft verurteilt. Beide wollen gegen die Urteile in Berufung gehen.

Die Kroger Co. (ISIN US5010441013 / WKN 851544), der größte Lebensmittelhändler in den USA, meldete heute, dass sie ihren Gewinn im ersten Quartal steigern konnte, was das Ergebnis von weniger Preissenkungen und einer Kostenkontrolle ist. Zudem wurde die Jahresprognose angehoben. Der Gewinn belief sich demnach auf 294,3 Mio. Dollar bzw. 40 Cents pro Aktie, gegenüber 262,8 Mio. Dollar bzw. 35 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 6,2 Prozent auf 17,95 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 34 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 17,66 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal stellen sie ein EPS-Ergebnis von 26 Cents bei Erlösen von 13,63 Mrd. Dollar in Aussicht. Für das laufende Geschäftsjahr hat der Konzern seine EPS-Prognose nach oben korrigiert und schätzt nun einen Wert von über 1,24 Dollar, während Analysten derzeit einen Gewinn pro Aktie von 1,23 Dollar bei Umsätzen von 59,18 Mrd. Dollar schätzen.

Die Lennar Corp. (ISIN US5260571048 / WKN 851022), das drittgrößte Bauunternehmen für Eigenheime in den USA, gab heute bekannt, dass ihr Gewinn im zweiten Quartal aufgrund höherer Preise gestiegen ist. Zudem wurde die Jahresprognose angesichts der guten Entwicklung nach oben korrigiert. Der Nettogewinn belief sich demnach auf 243,5 Mio. Dollar bzw. 1,48 Dollar pro Aktie, nach 201,4 Mio. Dollar bzw. 1,22 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Der Gewinn aus dem laufenden Geschäft lag bei 1,42 Dollar pro Aktie. Der Umsatz erreichte 2,93 Mrd. Dollar, im Vergleich zum Vorjahreswert von 2,34 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,28 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 2,74 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal prognostizieren sie ein EPS-Ergebnis von 1,85 Dollar bei Erlösen von 3,47 Mrd. Dollar. Für das laufende Geschäftsjahr hat das Unternehmen seine EPS-Prognose erneut erhöht und schätzt den Gewinn pro Aktie aus dem laufenden Geschäft nun auf 7,80 Dollar, nach zuvor in Aussicht gestellten 7,15 Dollar. Die derzeitigen Markterwartungen sehen ein EPS-Ergebnis von 7,21 Dollar bei Erlösen von 13,20 Mrd. Dollar vor.

Der US-Stahlhersteller Nucor Corp. (ISIN US6703461052 / WKN 851918) meldete am Montag, dass er für das zweite Quartal aufgrund einer schwachen Nachfrage mit einen Ergebnis am unteren Ende seiner Prognose rechnet. Das Gesamtjahr soll jedoch nach wie vor eines der profitabelsten in der Firmengeschichte werden. Das Unternehmen teilte im April mit, dass es für das zweite Quartal einen Gewinn von 1,95 bis 2,15 Dollar pro Aktie erwartet. Analysten gehen für das laufende Vierteljahr von einem EPS-Ergebnis von 2,08 Dollar aus.

Der amerikanische Konsumgüterhersteller Procter & Gamble Co. (ISIN US7427181091 / WKN 852062) geht in Zusammenhang mit der Übernahme der Gilette Co. für die ersten beiden Jahre nach Abschluss der Transaktion von einer Ergebnisbelastung aus. Wie aus einer Mitteilung des Konsumgüterkonzerns vom Montag hervorgeht, wird für das erste Fiskaljahr nach Abschluss der Transaktion eine Verwässerung des Konzernergebnisses um 25 bis 35 Cents je Aktie erwartet. Für das zweite Jahr nach der Übernahme wird sich der negative Effekt auf das Konzernergebnis voraussichtlich auf 5 bis 10 Cents je Aktie reduzieren. Für das dritte Jahr nach Abschluss der Akquisition erwartet Procter & Gamble einen positiven Ergebnisbeitrag in Höhe von 1 bis 5 Cents je Aktie.







 
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