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Di, 18. Juni 2019, 20:40 Uhr

Bitcoin Group

WKN: A1TNV9 / ISIN: DE000A1TNV91

Diese Punkte lassen derzeit den Bitcoin und die Bitcoin-Group-Aktie steigen


16.05.19 11:44
Motley Fool

Da der Bitcoin keine Erträge erwirtschaftet, besitzt er in diesem Sinne auch keinen Inneren Wert. Deshalb tun sich viele Investoren mit einem Investment in die Kryptowährung schwer. Sie werden aber auch umso neugieriger, je weiter ein Anlageobjekt an der Börse fällt, weil sie wissen, dass der Markt meist vollkommen irrationale Kurse aufruft. So war der Bitcoin-Kurs im Dezember 2018 bereits um knapp 83 % gefallen, bevor er zu neuen Anstiegen ansetzte.


Unternehmen, die Geschäftsmodelle um die Kryptowährung herum aufbauen, lassen sich hingegen viel besser einschätzen. Sie besitzen eine Bilanz und Ertragsrechnung und können deshalb bewertet werden. Eines davon ist die deutsche Bitcoin Group (WKN: A1TNV9). Erfahre, warum der Bitcoin und die Bitcoin-Aktie derzeit so stark anziehen.


Zunehmende Anerkennung

Bitcoin wird von immer mehr Einzelhändlern als Zahlungsmittel anerkannt und in Kombination mit dem Trend zum bargeldlosen Zahlen (per Smartphone) gewinnt die Kryptowährung zunehmend an Bedeutung.


So akzeptiert beispielsweise Amazon (WKN: 906866) über seine Tochter Whole Foods Market oder Starbucks (WKN: 884437) Bitcoin. Darüber hinaus machen Smartphone-Hersteller wie Samsung (WKN: 881823) und HTC (WKN: A0RGRD) bereits das Mitführen von Bitcoins möglich. Ein weiteres Beispiel ist Microsoft (WKN: 870747), das nun auf Basis der Bitcoin-Blockchain ein eigenes dezentrales Identitätsnetzwerk entwickeln möchte. Und diese zunehmende Anerkennung führt zu einer höheren Nachfrage, was den Kurs steigen lässt.


Alternatives Zahlungssystem

Ein Grund für den plötzlichen Wiederanstieg des Bitcoins könnte in dessen Funktion (eines alternativen Zahlungssystems) liegen. Besonders in Ländern mit hoher Korruption und wenig Vertrauen in das eigene System ist Bitcoin beliebt.


So ist parallel zum Bitcoin-Anstieg eine Abwertung des chinesischen Yuan gegenüber dem US-Dollar zu beobachten, was darauf hindeutet, dass viele Chinesen wieder Bitcoin kaufen. Diese Reaktion steht wahrscheinlich auch in Zusammenhang mit dem aktuellen Handelskonflikt mit den USA. Aber auch ohne ihn halten viele reiche Chinesen ihr Geld lieber auf Konten im Ausland und fast alle chinesischen Firmen werden mit ausländischer Rechtsform gegründet. Dies zeigt, wie hoch das Vertrauen in die eigene Regierung ist.


Zudem gibt es viele andere Länder, in denen die Bürger ihrer Währung nicht trauen. Ein Grund hierfür sind die immer weiter steigenden Staatsschulden, die sich langfristig nicht positiv auf die Währungen auswirken.


Auch Negativmeldungen werden ignoriert

Wie robust die übergelagerte Bewegung ist, zeigt die letzte Nachricht über einen weiteren erfolgreichen Hackerangriff auf die Kryptowährungsbörse Binance. Aber auch sie kann den Bitcoin-Anstieg derzeit nicht stoppen.


Bei dem Vorfall wurden etwa 7.000 Bitcoins im Wert von über 40 Mio. US-Dollar entwendet. Daran waren mehrere Hacker beteiligt, die über Phishing und Computer-Viren an die Daten der Besitzer gelangten. Binance gleicht jedoch den Schaden über einen Sicherungsfonds aus.


Und deshalb profitiert die Bitcoin Group

Die Bitcoin Group bietet einen großen Vorteil gegenüber vielen ausländischen Kryptobörsenbetreibern: Sie ist in Deutschland ansässig und deshalb stark reguliert. Manipulationen, wie sie an ausländischen Börsen stattfanden, sind hier kaum möglich.


Die Bitcoin Group profitiert aber auch von der stärkeren Nachfrage und von dem aktuell höheren Handelsvolumen bei der Kryptowährung. Anders als bei der Währung ist für die Aktie die Berechnung eines Inneren Wertes möglich. So war sie beim Tief im Januar 2019 deutlich günstiger bewertet (Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV): 2,78) als noch Ende 2017 (KBV: 11,2).


Foolishes Fazit

Auch wenn viele Anhänger Bitcoin als alternative Währung sehen und Spekulanten sicherlich auch an den Schwankungen verdienen können, zeigen doch die extreme Volatilität und die erfolgreichen Hackerangriffe, dass er nicht besonders sicher ist.


Deshalb sind wahrscheinlich Währungen von guten Volkswirtschaften, Aktien von soliden Unternehmen oder Gold immer noch die viel bessere Alternative für Anleger, die der eigenen Währung nicht mehr trauen. Warren Buffett bezeichnet den Bitcoin sogar als „Rattengift“ und sieht ein schlechtes Ende auf ihn zukommen.


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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Amazon-Tochtergesellschaft, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Teresa Kersten, eine Mitarbeiterin von LinkedIn, einer Microsoft-Tochtergesellschaft, ist Mitglied im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt Anteile an Amazon, Microsoft und Starbucks und empfiehlt diese. Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien oder Kryptowährungen.


Motley Fool Deutschland 2019



 
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