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So, 9. August 2020, 20:15 Uhr

DJ DGAP-IRE: elexis AG: Zwischenmitteilung zum -2-


14.11.14 08:40
Dow Jones Newswires



DJ DGAP-IRE: elexis AG: Zwischenmitteilung zum 30.09.2014





elexis AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG

14.11.2014 08:40

Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Konzern-Zwischenmitteilung zum 3. Quartal 2014 der elexis AG gem. § 37 WpHG

Berichtszeitraum 1. Januar 2014 bis 30. September 2014

Inhalt

1. Rahmenbedingungen

2. Ertragslage

3. Finanz- und Vermögenslage

4. Personal

5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

6. Entwicklung Aktienkurs

7. Ausblick

8. Haftungsausschlussklausel





1. Rahmenbedingungen

1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) reduzierte im Zuge der Herbstprognose
die Wachstumserwartungen für die Weltwirtschaft. Im laufenden Jahr rechnet
der IfW mit einer Zunahme der Weltproduktion um 3,2 % (12. Juni 2014: +3,6
%). Die Prognose des IfW für das Jahr 2015 wurde um 0,3 Prozentpunkte auf
3,7% gesenkt. Ursächlich für diese Entwicklung sind zum einen die mit der
politischen Krise in der Ukraine verbundenen Risiken. Zum anderen tragen
fehlende Strukturreformen sowie eine steigende Staatsverschuldung in den
kriselnden Ländern der Eurozone ebenfalls zu dieser negativen Entwicklung
bei.

Die weltwirtschaftliche Expansion bleibt weiterhin ohne nennenswerte
Wachstumsdynamik. Hier wirkt sich vor allem die Schwäche der
Schwellenländer aus. Auch wenn die Wachstumsraten in China und Indien im
dritten Quartal 2014 wieder deutliche Zuwächse verzeichneten, bleiben diese
hinter der im vergangenen Jahrzehnt verzeichneten Dynamik zurück. In
anderen Ländern wie Russland, Brasilien oder Argentinien stagniert die
Produktion oder geht sogar zurück.

Das aktuelle Wirtschaftswachstum wird vor allem von der Belebung der
fortgeschrittenen Volkswirtschaften, allen voran den USA getragen. Der
Euroraum verharrte in den ersten neun Monaten 2014 in einer
wirtschaftlichen Stagnation. Eine Verbesserung ist in den nächsten Monaten
nicht zu erwarten.Die Wirtschaftsleistung des Euroraums soll im laufenden
Geschäftsjahr 0,7 % gegenüber dem Vorjahr zulegen. Ursprünglich wurde ein
Zuwachs um 1,0 % prognostiziert.

Insgesamt bleibt die weltwirtschaftliche Entwicklung anfällig für
Störungen. Unruhen an den Finanzmärkten, aber auch politische Unruhen
wirken sich unverändert auf die Stabilität der Weltwirtschaft aus.

Der ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands
sank im September auf 104,7 Punkte (Vormonat 106,3). Das ist der niedrigste
Wert seit April 2013. Die aktuelle Geschäftslage wurde erneut weniger gut
beurteilt als im Vormonat. Die Erwartungen für die nächsten sechs Monate
fielen auf den tiefsten Stand seit Dezember 2012. Für Deutschland erwartet
der IWF einen Zuwachs des BIP von 1,4 % im Jahr 2014. Dies ist um 0,6 %
weniger als ursprünglich prognostiziert. Der deutsche Konjunkturmotor läuft
nicht mehr rund.

1.2 Branchenentwicklung

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) reduzierte Ende Juli
2014 seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr. Er geht nur noch von
einem Plus von 1 % statt der im Oktober 2013 genannten 3 % aus. Grund sei
die eingetrübte Wirtschaftsstimmung in vielen Ländern, die sich in einer
reduzierten Auftragslage bemerkbar mache.

Der Auftragseingang im deutschen Maschinenbau lag nach Aussage des VDMA in
den ersten neun Monaten 2014 mit einem Plus von 2 % leicht über dem Niveau
des Vorjahres. Die Auslandsaufträge verzeichneten ein Plus von x1 %. Die
Inlandsaufträge konnten um 2 % zulegen.



2. Ertragslage

Die Diversifikation des Produktportfolios der Gruppe elexis gilt als eine
wesentliche strategische Säule, um konjunkturelle Schwankungen
auszugleichen. Die Gruppe elexis verbuchte im Berichtszeitraum
Auftragseingänge in Höhe von 127,1 Millionen Euro (30. September 2013:
140,9 Millionen Euro). Dies entspricht einer Abnahme um rund 10 % gegenüber
dem Vorjahreszeitraum. Die Umsatzerlöse beliefen sich zum 30. September
2014 auf 137,2 Millionen Euro und lagen damit rund 7 % über dem
Vorjahresniveau (30. September 2013: 128,2 Millionen Euro).

Die Geschäftsbereiche High Quality und High Precision Automation trugen wie
folgt zum Konzernergebnis bei:

High Quality Automation

Mit Wirkung zum 01. Juli 2014 erwarb die Gruppe elexis 100 % der Anteile an
der eltromat GmbH, die nun unter BST eltromat International Leopoldshöhe
GmbH firmiert. Zum dritten Quartal 2014 erfolgte erstmals die
Konsolidierung der BST eltromat International Leopoldshöhe GmbH im Segment
High Quality Automation.

Die Produkte und Komponenten der elexis AG werden in unterschiedlichen
Branchen eingesetzt. Der Auftragseingang und Umsatz ist von den
branchenbezogenen konjunkturellen Entwicklungen stark beeinflusst.

Trotz rückläufiger Nachfrage aus den metallverarbeitenden Industriezweigen
zog in den ersten neun Monaten 2014 der Auftragseingang gegenüber dem
Vorjahr wieder leicht an.. Negative Impulse kommen aus dem anhaltenden
politischen Konflikt zwischen der Ukraine und Russland. Dies betrifft vor
allem die Produktgruppe der Antriebstechnik. Die konjunkturelle Entwicklung
im Nicht-Metall-Bereich ist dagegen positiv. Als Ergebnis der
Preisstrategie verzeichnete der Geschäftsbereich High Quality Automation
gegenüber dem Vorjahreszeitraum wieder leicht wachsende Auftragseingänge.
In den ersten neun Monaten 2014 nahmen die Auftragseingänge (inklusive der
Erstkonsolidierung der BST eltromat International Leopoldshöhe GmbH) um
rund 7 % auf 103,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr zu (30. September
2013: 97,1 Millionen Euro). Auch die Umsatzerlöse lagen zum Ende des
Berichtszeitraums über dem Vorjahresniveau und beliefen sich auf 102,0
Millionen Euro nach 97,6 Millionen Euro im Jahr zuvor (+ 4,5 %). Darin
enthalten sind erstmals die anteiligen Umsatzerlöse der BST eltromat
International Leopoldshöhe GmbH.

Die Märkte im Segment High Quality Automation sind von einem nachhaltigen
Preis- und Wettbewerbsdruck geprägt. Dieser wirkte sich auch auf das
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) aus. Nach 11,4 Millionen Euro im
Vorjahr lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern nach Ablauf der ersten neun
Monate 2014 bei 9,2 Millionen Euro. Dies entspricht einer EBIT-Marge von
9,0 % (Vorjahr: 11,7 %).

High Precision Automation

Die wirtschaftliche Entwicklung des Geschäftsbereichs High Precision
Automation ist eng mit dem Investitionszyklus der Konsumgüterbranche
verknüpft. Dieser Geschäftsbereich konnte in den ersten neun Monaten des
Jahres 2014 deutliche Steigerungen bei Umsatz und Ertrag verbuchen. Nachdem
im Vorjahr das größte Auftragspaket der Firmengeschichte in Höhe von 17,8
Mio. EUR enthalten war, erreichten die Auftragseingänge im Berichtszeitraum
das Vorjahresniveau nicht.

Zum 30. September 2014 beliefen sich die Auftragseingänge auf 23,7
Millionen Euro (Vorjahr: 43,7 Millionen Euro) und lagen damit rund 46 %
unter dem Vorjahresniveau. Die Umsatzerlöse nahmen dagegen um rund 15 % zu
und beliefen sich zum 30. September 2014 auf 35,1 Millionen Euro nach 30,6
Millionen Euro im Vorjahr. Die positive Umsatzentwicklung ist eine Folge
der sukzessiven Abarbeitung des Auftragsbestandes aus dem Vorjahr.

Die Ergebnisqualität im Geschäftsbereich High Precision Automation wird im
Wesentlichen durch den Produktmix geprägt. Neben der Modularisierung der
Produkte führte ein ausgewogener Mix von Erst- und Folgeaufträgen in den
ersten neun Monaten 2014 zu einer deutlich verbesserten Ertragskraft. Auch
die Verschiebung des Branchenmixes zugunsten der Medizintechnik und
Consumer Goods Industrie wirkte sich positiv auf die Ergebnisqualität aus.
Das EBIT belief sich nach Ablauf der ersten neun Monate auf 6,7 Millionen
Euro (Vorjahr: 5,6 Millionen Euro). Das entspricht einer EBIT-Marge von
19,1 % (Vorjahr: 18,3 %).

Ertragslage der elexis AG

In der Holding belief sich das EBIT vor dem Beteiligungsergebnis in den
ersten neun Monaten 2014 auf minus
1,0 Million Euro (Vorjahr: minus 1,1 Million Euro). Neben den beiden
Vorständen beschäftigte die elexis AG zum 30. September 2014 zwei
Mitarbeiter.

Ertragslage des elexis-Konzerns

Die Gruppe elexis erzielte in den ersten neun Monaten 2014 ein Ergebnis vor
Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 14,9 Millionen Euro oder 10,8% vom
Umsatz. In der Vorjahresperiode lag die EBIT-Marge bei 12,4 % (EBIT: 15,9
Millionen Euro). Darin enthalten sind auch die Effekte aus der
Erstkonsolidierung der zum 01.07.2014 erworbenen BST eltromat International
Leopoldshöhe GmbH.

Das Konzernergebnis nach Abzug von Fremdanteilen belief sich zum Ende des
dritten Quartals 2014 auf 9,3 Millionen Euro (Vorjahr: 10,3 Millionen
Euro). Das Ergebnis pro Aktie betrug auf der Basis von 9,2 Millionen im
Umlauf befindlichen Aktien 1,01 Euro. Im Vorjahreszeitraum erwirtschaftete
die Gruppe elexis ein Ergebnis pro Aktie in Höhe von 1,12 Euro.

3. Finanz- und Vermögenslage



Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gruppe elexis nahm gegenüber dem Referenzwert vom 31.
Dezember 2013 (167,7 Millionen Euro) zum 30. September 2014 auf 182,9
Millionen Euro zu. Ursächlich hierfür ist die Erstkonsolidierung der BST
eltromat International Leopoldshöhe GmbH. Bei einer gleichzeitigen Zunahme
des Eigenkapitals auf 104,1 Millionen Euro konnte die Eigenkapitalquote im
Verlauf der ersten neun Monate stabil gehalten werden (30. September 2014:
56,9 %; 31. Dezember 2013: 56,8 %; 31. März 2013: 58,9 %). Diese


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November 14, 2014 02:40 ET (07:40 GMT)




DJ DGAP-IRE: elexis AG: Zwischenmitteilung zum -2-




kontinuierlich hohe Eigenkapitalausstattung verschafft der Gruppe elexis
eine nachhaltige Stabilität.

Die Vermögenslage der Gruppe elexis ist deutlich von den
Konsolidierungseffekten der neu erworbenen BST eltromat International
Leopoldshöhe GmbH geprägt. Die langfristigen Vermögenswerte, hier
insbesondere die immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen, nahmen
gegenüber dem Referenzwert am 31. Dezember 2013 von 69,4 Millionen Euro auf
81,4 Millionen Euro zu.

Das Vorratsvermögen nahm im Berichtszeitraum von 22,4 Millionen Euro auf
29,0 Millionen Euro zu, was sich auch in einer deutlich erhöhten
Vorratsreichweite in Tagen widerspiegelte (30. September 2014: 57 Tage; 31.
Dezember 2013: 47 Tage; 30. September 2013: 49 Tage). Trotz steigender
Umsatzerlöse und eines unverändert hohen Auslandsanteils blieben die
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahezu konstant und beliefen
sich auf 29,4 Millionen Euro (31. Dezember 2013: 29,6 Millionen Euro; 30.
September 2013: 29,1 Millionen Euro). Demzufolge nahm auch die
Forderungsreichweite von 62 Tagen (31. Dezember 2013) auf 58 Tage
(30.September 2014) ab.

Finanzlage

Die Finanzierung der Gruppe elexis war zu jedem Zeitpunkt sichergestellt.
Der operative Cashflow belief sich zum 30. September 2014 auf - 0,5
Millionen Euro (30. September 2013: 12,8 Millionen Euro). Insbesondere der
Rückgang von erhaltenen Anzahlungen sowie der Erwerb der Anteile an der
eltromat GmbH (jetzt firmierend unter BST eltromat International
Leopoldshöhe GmbH) wirkte sich negativ auf die Cashflowentwicklung aus.

Die Gruppe elexis verfügte zu jedem Zeitpunkt über ausreichende
Kontokorrent-Linien und wies zum Ende des dritten Quartals 2014 einen
Finanzmittelfonds in Höhe von 27,0 Millionen Euro aus (Vorjahr: 32,2
Millionen Euro). Die Mittelabflüsse im Zuge des Unternehmenserwerbs der BST
eltromat International Leopoldshöhe GmbH sind darin bereits enthalten.

4. Personal

Zum 30. September 2014 beschäftigte die Gruppe elexis 1.062 Mitarbeiter.
Dies entspricht einer Zunahme um rund 14 % gegenüber der Vorjahresperiode
(929 Mitarbeiter). Davon entfallen 137 Mitarbeiter auf die neu erworbene
BST eltromat International Leopoldshöhe GmbH

5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Stichtag zum 30. September 2014 sind für die Gruppe elexis keine
Ereignisse von wesentlicher Bedeutung eingetreten.

6. Entwicklung Aktienkurs

Die Stimmung der internationalen Aktienmärkte hat sich im Vergleich zum
Vorquartal wieder verschlechtert. Neben den geopolitischen Faktoren waren
es vor allem die Sorgen um die Konjunktur, die im dritten Quartal auf die
Stimmung und die Kurse drückten. Der Deutsche Aktienindex DAX hat ein
durchwachsenes Jahr hinter sich: Zunächst trieb das billige Geld der
Notenbanken den Index in die Höhe. Am 5. Juni durchbrach der DAX erstmalig
im variablen Handel die Marke von 10.000 Punkten und am 9. Juni 2014
schloss der deutsche Leitindex erstmals über dieser Marke. Seitdem aber
verdüsterte sich die Lage. So beträgt beim DAX das Minus seit Jahresbeginn
bis zum Ende des Berichtszeitraums 1,8 %.

Die Kursentwicklung der elexis-Aktie zeigt ein freundlicheres Bild. Die
Anteilsscheine der elexis AG eröffneten das Börsenjahr 2014 mit einem Kurs
von 24,60 Euro und notierten zum 30. September 2014 bei 25,08 Euro. Das
entspricht einem Plus von 1,9 %. Ihr Neunmonatshoch erreichte die
elexis-Aktie am 18. Juni 2014 bei 26,40 Euro. Der Tiefstkurs in den ersten
neun Monaten betrug 23,61 Euro am 21. März 2014. Die Marktkapitalisierung
der elexis AG hat sich zum Ende des dritten Quartals auf der Basis von 9,2
Millionen Stück-Aktien auf 230,7 Millionen Euro erhöht. Zum Bilanzstichtag
2013 lag der Börsenwert bei gleicher Aktienanzahl und einem
Jahresschlusskurs von 24,34 Euro bei 223,9 Millionen Euro (alle Angaben auf
Basis von Xetra-Kursen).

Mit 93,59% der Stimmrechte ist die SMS GmbH der größte Aktionär der
Gesellschaft. Der Freefloat (berechnet auf Basis der Definition der
Deutschen Börse) belief sich am 30. September 2014 auf 6,41 %.

Die Aktie der elexis AG gehörte bis zum Ablauf des 3. Oktobers 2014 dem
General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse an.

Am 20. März 2014 stellte der Vorstand der elexis AG mit Zustimmung des
Aufsichtsrats bei der Geschäftsführung der Frankfurter Wertpapierbörse den
Antrag auf Widerruf der Zulassung der Aktien der elexis AG zum regulierten
Markt (General Standard) gemäß § 39 Abs. 2 Börsengesetz in Verbindung mit §
46 Abs. 1 und 2 der Börsenordnung der Frankfurter Wertpapierbörse. Mit dem
Antrag wird dem erheblich verringerten Handelsvolumen der
elexis-Aktien Rechnung getragen. Das durchschnittliche tägliche
Handelsvolumen mit elexis-Aktien betrug im Berichtszeitraum 767 Aktien
(Xetra) (Vorjahr: 613 Aktien). Durch den Börsenrückzug erwartet die
Gesellschaft zudem eine Reduzierung der Kosten.

Die Geschäftsführung der Frankfurter Wertpapierbörse hat der elexis AG
mitgeteilt, dass sie die Zulassung der Aktien der elexis AG zum regulierten
Markt (General Standard) entsprechend dem Antrag der Gesellschaft
widerrufen hat. Der Widerruf wurde mit Ablauf des 3. Oktober 2014 wirksam
und der Handel mit Aktien der Gesellschaft am regulierten Markt vollständig
beendet.


7. Ausblick

Die weltweite Konjunktur hat an Schwung verloren und die Herausforderungen
halten an. Wir gehen davon aus, dass die elexis-relevanten
Branchenkonjunkturen auch im weiteren Jahresverlauf ein sehr heterogenes
Bild zeigen werden. Dies erfordert eine aktive Unternehmensführung in
Abhängigkeit der jeweiligen Rahmenbedingungen mit Augenmaß und Konsequenz.
Bei einer deutlichen Verschlechterung der konjunkturellen Aussichten stehen
konsequente Kosteneinsparungsprogramme auf der Tagesordnung.

Allerdings ist die Gruppe elexis aufgrund ihrer internationalen
Positionierung und der exportorientierten Ausrichtung des Produktportfolios
in einer guten Ausgangslage. elexis-Produkte gelten zudem als führend in
Schlüsselbereichen der industriellen Fertigung. Sie unterstützen
Unternehmen dabei, ihre Produktivität zu steigern, Qualität zu sichern und
die Sicherheit ihrer Anlagen zu erhöhen. Somit haben unsere Technologien
einen wesentlichen Anteil an der gesamten Wertschöpfungskette der
industriellen Fertigung.

Die Diversifikation in unterschiedliche Technologien und Branchen wird auch
im laufenden Jahr auf Gruppen-ebene konjunkturelle Schwankungen zum Teil
ausgleichen können. Der Vorstand rechnet für das Geschäftsjahr 2014 mit
einer Geschäftsentwicklung leicht unter dem Niveau des Jahres 2013.

8. Haftungsausschussklausel

Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den aktuellen
Einschätzungen des elexis-Managements und auf bestimmten Annahmen über
künftige Entwicklungen und Prognosen beruhen. Solche Aussagen unterliegen
Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen
Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Ertragslage der
Gesellschaft von den hier getroffenen Einschätzungen abweichen können.
Hierzu gehören unter anderem das zukünftige Marktumfeld, die
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, das Verhalten der übrigen
Marktteilnehmer, die Entwicklung der Rohstoffmärkte und die Einführung
neuer Produkte.



14.11.2014 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

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November 14, 2014 02:40 ET (07:40 GMT)