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So, 9. August 2020, 22:51 Uhr

Carl Zeiss Meditec

WKN: 531370 / ISIN: DE0005313704

DJ DGAP-HV: Carl Zeiss Meditec AG: Bekanntmachung -2-


24.02.16 15:08
Dow Jones Newswires



DJ DGAP-HV: Carl Zeiss Meditec AG: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 06.04.2016 in Weimar mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG





DGAP-HV: Carl Zeiss Meditec AG / Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung
Carl Zeiss Meditec AG: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 06.04.2016 in Weimar mit dem Ziel der
europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG

2016-02-24 / 15:07
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Carl Zeiss Meditec AG Jena - ISIN: DE 0005313704 - Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung

Wir laden hiermit unsere Aktionäre zu der am Mittwoch,

den 6. April 2016, um 10:00 Uhr,

im congress centrum neue weimarhalle, UNESCO-Platz 1, 99423 Weimar,
stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.

I. Tagesordnung

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des gebilligten Konzernabschlusses zum 30. September 2015 sowie der
Lageberichte für die Carl Zeiss Meditec AG und den Konzern für das Geschäftsjahr 1. Oktober 2014 bis 30. September
2015, jeweils mit dem erläuternden Bericht des Vorstands zu den Angaben nach §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB und des
Berichts des Aufsichtsrats.

Die vorgenannten Unterlagen können im Internet unter http://www.zeiss.de/meditec-ag/hv eingesehen werden. Ferner werden
sie in der Hauptversammlung zugänglich sein und näher erläutert werden. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den
Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Eine Beschlussfassung der Hauptversammlung zu
diesem Tagesordnungspunkt entfällt damit.

2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2014/15

Aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2014/15 sollen EUR 0,38 je dividendenberechtigter Stückaktie ausgeschüttet
werden.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2014/15 in Höhe von EUR 103.714.508,88 wie
folgt zu verwenden:

1. Zahlung einer Dividende von EUR 0,38 je Stückaktie für 81.309.610 Stückaktien: EUR 30.897.651,80.

2. Vortrag des verbleibenden Gewinns auf neue Rechnung: EUR 72.816.857,08.
3. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2014/15

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2014/15 amtierenden Mitgliedern des Vorstands für diesen
Zeitraum Entlastung zu erteilen.

4. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2014/15

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2014/15 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats für
diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.

5. Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2015/16

Der Aufsichtsrat schlägt - auf der Grundlage der Empfehlung des Prüfungsausschusses - vor, die Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, zum Abschlussprüfer und zum Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr
2015/16 zu wählen.

6. Beschlussfassung über die Wahlen zum Aufsichtsrat

Mit Ablauf der Hauptversammlung am 6. April 2016 endet die Amtszeit der als Vertreter der Anteilseigner gewählten
Aufsichtsratsmitglieder Prof. Dr. Michael Kaschke, Dr. Markus Guthoff und Thomas Spitzenpfeil.

Der Aufsichtsrat der Carl Zeiss Meditec AG setzt sich nach den §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG und § 4 Abs. 1 DrittelbG
sowie § 11 Abs. 1 der Satzung aus vier von den Anteilseignern und zwei von den Arbeitnehmern zu wählenden Mitgliedern
zusammen. Der Aufsichtsrat unterstützt die Zielsetzung des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und
Männern an Führungspositionen sowie die Empfehlungen des Corporate Governance Kodex und hat daher eine Geschlechterquote
im Aufsichtsratsgremium von mindestens 30% beschlossen (entspricht zwei von sechs Sitzen), die bereits zum Ablauf des
Geschäftsjahres 2014/15 erfüllt war und in diesem Beschlussvorschlag berücksichtigt ist.

Der Aufsichtsrat schlägt - auf der Grundlage des Vorschlags des Nominierungsausschusses und unter Berücksichtigung der
vom Aufsichtsrat am 17.09.2015 für seine Zusammensetzung beschlossenen Ziele - vor,

a) Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorsitzender des Vorstands der Carl Zeiss AG, Oberkochen,

b) Dr. Markus Guthoff, Mitglied des Vorstands (CFO) der ALBA Group plc & Co. KG, Berlin,

c) Thomas Spitzenpfeil, Mitglied des Vorstands der Carl Zeiss AG, Oberkochen,

mit Wirkung ab Beendigung der Hauptversammlung vom 6. April 2016 bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die
Entlastung für das Geschäftsjahr 1. Oktober 2019 bis 30. September 2020 beschließt, als Vertreter der Anteilseigner in
den Aufsichtsrat zu wählen.

Dem Votum des Aufsichtsrats folgend, beabsichtigt Herr Prof. Dr. Michael Kaschke, wieder für den Aufsichtsratsvorsitz zu
kandidieren.

Es ist beabsichtigt, die Wahlen zum Aufsichtsrat in Übereinstimmung mit dem Deutschen Corporate Governance Kodex im Wege
der Einzelwahl durchzuführen.

Von den vorgeschlagenen Kandidaten für den Aufsichtsrat qualifiziert sich unter anderem Herr Dr. Markus Guthoff aufgrund
seiner Tätigkeit als unabhängiger Finanzexperte i.S.d. § 100 Absatz 5 AktG.

Der Aufsichtsrat hat sich vergewissert, dass die vorgeschlagenen Kandidaten den zu erwartenden Zeitaufwand aufbringen
können.

Angaben gem. § 125 Absatz 1 Satz 5 AktG zu Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und
Mitgliedschaften in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen:

Prof. Dr. Michael Kaschke:

Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien in Unternehmen der Carl
Zeiss Gruppe:

- Vorsitzender des Aufsichtsrats der Carl Zeiss Microscopy GmbH, Jena, Deutschland
- Vorsitzender des Board of Directors der Carl Zeiss Pte. Ltd., Singapore, Singapur
- Vorsitzender des Board of Directors der Carl Zeiss Pty. Ltd., North Ryde, Australien
- Vorsitzender des Board of Directors der Carl Zeiss Far East Co. Ltd., Kwai Chung/Hongkong, China
- Vorsitzender des Board of Directors der Carl Zeiss India (Bangalore) Pte. Ltd., Bangalore, Indien
- Vorsitzender des Aufsichtsrats der Carl Zeiss SMT GmbH, Oberkochen, Deutschland
- Vorsitzender des Board of Directors der Carl Zeiss (Ptv.) Ltd., Randburg, Südafrika
- Vorsitzender des Board of Directors der Carl Zeiss Mexico S.A. de C.V., Mexiko-Stadt, Mexiko
- Vorsitzender des Aufsichtsrats der Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH, Aalen, Deutschland

Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von
Wirtschaftsunternehmen jeweils außerhalb der Carl Zeiss Gruppe:

- Mitglied des Aufsichtsrats, Prüfungsausschusses der Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf, Deutschland
- Mitglied des Aufsichtsrats, Prüfungsausschusses der Deutsche Telekom AG, Bonn, Deutschland

Dr. Markus Guthoff:

Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien in Unternehmen der Carl
Zeiss Gruppe:

Keine

Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von
Wirtschaftsunternehmen jeweils außerhalb der Carl Zeiss Gruppe:

Keine

Thomas Spitzenpfeil:

Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien in Unternehmen der Carl
Zeiss Gruppe:

- Vorsitzender des Aufsichtsrats der Carl Zeiss Jena GmbH, Jena, Deutschland
- Vorsitzender des Verwaltungsrats der Carl Zeiss AG, Feldbach, Schweiz
- Vorsitzender des Board of Directors der Carl Zeiss AB, Stockholm, Schweden
- Vorsitzender des Board of Directors der Carl Zeiss Inc., Thornwood, USA
- Vorsitzender des Board of Directors der Carl Zeiss A/S, Birkerød, Dänemark
- Vorsitzender des Board of Directors der Brock & Michelsen Invest A/S, Birkerød, Dänemark
- Vorsitzender des Board of Directors der Carl Zeiss Co., Ltd., Tokio, Japan

Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von
Wirtschaftsunternehmen jeweils außerhalb der Carl Zeiss Gruppe:

Keine

Ausführliche Lebensläufe der vorgeschlagenen Kandidaten stehen im Internet unter http://www.zeiss.de/meditec-ag/hv zur
Verfügung.

7. Beschlussfassung über die Aufhebung des Genehmigten Kapitals gemäß § 4 Abs. 5 der Satzung und die Schaffung eines
neuen genehmigten Kapitals mit der Möglichkeit zum Bezugsrechtsausschluss und entsprechende Satzungsänderung

Die von der Hauptversammlung am 12. April 2011 erteilte Ermächtigung zur Erhöhung des Grundkapitals um bis zu EUR
39.654.800 läuft zum 11. April 2016 aus. Von dieser Ermächtigung wurde bislang nicht Gebrauch gemacht. Dieses genehmigte
Kapital soll aufgehoben und durch ein neues genehmigtes Kapital ersetzt werden.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den folgenden Beschluss zu fassen:

a) Die von der Hauptversammlung am 12. April 2011 erteilte Ermächtigung zur Erhöhung des Grundkapitals gemäß § 4 Abs. 5
der Satzung wird unter gleichzeitiger Aufhebung des § 4 Abs. 5 der Satzung mit Wirkung ab dem Zeitpunkt des
Wirksamwerdens des nachfolgend unter Buchstaben b) und c) beschlossenen neuen Genehmigten Kapitals aufgehoben.

b) Der Vorstand wird ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 5. April
2021 einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt EUR 40.654.805,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von
neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Der Vorstand ist ermächtigt, mit


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February 24, 2016 09:08 ET (14:08 GMT)




DJ DGAP-HV: Carl Zeiss Meditec AG: Bekanntmachung -2-




Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:

- für Spitzenbeträge;

- wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht
ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 % des Grundkapitals nicht übersteigt,
und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung, und der Ausgabebetrag
der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und Ausstattung nicht wesentlich
unterschreitet. Auf die Begrenzung in Höhe von 10 % des Grundkapitals sind Veräußerungen eigener Aktien aufgrund anderer
Ermächtigungen nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG anzurechnen;

- bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen,
Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von
Kapitalerhöhungen aus dem genehmigten Kapital festzulegen.

c) § 4 Abs. 5 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:

'(5) Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 5. April
2021 einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt EUR 40.654.805,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von
neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Der Vorstand ist ermächtigt, mit
Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:

- für Spitzenbeträge;

- wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht
ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 % des Grundkapitals nicht übersteigt,
und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung, und der Ausgabebetrag
der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und Ausstattung nicht wesentlich
unterschreitet. Auf die Begrenzung in Höhe von 10 % des Grundkapitals sind Veräußerungen eigener Aktien aufgrund anderer
Ermächtigungen nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG anzurechnen;

- bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen,
Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von
Kapitalerhöhungen aus dem genehmigten Kapital festzulegen.'

d) Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Fassung der Absätze 1 und 5 des § 4 der Satzung nach vollständiger oder
teilweiser Durchführung der Erhöhung des Grundkapitals entsprechend der jeweiligen Ausnutzung des genehmigten Kapitals
und, falls das genehmigte Kapital bis zum 5. April 2021 nicht oder nicht vollständig ausgenutzt worden sein sollte, nach
Ablauf der Ermächtigungsfrist anzupassen.

Bericht des Vorstands über den Ausschluss des Bezugsrechts bei der Verwendung des genehmigten Kapitals gemäß § 203 Abs.
1 und Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG:

Der Vorstand hat zu Tagesordnungspunkt 7 einen schriftlichen Bericht über die Gründe für die Ermächtigung zum
Bezugsrechtsausschluss bei der Ausgabe von Aktien aus dem genehmigten Kapital zu erstatten. Der Bericht liegt vom Tage
der Einberufung der Hauptversammlung an in den Geschäftsräumen der Gesellschaft, Göschwitzer Straße 51-52, 07745 Jena,
zur Einsichtnahme durch die Aktionäre aus. Er kann ebenfalls im Internet unter http://www.zeiss.de/meditec-ag/hv
eingesehen werden. Auf Verlangen wird dieser Bericht jedem Aktionär unverzüglich und kostenlos übersandt.

Der Bericht wird wie folgt bekannt gemacht:

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals in Höhe von EUR
40.654.805,00 vor.

Das Bezugsrecht der Aktionäre soll dabei in folgenden Fällen ausgeschlossen werden können:

- für Spitzenbeträge;

- wenn die Volumenvorgaben und die übrigen Anforderungen für einen Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG
erfüllt sind (Beschränkung auf 10 % des Grundkapitals und Ausgabebetrag in Nähe des Börsenpreises);

- bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen,
Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen.

Der Ausschluss des Bezugsrechts für Spitzenbeträge ist erforderlich, um ein technisch durchführbares Bezugsverhältnis
insbesondere bei einer Kapitalerhöhung um einen runden Betrag darstellen zu können. Die als freie Spitzen vom
Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossenen Aktien werden entweder durch Verkauf an der Börse oder in sonstiger Weise
bestmöglich für die Gesellschaft verwertet. Der mögliche Verwässerungseffekt ist aufgrund der Beschränkung auf
Spitzenbeträge gering. Vorstand und Aufsichtsrat halten den Ausschluss des Bezugsrechts daher für sachlich
gerechtfertigt und gegenüber den Aktionären für angemessen.

Der Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG (Beschränkung auf 10 % des Grundkapitals und
Ausgabebetrag in Nähe des Börsenpreises) bietet der Gesellschaft die Möglichkeit, kurzfristig günstige Börsensituationen
auszunutzen und dabei durch die marktnahe Preisfestsetzung einen möglichst hohen Ausgabebetrag und damit eine
größtmögliche Stärkung der Eigenmittel zu erreichen. Eine derartige Kapitalerhöhung führt wegen der schnelleren
Handlungsmöglichkeit erfahrungsgemäß zu einem höheren Mittelzufluss als eine vergleichbare Kapitalerhöhung mit
Bezugsrecht der Aktionäre. Sie liegt somit im Interesse der Gesellschaft und der Aktionäre. Zwar kommt es durch den
Ausschluss des Bezugsrechts zu einer Verringerung der relativen Beteiligungsquote und des relativen Stimmrechtsanteils
der vorhandenen Aktionäre. Aktionäre, die ihre Quote aufrechterhalten möchten, haben indessen die Möglichkeit, die
hierfür erforderliche Aktienzahl über die Börse zu erwerben, zumal die Ermächtigung lediglich auf 10 % des Grundkapitals
beschränkt ist.

Die Gesellschaft soll auch in der Lage sein, den Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an
Unternehmen gegen Gewährung von Aktien der Gesellschaft zu ermöglichen. Der internationale Wettbewerb und die
Globalisierung der Wirtschaft verlangen zunehmend diese Form der Gegenleistung. Die hier vorgeschlagene Ermächtigung
soll der Gesellschaft daher den notwendigen Spielraum geben, um sich bietende Gelegenheiten zum Erwerb von Unternehmen
und Beteiligungen schneller und flexibel ausnutzen zu können. Dem trägt der vorgeschlagene Ausschluss des Bezugsrechts
der Aktionäre Rechnung, da Aktien der Gesellschaft im Bedarfsfall als 'Tauschwährung' genutzt werden können.

II. Voraussetzungen für die Teilnahme an der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts (mit Nachweisstichtag
nach § 123 Abs. 4 Satz 2 AktG und dessen Bedeutung)

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind nur diejenigen Personen berechtigt, die zu
Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung, d.h. am 16. März 2016, 00:00 Uhr (Nachweisstichtag) Aktionäre der
Gesellschaft sind (Berechtigung) und sich gemäß § 22 der Satzung zur Hauptversammlung anmelden. Die Anmeldung und der
Nachweis der Berechtigung bedürfen der Textform und müssen in deutscher oder englischer Sprache erfolgen. Für den
Nachweis der Berechtigung reicht ein in Textform erstellter besonderer Nachweis des Anteilsbesitzes durch das
depotführende Institut aus.

Die Anmeldung und der auf den Nachweisstichtag bezogene Nachweis des Anteilsbesitzes müssen spätestens bis zum Ablauf
des 30. März 2016 (24:00 Uhr) bei der nachfolgend genannten Anmeldestelle zugehen:

Carl Zeiss Meditec AG
c/o Commerzbank AG
GS-MO 3.1.1 General Meetings
60261 Frankfurt am Main
Telefax +49 (0) 69/136 26351
E-Mail: hv-eintrittskarten@commerzbank.com

Im Verhältnis zur Gesellschaft gilt für die Teilnahme an der Versammlung oder die Ausübung des Stimmrechts als Aktionär
nur, wer den Nachweis erbracht hat. Die Berechtigung zur Teilnahme und der Umfang des Stimmrechts bemessen sich dabei
ausschließlich nach dem im Nachweis enthaltenen Anteilsbesitz des Aktionärs zum Nachweisstichtag. Mit dem
Nachweisstichtag geht keine Sperre für die Veräußerbarkeit der Aktien einher. Auch im Fall der vollständigen oder
teilweisen Veräußerung der Aktien nach dem Nachweisstichtag ist für die Teilnahme und den Umfang des Stimmrechts
ausschließlich der Anteilsbesitz des Aktionärs zum Nachweisstichtag maßgeblich, d. h., Veräußerungen von Aktien nach dem
Nachweisstichtag haben keine Auswirkungen auf die Berechtigung zur Teilnahme und auf den Umfang des Stimmrechts.
Entsprechendes gilt für Erwerbe und Zuerwerbe von Aktien nach dem Nachweisstichtag. Personen, die zum Nachweisstichtag
noch keine Aktien besitzen und erst danach Aktionär werden, sind nicht teilnahme- und stimmberechtigt. Der
Nachweisstichtag ist im Übrigen kein relevantes Datum für die Dividendenberechtigung.



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