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So, 16. Juni 2019, 21:05 Uhr

Softing

WKN: 517800 / ISIN: DE0005178008

DGAP-News: Softing AG: Zwischenmitteilung Q1/3M 2019 (deutsch)


07.05.19 08:05
dpa-AFX

Softing AG: Zwischenmitteilung Q1/3M 2019



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DGAP-News: Softing AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung


Softing AG: Zwischenmitteilung Q1/3M 2019 (News mit Zusatzmaterial)



07.05.2019 / 08:05


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



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Sehr geehrte Aktionäre, liebe Mitarbeiter, Partner und Freunde der Softing


AG,



wir sind erwartungsgemäß in fast allen Kenngrößen erfreulich stark in das


neue Jahr gestartet. Der Umsatz lag im ersten Quartal mit 19,6 Mio. EUR rund


6 % über dem ersten Quartal im Vorjahr mit 18,5 Mio. EUR. Auch im


Auftragseingang und im Auftragsbestand wird das Wachstumspotential


überdeutlich: Der Auftragseingang stieg auf 24,8 Mio. EUR um 18 % (VJ 21,1


Mio. EUR). Der Auftragsbestand wuchs damit um mehr als 49 % auf


hervorragende 20,5 Mio. EUR (VJ 13,8 Mio. EUR). Zu Jahresbeginn verbuchen


wir damit mehr Aufträge denn je zuvor in unserer Firmengeschichte.



Bedingt durch den aktuellen Produktmix liegen das EBITDA und das operative


EBIT trotz höherer Umsätze noch auf Vorjahreshöhe. Das EBIT liegt mit -0,5


Mio. EUR um rund 900 TEUR unter dem Vorjahr, was in erster Linie auf eine


rund 600 TEUR geringere Nettoaktivierungen zurückgeht. Aufgrund des


Auftragsbestands ist zu erwarten, dass sich der auf den schwächeren


Produktmix zurückgehende Effekt im EBIT in den nächsten Quartalen


ausgleichen wird.



Im Segment Industrial profitierte Softing 2018 bereits von einer deutlich


gestiegenen Nachfrage bei der Prozess- und Fabrikautomatisierung. Für das


laufende Jahr liegen Aufträge im siebenstelligen Umfang vor, die aus


technischen Gründen jedoch erst im zweiten Halbjahr 2019 zur Auslieferung


kommen werden. Ebenfalls erfolgreich war das Geschäft in der


Fabrikautomatisierung mit Internet of Things (IoT) Gateways, OPC Servern und


Middleware.



Das Segment Automotive realisierte im Vorjahresvergleich zwar einen


Umsatzrückgang von 5 %, jedoch ist die Auftragslage gut. Eine


Einzelgesellschaft ist schon jetzt mit Ihrer gesamten Fertigungskapazität


bis Jahresende mit Aufträgen eingedeckt. Diese werden beginnend mit dem


dritten Quartal zur Auslieferung kommen. Weitere Großaufträge für unsere


Software Standardprodukte werden noch im zweiten Quartal zur Auslieferung


kommen. Gerade erst hat ein neues Softwareprodukt die Marktfreigabe


erhalten. Hier rechnen wir sowohl in Europa als auch in Asien noch im


laufenden Jahr mit deutlichem Neugeschäft.



Die 2018 erworbene GlobalmatiX AG nimmt derzeit an mehreren Ausschreibungen


teil, die über die Auftragszeiträume Umsatzpotenzial in jeweils 7-stelliger


Größe bieten und dieses Jahr anlaufen werden. Diese stammen teils von


europäischen als auch von amerikanischen Kunden. Allerdings erwarten wir


durch den Ausbau der GlobalmatiX in Europa und Nordamerika trotz positiver


Umsatzerwartungen noch eine Belastung des Ergebnisses 2019. Die Stückzahlen


müssen zunächst anlaufen, bevor die monatlichen Betriebsgebühren die


Fixkosten erstmalig überschreiten. So belasten erhöhte Aufwendungen für die


GlobalmatiX von rund 0,6 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahresquartal sowie


weitere 0,6 Mio. EUR Netto-Effekt aus verminderter Aktivierung von


Eigenentwicklungen und erhöhten Abschreibungen das EBIT des Segments im


ersten Quartal 2019. Ohne diese beiden Effekte hätte sich das EBIT des


Q1/2019 gegenüber dem Q1/2018 (0,4 Mio. EUR) nahezu verdoppelt.



Im Segment IT Networks führte die Umstellung von margenschwächeren


Distributionsprodukten auf Eigenprodukte zu einem leichten Umsatzrückgang.


Dies liegt in erster Linie daran, dass aus technischen Gründen zwei neue


Eigenprodukte erst verspätet produziert werden konnten und so kaum zum


Umsatz im ersten Quartal beitragen konnten. Die Ertragslage im traditionell


schwächsten Quartal dieses Segments lag auf Vorjahreshöhe.



In allen drei Segmenten haben wir mit den ausschnittsweisen genannten


Entwicklungen und Erfolgen die Voraussetzungen geschaffen, unser Wachstum


fortzusetzen. Aufgrund der derzeit bestimmten Fertigungstermine sowie


basierend auf der typischen Saisonalität des Geschäfts der IT Networks wird


auch 2019 wieder der weit überwiegende Teil des Umsatzes sowie des EBIT im


zweiten Halbjahr erwirtschaftet werden. Wie immer, werden wir ab Jahresmitte


die Zielgrößen weiter präzisieren.



Dem Optimismus in den genannten Punkten steht jedoch unverändert eine große


konjunkturelle Unsicherheit gegenüber. Im ersten Quartal sind sowohl von den


europäischen Regierungen wie vom IWF die Wachstumserwartungen immer wieder


nach unten korrigiert worden. Regionale Schwankungen können wir durch unsere


starke Diversifizierung in den drei großen Wirtschafträumen Europa,


Nordamerika und Asien weitgehend ausgleichen. Wenngleich wir dies in unserem


Geschäft derzeit nicht erkennen können, würde sich Softing negativen


Entwicklungen auf globaler Ebene nicht dauerhaft entziehen können.



Wir bleiben dabei mit einer Portion Vorsicht für 2019 bei der Prognose eines


Auftragseingangs und eines Jahresumsatzes von mehr als 88 Mio. EUR bei einem


Ergebnis (EBIT) von mehr als 4 Mio. EUR. Wir betonen ausdrücklich, dass


beide Größen bei positiver Konjunkturentwicklung und bei weiter günstigen


Auftragseingängen die Chancen haben, übertroffen zu werden.



Herzlichst Ihr



Dr. Wolfgang Trier


(Vorstandsvorsitzender)



Zwischenmitteilung zum 1. Quartal 2019



Bericht zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage



Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den für Softing weltweit


wichtigsten Märkten zeigen, aufgrund des unruhigen handelspolitischen


Umfelds, Belastungen, denen sich Softing im ersten Quartal 2019 nicht


vollständig entziehen konnte.



Softing gelang es, trotz dieser negativen Signale aus verschiedenen Märkten,


Auftragseingang (+18 %) und Umsatz (+6 %) im ersten Quartal 2019 signifikant


zu steigern und blickt daher positiv in das Jahr 2019.



Das Segment Industrial steigerte den Umsatz in den ersten drei Monaten um


sehr gute 15 % bei steigendem operativen EBIT.



Das Segment Automotive realisierte aufgrund zeitlicher Verschiebungen von


Aufträgen in die nächsten Quartale einen Rückgang der Umsatzerlöse um 5 % im


ersten Quartal 2019. Der Aufbau des Geschäfts mit Produkten der akquirierten


GlobalmatiX AG schreitet planmäßig voran.



Das Segment IT Networks bereitete in den ersten drei Monaten die Umstellung


von margenarmen Distributionsprodukten auf die neuen margenstarken


Eigenprodukte vor, daraus resultierte ein Umsatzrückgang von 0,4 Mio. EUR.


Neue Produktlinien sind seit dem Ende des vierten Quartals 2018 zur


Vermarktung freigegeben und werden im weiteren Jahresverlauf 2019 für eine


signifikante Verbesserung der Rohertragsmarge sorgen.



Der Softing-Konzern erzielte insgesamt ein Umsatzwachstum auf 19,6 Mio. EUR


(Vj. 18,5 Mio. EUR) in den ersten drei Monaten 2019. Im Segment Industrial


stieg der Umsatz von 11,6 Mio. EUR auf starke 13,4 Mio. EUR. Im Segment


Automotive sank der Umsatz aufgrund von Auftragsverschiebungen über das


Quartalsende hinaus leicht von 4,2 Mio. EUR auf 4,0 Mio. EUR. IT Networks


erzielte einen Umsatz von 2,2 Mio. EUR nach 2,6 Mio. EUR im Vorjahr.



Das EBITDA des Konzerns verharrte in den ersten drei Monaten auf dem


Vorjahreswert von 1,4 Mio. EUR, die EBITDA-Marge lag somit bei rund 7 % (Vj.


8 %).



Das EBIT des Segments Industrial sank leicht von 0,7 Mio. EUR auf 0,6 Mio.


EUR, das operative EBIT stieg von 0,7 Mio. EUR auf 1,0 Mio. EUR. Im Segment


Automotive reduzierte sich das EBIT von -0,2 Mio. EUR auf -0,9 Mio. EUR, das


operative EBIT verringerte sich von -0,8 Mio. EUR auf -1,0 Mio. EUR.


Zukunftsgerichtete Investitionen, der sich im Aufbau befindlichen


Akquisition GlobalmatiX AG, belasteten das Ergebnis in diesem Segment in


Höhe von 0,6 Mio. EUR. Das Segment IT Networks erzielte ein leicht negatives


EBIT von -0,2 Mio. EUR wie im Vorjahr. Das operative EBIT lag mit -0,1 Mio.


EUR ebenfalls auf Vorjahreshöhe.



Das operative EBIT des Konzerns (EBIT, bereinigt um aktivierte


Entwicklungsleistungen und deren Abschreibungen sowie Auswirkungen aus der


Kaufpreisverteilung) betrug im Berichtszeitraum -0,2 Mio. EUR (Vj. -0,2 Mio.


EUR). Das Konzern-EBIT betrug -0,5 Mio. EUR nach 0,4 Mio. EUR im Vorjahr.



Der Konzernperiodenverlust nach den ersten drei Monaten 2019 lag bei -0,3


Mio. EUR (Vj. 0,0 Mio. EUR).



Investitionen in das Sachanlagevermögen wurden in geringem Umfang zu


Ersatzbeschaffungen getätigt. Daraus resultierten zum 31. März 2019


Zahlungsmittel in Höhe von 7,7 Mio. EUR nach 9,7 Mio. EUR zum 31. Dezember


2018.



Die Erstanwendung von IFRS 16 resultierte in einer erhöhten Bilanzsumme und


somit einer leicht gesunkenen Eigenkapitalquote zum 31. März 2019 von 67 %


nach 69 % zum Jahresultimo 2018.



Forschung und Produktentwicklung



Softing hat in den ersten drei Monaten 2019 Aufwendungen für die Entwicklung


neuer Produkte in Höhe von 0,9 Mio. EUR (Vj. 1,3 Mio. EUR) bilanziell


aktiviert. Weitere wesentliche Teile für die Weiterentwicklung bestehender


Produkte sind direkt als Aufwand verbucht worden. Der Nettoeffekt aus der


verminderten Aktivierung und den erhöhten Abschreibungen bereits


fertiggestellter Produkte haben das EBIT um 0,6 Mio. EUR belastet.



Mitarbeiter



Zum 31. März 2019 waren im Softing-Konzern 405 Mitarbeiter (Vj. 403)


beschäftigt. Im Berichtszeitraum wurden an Mitarbeiter keine Aktienoptionen


ausgegeben.



Risiko und Chancen für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft



Die Risikostruktur und Chancenstruktur der Gesellschaft haben sich zum


Stichtag 31. März 2019 und in Vorausschau auf die verbleibenden neun Monate


des Jahres 2019 nicht wesentlich gegenüber der Darstellung im


Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 geändert. Zur Detaillierung verweisen


wir hierzu auf den Konzernlagebericht im Geschäftsbericht 2018 auf den


Seiten 8ff.



Ausblick



Wir bestätigen die Konzernprognose 2019 des Lageberichts zum


Konzernabschluss 2018 (vgl. Seite 27). In Summe gehen wir weiterhin von


einer Steigerung der Umsätze für das Geschäftsjahr 2019 auf 88,0 Mio. EUR


sowie des Auftragseingangs auf ebenfalls 88,0 Mio. EUR aus.



Das EBIT erwarten wir in Höhe von 4,0 Mio. EUR, das operative EBIT ist mit


3,7 Mio. EUR geplant. Saisonal bedingt erwarten wir wiederum, dass sich das


vierte Quartal als stärkstes Quartal erweisen wird. Bei günstiger


Entwicklung hat besonders das EBIT Potenzial zur Steigerung darüber hinaus.



Auf Segmentebene wird in allen Segmenten ein moderater Anstieg von Umsatz


sowie ein stabiles EBIT und operatives EBIT erwartet. Aufgrund einer Reihe


bereits vorliegender aber im zweiten Halbjahr erst auslieferungsfähiger


Großaufträge, erwarten wir wie im Vorjahr, besonders beim EBIT, die größten


Steigerungen im zweiten Halbjahr. Wir werden quartalsweise eine Präzisierung


dieser Größen durchführen und berichten.



Ereignisse nach dem Bilanzstichtag



Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Stichtag 31. März 2019


nicht ereignet.



Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden



Der Konzernabschluss der Softing AG zum 31. Dezember 2018 wurde nach den


International Financial Reporting Standards (IFRS), der am Abschlussstichtag


gültigen Richtlinien des International Accounting Standards Board (IASB),


erstellt. Die Quartalsmitteilung zum 31. März 2019, die auf Basis des


International Accounting Standards (IAS) 34 "Interim Financial Reporting"


erstellt wurde, enthält nicht die gesamten erforderlichen Informationen


gemäß den Anforderungen für die Erstellung des Jahresberichts und sollte in


Verbindung mit dem Konzernabschluss der Softing AG zum 31. Dezember 2018


gelesen werden. In der Quartalsmitteilung zum 31. März 2019 wurden


grundsätzlich die gleichen Bilanzierungsmethoden angewendet wie im


Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2018. Die Erstellung der


Quartalsmitteilung erfolgte ohne prüferische Durchsicht.



Zum 1.1.2019 erfolgte der Erstanwendung des neuen Leasingstandards IFRS 16:


In der Bilanzposition Immaterielle Vermögenswerte wurden "Right of


Use-Vermögenswerte" in Höhe von 4,7 Mio. EUR gebildet, der


Abschreibungsaufwand betrug im Quartal 0,4 Mio. EUR und der Zinsaufwand 0,1


Mio. EUR. Der Mittelabfluss aus dem "Right of Use-Ansatz" nach IFRS 16


betrug 0,5 Mio. EUR.



Änderungen im Konsolidierungskreis



Zum 31. März 2019 haben sich keine Änderungen im Konsolidierungskreis der


Softing AG im Vergleich zum 31. Dezember 2018 ergeben.



Kennzahlen zum 1. Quartal 2019



Alle Angaben in Mio. EUR Quartalsmitteilung Quartalsmitteilung


1/2019 1/2018



Auftragseingang 24,8 21,1


Auftragsbestand 20,5 13,8


Umsatz 19,6 18,5


EBITDA 1,4 1,4


EBIT -0,5 0,4


EBIT (operativ) -0,2 -0,2


Periodenüberschuss -0,3 0,0


Ergebnis je Aktie in EUR -0,03 0,01


(operativ)





Kontakt:


Dr. Wolfgang Trier


Vorstandsvorsitzender




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Zusatzmaterial zur Meldung:



Dokument: http://n.eqs.com/c/fncls.ssp?u=GHKDWLONVW


Dokumenttitel: Zwischenmitteilung Q1/3M 2019



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07.05.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,


übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,


Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.


Medienarchiv unter http://www.dgap.de



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Sprache: Deutsch


Unternehmen: Softing AG


Richard-Reitzner-Allee 6


85540 Haar


Deutschland


Telefon: +49 (0)89 456 56-333


Fax: +49 (0)89 456 56-399


E-Mail: InvestorRelations@softing.com


Internet: www.softing.com


ISIN: DE0005178008


WKN: 517800


Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);


Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München,


Stuttgart, Tradegate Exchange


EQS News ID: 807587





Ende der Mitteilung DGAP News-Service


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807587 07.05.2019



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