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Mi, 30. September 2020, 3:12 Uhr

InTiCa Systems

WKN: 587484 / ISIN: DE0005874846

DGAP-News: InTiCa Systems AG: Halbjahresbericht veröffentlicht - Corona-Pandemie bestimmt Q2, mittelfristiger Ausblick bleibt zuversichtlich (deutsch)


13.08.20 07:30
dpa-AFX

InTiCa Systems AG: Halbjahresbericht veröffentlicht - Corona-Pandemie bestimmt Q2, mittelfristiger Ausblick bleibt zuversichtlich



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DGAP-News: InTiCa Systems AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis


InTiCa Systems AG: Halbjahresbericht veröffentlicht - Corona-Pandemie


bestimmt Q2, mittelfristiger Ausblick bleibt zuversichtlich



13.08.2020 / 07:30


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



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InTiCa Systems AG: Halbjahresbericht veröffentlicht - Corona-Pandemie


bestimmt Q2, mittelfristiger Ausblick bleibt zuversichtlich



Konzernumsatz auf Vorjahresniveau



Ergebnis im 2. Quartal durch Corona-Effekte überproportional belastet



Produktion in Tschechien wieder aufgenommen



Konkrete Prognose für das Gesamtjahr 2020 weiterhin nicht möglich



Passau, 13. August 2020 - Die im Prime Standard der Frankfurter


Wertpapierbörse notierte InTiCa Systems AG (ISIN DE0005874846, Ticker IS7)


hat heute den Halbjahresbericht 2020 veröffentlicht. Überlagert wurde das


erste Halbjahr 2020 von den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Durch das sehr


gute erste Quartal liegt der Halbjahresumsatz aber immer noch auf dem Niveau


des Vorjahres. Das Konzernergebnis fiel hingegen deutlich schlechter aus als


2019.



"Konnten wir im ersten Quartal trotz des Ausbruchs der Corona-Pandemie an


dieser Stelle noch sehr erfreuliche Zahlen präsentieren, hat die Krise im


zweiten Quartal auch die InTiCa erreicht. Angesichts des historischen


Ausmaßes der weltweiten Rezession lesen sich die InTiCa-Zahlen für das erste


Halbjahr aber noch vergleichsweise gut. Insbesondere unsere


Liquiditätssituation ist selbst in Stress-Szenarien entsprechend heutigem


Wissen gesichert. Das liegt auch daran, dass wir mit Ausbruch der Pandemie


umgehend breite Maßnahmen beschlossen und umgesetzt haben. Im Juli haben wir


durch unsere Hausbanken darüber hinaus ein KfW-Darlehen in Höhe von EUR 6


Mio. erhalten. Eigene Sicherheiten mussten nicht gestellt werden. Somit


sehen wir uns gut aufgestellt, gestärkt aus der derzeitigen Sondersituation


hervorzugehen und bald wieder auf den eingeschlagenen Wachstumspfad


zurückzukehren", kommentiert Dr. Gregor Wasle, Vorsitzender des Vorstands


der InTiCa Systems AG, die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2020.



Umsatz- und Ergebnisentwicklung



Der Konzernumsatz bewegte sich im ersten Halbjahr 2020 auf dem Niveau des


Vorjahres. EUR 29,5 Mio. bedeuteten am Ende einen leichten Rückgang um 0,4%


(H1 2019: EUR 29,6 Mio.). Während sich der Umsatz im von der Corona-Pandemie


besonders betroffenen Segment Automobiltechnologie im Vergleich zum ersten


Halbjahr 2019 um 1,9% auf EUR 21,4 Mio. (H1 2019: EUR 21,8 Mio.)


verringerte, verzeichnete der Bereich Industrieelektronik gegenüber dem


Vorjahr ein leichtes Plus von 3,7% auf EUR 8,1 Mio. (H1 2019: EUR 7,8 Mio.).



Die Materialaufwandsquote in Bezug auf die Gesamtleistung lag im


Berichtszeitraum mit 59,5% über dem Vorjahresvergleichswert (H1 2019:


56,5%). Die Personalaufwandsquote (inkl. Leiharbeiter) verringerte sich


hingegen leicht von 23,8% auf 23,3%. Gleichzeitig erhöhten sich die


sonstigen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr von EUR 4,1 Mio. auf EUR 5,0


Mio. Ursächlich hierfür war in erster Linie die mit Beginn der


Corona-Pandemie einhergehende starke Abwertung von Tschechischer Krone und


Mexikanischem Peso, die zu signifikanten, aber nicht zahlungswirksamen


Währungsverlusten führte.



Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) verringerte


sich im Vorjahresvergleich um 29,4% auf EUR 2,3 Mio. (H1 2019: EUR 3,3


Mio.). Die EBITDA-Marge lag mit 7,8% ebenso unter dem Wert des ersten


Halbjahres 2019 (H1 2019: 11,1%). Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern)


lag mit EUR -0,5 Mio. im negativen Bereich, im ersten Halbjahr 2019 war ein


positives EBIT in Höhe von EUR 0,7 Mio. verzeichnet worden. Auf Segmentebene


wurde im Bereich Automobiltechnologie in den ersten sechs Monaten 2020 ein


EBIT in Höhe von EUR -0,4 Mio. (H1 2019: EUR 0,4 Mio.) und im Bereich


Industrieelektronik in Höhe von EUR -0,03 Mio. (H1 2019: EUR 0,3 Mio.)


erzielt.



Das Finanzergebnis belief sich wie im Vorjahr auf EUR -0,3 Mio. (H1 2019:


EUR


-0,3 Mio.). War im ersten Halbjahr 2019 ein Steueraufwand in Höhe von EUR


0,1 Mio. zu verbuchen, stand im Berichtszeitraum ein Steuerertrag in Höhe


von EUR 0,03 Mio. Somit ergibt sich ein negatives Konzernzwischenergebnis


für die ersten sechs Monate 2020 in Höhe von EUR -0,7 Mio. (H1 2019: EUR 0,3


Mio.). Das Ergebnis pro Aktie belief sich auf EUR -0,17 (H1 2019: EUR 0,06).



In den ersten sechs Monaten 2020 belief sich der Zahlungsmittelfluss aus


betrieblicher Tätigkeit auf EUR 0,7 Mio. (H1 2019: EUR 2,8 Mio.). Der


Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf das negative


Zwischenergebnis, den zahlungsunwirksamen Nettofremdwährungsverlust sowie


den Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen


zurückzuführen. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen wurden aufgrund


der besonderen Herausforderungen der Corona-Pandemie wie bereits angekündigt


reduziert, so dass sich nach planmäßigen Tilgungszahlungen ein


Gesamt-Cashflow in Höhe von EUR -2,4 Mio. ergab (H1 2019: EUR -1,1 Mio.).


Die Eigenkapitalquote reduzierte sich zum Periodenende auf 29,9% (31.


Dezember 2019: 32,5%).



Ausblick



War das erste Quartal noch weitestgehend unbeeinflusst, haben sich die


Abrufe seit April deutlich reduziert und Aufträge wurden vermehrt ins zweite


Halbjahr verschoben. Das lässt sich auch an der Entwicklung des


Auftragsbestands ablesen. Lag dieser zum Ende des ersten Quartals 2020 mit


EUR 112,5 Mio. noch deutlich über dem Vorjahresniveau (31. März 2019: EUR


88,0 Mio.), verhielt sich die Situation zum Ende des Halbjahres genau anders


herum: Aufträge im Gesamtwert von EUR 98 Mio. zum 30. Juni 2020 bedeuteten


einen klaren Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert (30. Juni 2019: EUR 119


Mio.). Der Anteil, der dem Segment Automobiltechnologie zuzuordnenden


Aufträge, stieg von knapp 66% auf über 80%. Inwieweit die Aufträge im Laufe


des Jahres von den Kunden auch abgerufen werden, lässt sich zum jetzigen


Zeitpunkt der Corona-Krise nicht abschließend einschätzen. Der Vorstand kann


eine weitere Reduzierung im zweiten Halbjahr nicht ausschließen.



"Mit dem Wiederhochfahren der Produktion in Deutschland und anderen


wichtigen Industriestandorten, ist allerdings eine leichte Erholung bei den


Abrufen der InTiCa Systems sichtbar. Jetzt macht sich bezahlt, dass wir im


Rahmen unserer E-Strategie immer wieder in Vorleistung gegangen sind. Denn


die aktuelle Krise wird den gesamtwirtschaftlichen Transformationsprozess


verstärken. Das zeigen auch die Konjunkturpakete der Bundesregierung. Wer


jetzt erst reagiert, hat es schwer. Wir bei InTiCa haben wesentliche


Zukunftsinvestitionen bereits umgesetzt und profitieren mit unserer guten


Wettbewerbsposition davon, dass es gerade neue, effiziente und


umweltschonende Technologien sind, die in wirtschaftlich schwierigeren


Zeiten nachgefragt werden. So haben sich die Anmeldungen von Elektroautos im


ersten Halbjahr 2020 in Deutschland nahezu verdoppelt, der Anteil am


Gesamtmarkt stieg auf 8,6%", erläutert Vorstand Günther Kneidinger die


Aussichten der InTiCa Systems AG.



Trotz einer gewissen Normalisierung, ist die weitere Marktentwicklung nach


wie vor von hoher Unsicherheit geprägt. Der vorübergehend behördlich


angeordnete Produktionsstopp im InTiCa-Werk in Tschechien hat dies besonders


deutlich gemacht. Nach behördlicher Freigabe wurde die Produktion


zwischenzeitlich sukzessive wieder aufgenommen, aber jede Woche in der nicht


vollumfänglich produziert wird, bedeutet einen Umsatzausfall von bis zu EUR


1,5 Mio. Ob diese Ausfälle bis zum Ende des Geschäftsjahres aufgeholt werden


können, hängt auch davon ab, wie stark sich die behördlichen Maßnahmen auf


Logistik und Personalverfügbarkeit auswirken. Entsprechend schwer ist es,


den Einfluss auf Umsatz und Ergebnis abzuschätzen.



Vor diesem Hintergrund kann der Vorstand zum heutigen Tag immer noch keine


konkrete Guidance für das Geschäftsjahr 2020 abgeben. Eine stabile und


hinreichend verlässliche Prognose für das laufende Geschäftsjahr in Form der


bisher prognostizierten Bandbreiten ist derzeit nicht möglich. Es ist jedoch


davon auszugehen, dass der Umsatz sowie das Ergebnis am Jahresende unter den


Vorjahreszahlen liegen werden. Sobald sich die wirtschaftlichen


Rahmenbedingungen wieder stabilisiert haben und eine belastbare Planung für


das laufende Jahr möglich ist, wird die InTiCa Systems AG eine konkrete


Prognose für das Geschäftsjahr 2020 veröffentlichen.



Der vollständige Halbjahresbericht 2020 steht auf der Internetseite von


InTiCa Systems unter www.intica-systems.com im Bereich Investor Relations


zur Einsicht bzw. zum Download zur Verfügung.



InTiCa Systems AG



Der Vorstand



KONTAKT Dr. Gregor Wasle | Vorsitzender des Vorstands


TEL +49 (0) 851 - 966 92 - 0


FAX +49 (0) 851 - 966 92 - 15


MAIL investor.relations@intica-systems.com



Über InTiCa Systems:



InTiCa Systems ist ein führender europäischer Anbieter in der Entwicklung,


Herstellung und Vermarktung von induktiven Komponenten, passiver analoger


Schaltungstechnik und mechatronischer Baugruppen. Das Unternehmen arbeitet


in den Geschäftsfeldern Automobiltechnologie sowie Industrieelektronik und


beschäftigt an den Standorten in Passau, Prachatice/Tschechien und


Silao/Mexiko über 700 Mitarbeiter.



Produkte im Geschäftsfeld Automobilindustrie sind unter anderem


Innovationen, welche den Komfort und die Sicherheit von Automobilen erhöhen,


die Leistungsfähigkeit von Elektro- sowie Hybridfahrzeugen steigern sowie


die CO2-Emissionen reduzieren. Im Geschäftsfeld Industrieelektronik


entwickelt und fertigt InTiCa Systems mechatronische Baugruppen für die


Solarindustrie und andere industrielle Anwendungen.



Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen



Diese Mitteilung enthält Aussagen zur zukünftigen Geschäftsentwicklung der


InTiCa Systems AG. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen


Einschätzungen und Prognosen des Vorstandes sowie den ihm derzeit


verfügbaren Informationen. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten


Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den


prognostizierten Aussagen wesentlich abweichen. Die zukünftigen


Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von


Faktoren. Sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen


auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Da


vorausschauende Aussagen ausschließlich von den Umständen am Tag der


Veröffentlichung ausgehen, haben wir weder die Absicht noch übernehmen wir


die Verpflichtung, diese laufend zu aktualisieren.




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13.08.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,


übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,


Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.


Medienarchiv unter http://www.dgap.de



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Sprache: Deutsch


Unternehmen: InTiCa Systems AG


Spitalhofstraße 94


94032 Passau


Deutschland


Telefon: 0851 / 96692 0


Fax: 0851 / 96692 15


E-Mail: investor.relations@intica-systems.com


Internet: www.intica-systems.com


ISIN: DE0005874846


WKN: 587484


Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);


Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München,


Stuttgart, Tradegate Exchange


EQS News ID: 1116555





Ende der Mitteilung DGAP News-Service


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