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Sa, 15. August 2020, 16:43 Uhr

Royal Dutch Shell A

WKN: A0D94M / ISIN: GB00B03MLX29

4 Aktien mit Dividendenrenditen von mehr als 6 %


18.06.20 09:05
Motley Fool

Es ist nicht schwer, Aktien mit hohen Dividenden zu finden. Aber der Schlüssel liegt darin, diejenigen zu finden, bei denen diese hohe Rendite auch sicher ist. Nicht wenige Anleger haben in den vergangenen Monaten unangenehme Überraschungen erlebt, als ein Unternehmen, das sie wegen der Dividende kauften, dann in der Baisse die Auszahlung kürzte.


Ein gutes Beispiel dafür ist Royal Dutch Shell (WKN: A0D94M), das nach 75 Jahren Dividendenwachstum in Folge seine Auszahlung um 66 % gekürzt hat, als die Ölpreise im März einbrachen. Die meisten Dividendenaktien haben nicht die beeindruckende Erfolgsbilanz von Royal Dutch Shell. Deswegen ist keine Dividende (insbesondere bei einer Rendite von 6 % oder mehr) völlig sicher.


Bevor man sich mit einer Dividende befasst, ist es wichtig zu prüfen, wie nachhaltig diese hohe Rendite ist und welche Marktfaktoren vorherrschen. Hier sind vier Aktien mit einer Dividendenrendite von über 6 %, die meiner Meinung nach nachhaltig sind.


B&G Foods hat ein großartiges Jahr

B&G Foods (WKN: A0CATC) hat seit dem Börsengang im Jahr 2004 in 63 aufeinanderfolgenden Quartalen eine Dividende ausgeschüttet und diese in zehn aufeinanderfolgenden Jahren erhöht.


Es handelt sich zudem um eine beeindruckende Dividende von 0,475 USD pro Aktie, was auf der Grundlage des Aktienkurses von 25,51 USD am vergangenen Mittwoch eine Rendite von 7,24 % ergibt. Das Unternehmen produziert, verkauft und vertreibt mehr als 50 bekannte haltbare und tiefgekühlte Lebensmittelmarken, darunter Cream of Wheat, Green Giant sowie Ortega-Tacos und Taco-Sauce.


Das ist ein stabiles Geschäft, das in den ersten Monaten der COVID-19-Pandemie gut lief. Immerhin verkauft B&G Grundnahrungsmittel. In den ersten beiden Maiwochen erzielte das Unternehmen einen Nettoumsatz von 349 Millionen USD, was einem Anstieg von 57,6 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2019 entspricht. Der Nettoumsatz von B&G Foods in Höhe von 449,4 Millionen USD im ersten Quartal stieg im Jahresvergleich um 8,9 %. Dafür verantwortlich waren die 18,7 Millionen USD von der Backpulvermarke Clabber Girl, die das Unternehmen im vergangenen Mai gekauft hat. Der Nettogewinn stieg im Quartal im Jahresvergleich um 67,3 % auf 28,1 Millionen USD.


Wie bei vielen dividendenstarken Aktien ist die Ausschüttungsquote von B&G hoch (67,51 %, basierend auf dem Cashflow), aber das Unternehmen hat sich der Dividende verschrieben und seine Cash-Position auf 200 Millionen USD erhöht. Es ist außerdem eine Aktie, die den Anlegern aufgefallen ist, weil sie sehr nahe an ihrem 52-Wochen-Hoch von 26,39 USD gehandelt wird. Mit einem KGV von 18,33 über die letzten zwölf Monate könnte sie jedoch unterbewertet sein.


AT&T steigert weiter seine Dividende

Der Aktienkurs von AT&T (WKN: A0HL9Z) hatte in diesem Jahr harte Zeiten, kletterte aber von einem Tiefststand von 26,08 USD Mitte März bis auf 32,21 USD am vergangenen Mittwoch. Aber die Dividendenrendite des Unternehmens von 6,38 % bleibt beeindruckend.


Aus dem Bericht für das erste Quartal geht hervor, dass die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 2 Milliarden USD auf 42,8 Milliarden USD gesunken sind. Die operativen Einnahmen sind währenddessen auf 7,5 Milliarden USD gestiegen. 2019 waren es noch 7,2 Milliarden USD.


Das Unternehmen hat seine Quartalsdividende in 35 aufeinanderfolgenden Jahren erhöht. In diesem Jahr ist sie um 2 % auf 0,52 USD pro Aktie gestiegen. Es hat auch, basierend auf dem Cashflow, ein nachhaltiges Verhältnis unter 24 %.


Selbst mit dem Verlust von TV-Abonnenten floriert das Telefonsegment des Unternehmens weiterhin. Es sollte eigentlich von der Fusion von T-Mobile mit Sprint profitieren, da alle drei Unternehmen somit weniger Wettbewerbsdruck spüren werden.


Die Lage bei Exxon bessert sich

Der jüngste dramatische Rückgang der Ölpreise hat viele Menschen beunruhigt, was die Dividende von Exxon (WKN: 852549) angeht. Die stand am vergangenen Mittwoch bei 6,5 %. Aber die dürfte sicher bleiben.


Exxon zahlt seit 37 Jahren eine Dividende und hat sie in den letzten 13 Jahren erhöht. In seinem Bericht für das erste Quartal bekräftigte das Unternehmen, dass man die Barmittel für die Dividende beisammenhabe. Einige Investoren waren besorgt, weil das Unternehmen seine Dividende nicht wie üblich im April erhöht hat. Sie steht seitdem bei 0,87 USD pro Aktie. Das bedeutet jedoch nicht, dass eine Dividendenerhöhung später im Jahr nicht bevorsteht, insbesondere jetzt, da sich der Rohölpreis in den letzten Wochen mehr als verdoppelt hat.


Mit einer Ausschüttungsquote von 51,47 % auf der Grundlage des Cashflows wird das Unternehmen seine Dividende problemlos decken können. Auch gut: Die Exxon-Aktie ist am Mittwoch auf 51,19 USD zurückgefallen. Damit ist sie zwar weit von ihrem 52-Wochen-Hoch von 77,93 USD entfernt. Allerdings steht sie damit aber etwa 70 % höher als beim 52-Wochen-Tief von Mitte April.


Prudential Financial könnte ein Schnäppchen sein

Auch Prudential Financial (WKN: 764959) wurde vom Coronavirus in den Keller geschickt.


Die Zahlen für das erste Quartal waren geradezu schlimm. Prudential meldete einen Nettoverlust von 271 Millionen USD (0,70 USD pro Aktie) gegenüber einem Nettogewinn von 932 Millionen USD (2,22 USD pro Aktie) im Jahr 2019. Das bereinigte Betriebsergebnis verzeichnete im Jahresvergleich einen Rückgang um 25,7 %.


Auch der Aktienkurs des Unternehmens schwankte stark, von einem 52-Wochen-Hoch von 103,56 USD im vergangenen Juli bis zu einem Tiefststand von 38,62 USD im April, und hat sich nun mit 69,42 USD am vergangenen Mittwoch fast verdoppelt.


Prudential hat jedoch im Februar seine Quartalsdividende zum achten Mal in Folge erhöht. Sie ist um 10 % auf 1,10 USD pro Aktie gestiegen. Das entspricht einer Rendite von 6,13 %. Es handelt sich um eine sehr sichere Dividende mit einer Ausschüttungsquote von 33,37 %, basierend auf dem Cashflow.


Prudential könnte Schwierigkeiten haben, bis die Wirtschaft wieder richtig in Gang kommt. Aber langfristig gesehen hat das Unternehmen sieben Jahre in Folge steigende Einnahmen verzeichnet.


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So handelt man im Falle eines Markt-Crashs


Das Coronavirus beschäftigt die ganze Welt, und auch die Börsen. Lieferketten werden unterbrochen, Reisen abgesagt und Konsum verschoben. Das wird nicht einfach für die Wirtschaft. Dabei war Deutschlands Wirtschaft bereits vor dem Coronavirus nicht stark.


Es ist sehr schwer, vorherzusagen, wie empfindlich die Börsen auf anhaltende wirtschaftliche Schwäche reagieren. Man kann sich einige unschöne Szenarien vorstellen.


Natürlich ist es nie erfreulich, wenn das eigene Portfolio an Wert verliert, aber wenn man einige Dinge beachtet, kann man auch mit schwierigen Börsenphasen gut umgehen.


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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien. Jim Halley besitzt Aktien von AT&T. Dieser Artikel erschien am 11.6.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.


Motley Fool Deutschland 2020



 
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