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Mo, 27. Januar 2020, 16:31 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX macht nur eine kurze Pause


13.11.17 14:48
Christian Lukas

Liebe Leserinnen und Leser,

die jüngsten Kursverluste des DAX sind weniger durch die aktuellen Quartalszahlen verursacht, als durch psychologische Umstände. In den vergangenen Wochen kündigte sich die kleine Korrektur durch das Frankfurter Börsensentiment an.


Noch vor zwei Wochen stand das Sentiment euphorisch im Extrem. Doch eine Woche später sicherten sich insbesondere institutionelle Marktteilnehmer mit Short-Positionen ab. Das Hedging war also ein Warnzeichen für eine mögliche Erschöpfung des Marktes.


Der aktuelle Zustand des DAX ist im unteren Bild verdeutlicht.


Kurze Info zu den Indikatoren: Die Advance-Decline-Line (ADL) wird über die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien berechnet. Grundsätzlich gilt, dass jede Bewegung des Index von der ADL bestätigt werden sollte. Fehlt die Bestätigung, deutet einiges darauf hin, dass der Index eine Umkehr vorbereitet.


Der untere Indikator zeigt die Differenz der Aktien, die ein neues Hoch gebildet haben, abzüglich der Aktien mit einem neuen Tief. Die Differenz der neuen Hochs und Tiefs gibt Aufschluss darüber, ob ein Trend intakt ist. Ein Aufwärtstrend ist gesund, wenn jedes Hoch vom Indikator mit einem neuen Hoch bestätigt wird.






Bild: DAX mit seiner Advance-Decline-Line und der New-Highs-Lows-Indikator


Der Trend ist noch nicht beendet


Oftmals erkennt man zukünftige Kursschwäche an der ADL. Im oberen Chart gibt es lediglich Anzeichen in der Steilheit der Bewegung. Betrachten Sie die Pfeile: Im Kursverlauf ist der eingezeichnete Pfeil etwas steiler als innerhalb der ADL. Die kleine bearishe Divergenz sollte jedoch keine schwer wiegende Wirkung haben.


Wichtiger sind die neuen Hochs der Aktien (unterer Indikator). Jeder Aufwärtstrend zeichnet sich durch neue Hochs aus. Fehlen diese, dann bekommt der Trend Probleme. In den vergangenen Monaten konnte man mehrfach einen starken Indikator mit neuen Hochs sehen. Ein Muster, das sich sechs Mal wiederholte. Im November fehlten dann die neuen Hochs. Dadurch entstand eine bearishe Divergenz, mit der aktuellen Auswirkung.


Fazit: Zum jetzigen Zeitpunkt wäre es ein Fehler, wenn der Aufwärtstrend als beendet angesehen wird. Eine Korrektur ist ein normaler Prozess, der auch in einem Aufwärtstrend vorkommen muss.
Der Jahreszeitpunkt ist jetzt sogar positiv, denn zum Ende des Jahres nehmen viele Fonds ein „Windowdressing“ vor. Sie kaufen die attraktiven Aktien ein, um den Kunden am Jahresende zu zeigen, dass sie die besten Aktien im Depot haben.


Vermutlich bieten die aktuellen Kursverluste sehr bald eine neue Chance zum günstigen Einstieg.


Viel Erfolg wünscht Ihnen


Christian Lukas


www.Trading-Ideen.de


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Senden Sie uns eine Email an info@volumenbrief.de. Wir nehmen Sie spontan in den Verteiler auf.


 








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