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Di, 11. August 2020, 12:37 Uhr

Call auf MTU Aero Engines [Citigroup Global Markets Europe AG]

WKN: CP8P82 / ISIN: DE000CP8P829

Call auf MTU: 42 Prozent Chance


03.01.20 10:11
Jürgen Sterzbach

MTU Aero Engines weist - bezüglich des erwarteten KGVs von 2019 - ein gutes Wachstum auf. Kann das geplante Gewinnwachstum von rund 13 % aufrechterhalten werden, ist die Kennzahl „Price Earning Growth (PEG)“ bereits 2022 im fairen Bereich von 1,03. Eine gehebelten Long-Wette verspricht in der aktuellen Konstellation eine schöne Rendite.


Die MTU Aero Engines AG ist eine weltweit etablierte Organisation und in Deutschland der größte Triebwerkshersteller. Das Unternehmen entwickelt, fertigt, vertreibt und betreut zivile und militärische Luftfahrtantriebe sowie stationäre Industriegasturbinen. MTU ist mit Tochter und Beteiligungsgesellschaften in wichtigen Märkten weltweit vertreten. Die AG ist fester Partner aller Branchengrößen wie z.B. GE, Pratt & Whitney und Rolls-Royce.
Im Maintenance-Geschäft ist die MTU gemessen am Umsatz der weltweit größte unabhängige Instandhaltungsdienstleister für zivile Triebwerke. Bei der Instandhaltung und Reparatur des Antriebes der aktuellen Airbus A320-Familie, ist sie weltweit führend.


Zum Chart


Übergeordnet hat der Kurs seit 2010 eine rekordverdächtige Aufwärtsbewegung verzeichnet. Am 1. November 2009 schloss der Wert bei 30,93 Euro und notierte knappe 11 Jahre später bei 257,40 Euro.
Im Juni 2019 hat das Papier einen Aufwärtstrend ausgebildet und diesen Mitte September verlassen. Die darauf folgende Konsolidierung erstreckt sich bis Anfang Dezember 2019. Ab 3. Dezember 2019 ist der Kurs aus der Bodenbildung ausgebrochen und hat am 10. Dezember ein neues all time high markiert. Die folgende Konsolidierung drehte am längerfristigen Aufwärtstrend wieder bis zum Widerstand bei 257,30 Euro nach oben. Aktuell kämpft das Papier mit diesem Widerstand. Wird der Widerstandsbereich zwischen 265 Euro und 269 Euro überwunden, kann der Kurs erstmals bis auf 275,40 Euro hochlaufen. Der Vorteil liegt also auf der Long-Seite


Von dieser Entwicklung kann mit einem Call-Optionsschein profitiert werden.
Der ausgewählte Optionsschein mit der WKN CP8P82 mit dem Basispreis von 265 Euro weist eine Implizite Volatilität von 25,67 % auf und spiegelt eher eine ruhige Stimmung der Marktteilnehmer wieder. Nachdem der Bewertungstag am 14.09.2020 liegt, kann der Zeitwertverlust Theta (-0,004 Euro/Tag) in den kommenden Wochen für die Strategie vernachlässigt werden. Der Hebel Omega beträgt 6,76.


MTU Aero Engines (Tageschart in Euro)

Tendenz: https://www.boerse-daily.de/files/theme/boerse-daily.de/assets/build/img/icons/arrow-up-green.png


https://www.boerse-daily.de/files/boerse_daily/uploads/MTUAeroEnginesOSRLong.png


 


Wichtige Chartmarken

Widerstände:


257,30 // 265,26 Euro


Unterstützungen:


246,44 // 233,96 Euro


Fazit

Risikobereite Anleger, die von einer steigenden MTU-Aktie bis auf 275,40 Euro ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN CP4ZT8) überproportional davon profitieren. Bei angenommener konstanter Volatilität und dem Ziel bei 275,40 Euro (2,62 Euro beim Optionsschein) bis zum 07.02.2020 ist eine Rendite von rund 42,22 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 246,44 Euro resultiert daraus ein Verlust von 34,98 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,21 zu 1.


Strategie für steigende Kurse


https://www.boerse-daily.de/files/theme/boerse-daily.de/assets/build/img/icons/arrow-up-green.png


WKN:


CP8P82


Typ:


Call-Optionsschein


akt. Kurs:


1,80– 1,84 Euro


Emittent:


Citigroup


Basispreis:


265,00 Euro


Basiswert:


MTU Aero Engines


akt. Kurs Basiswert:


258,20 Euro


Laufzeit:


14.09.2020


Kursziel:


2,617 Euro


Omega:


6,76


Kurschance:


+ 42 Prozent


Quelle: Citigroup


 


Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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