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Di, 11. August 2020, 12:33 Uhr

Nel ASA

WKN: A0B733 / ISIN: NO0010081235

CFD – Bitcoin, Amazon, Nel Asa, Apple – alles ist möglich


29.06.20 08:00
Feingold-Research

Der Markt für Contracts for Difference, kurz CFD genannt, konsolidiert seit ein paar Jahren. Schon bald könnte sich der Markt aber in zwei verschiedene Lager teilen. Um zu verdeutlichen, was bisher passiert ist, kann man auf den Hype der Inlineskater in den 90er Jahren zurückblicken. Die Weiterentwicklung der klassischen Rollschuhe, vielleicht mit den bekannten Turbos zu vergleichen, sorgte erst einmal für große Aufregung. Eine Menge Leute, die zum Teil kaum gerade auf dem Sportgerät stehen konnten, probierten es aus. 




Nach einer Zeit und einem großen Hype wurde es ein wenig ruhiger und erste Käufer legten die Skates wieder weg. Einige Sportbegeisterte fielen paar Mal kräftig auf die Nase und ließen das Skaten schon deshalb wieder sein. So mancher fährt vielleicht sogar wieder den bewährten Rollschuh, die richtig versierten sind aber nach wie vor mit Spaß dabei.




Bei CFDs ist das nicht anders. Anfangs neu und unbekannt, sind sie jetzt vielen Anlegern ein Begriff. Einige mussten Lehrgeld zahlen, die Anfangseuphorie hat sich gelegt und das Geschäft wird sich mehr und mehr auf jene Kunden fokussieren, die Produkt und Handel gut verstehen. Diese Klientel erwartet jedoch auch Weiterentwicklungen – und diese werden kommen.




Luminale_Börse_EZB


Wie lassen sich Contracts for Difference nun einordnen? Die spekulativen Instrumente gehören wie auch Optionsscheine und Futures zur Gruppe der derivativen Finanzinstrumente. Ihr Kurs leitet sich folglich von der Wertentwicklung eines Basiswerts ab. Dies sind für gewöhnlich die bekannten Indizes wie DAX oder Dow Jones, Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder Währungspaare.




Bei ETORO zum Beispiel kann man CFDs günstig handeln. Aktien gehen sogar kostenfrei in Sachen Gebühr über die Theke. Dazu gibt es eine Palette bei Kryptos, die uns sehr gut gefällt und im Gegensatz zu den Mitbewerbern IG und CMC ist eToro sehr rasch beim Anbieten neuer Basiswerte und preist transparenter.




Schauen wir generell auf die Gattung: Der Clou bei der Produktgattung: Anleger müssen sich nicht auf eine Marktrichtung festlegen und können mit CFDs sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen profitieren. Voraussetzung ist jeweils der Abschluss einer Long- oder Shortposition als CFD. Dazu benötigen Anleger ein Handelskonto bei einem CFD-Broker. Nur dort im außerbörslichen Handel können sie die CFD-Positionen handeln. Von diesen Brokern strömen immer mehr auf das CFD-Spielfeld. Nicht alle machen dabei auf den ersten Blick einen vertrauenswürdigen Eindruck. So sollten sich Anleger auf die etablierten Broker fokussieren. Sie sind seriös.




Der Erfolg der CFDs beruht auf zwei Säulen. Zum einen wäre da die Funktionsweise. Diese ist und bleibt sehr einfach. Ein CFD ist ein Kontrakt zwischen Anleger und CFD-Anbieter in dem festgelegt ist, beim Schließen einer Position die Differenz zwischen dem Einstiegs- und dem Ausstiegskurs eines Basiswerts auszugleichen.


Zum anderen kann der Hebel über eine Sicherheitsleistung, die sogenannte Margin, vom Anleger selbst bestimmt werden. Dazu unterliegen CFDs keiner Laufzeitbegrenzung und ihr Wert hängt einzig von der Entwicklung des zugrundeliegenden Basiswerts ab. Gut informierte und risikoaffine Anleger kennen das Produkt und nutzen die Vorteile des direkten außerbörslichen Handels, wie zum Beispiel die schnelle Orderausführung. Die Zahl dieser Kunden liegt in Deutschland bei etwa 50.000 Personen. Vom aktuellen Punkt aus ist daher noch Luft nach oben.




Ein wesentlicher Sprung kann beim Marktwachstum dann kommen, wenn die Anbieter neue und umfassendere Plattformen bieten. Hier arbeiten unterschiedliche Broker zum Teil in Kooperation mit Banken an Modellen, wie man CFDs nicht nur in der aktuellen Form offeriert, sondern mit Anleger oder Trader die Möglichkeit gibt, wie ein eigener Fondsmanager zu agieren.


Hier könnte man dann nicht nur die gängigen Basiswerte hebeln, sondern womöglich strukturierte Konstruktionen anbieten, der Fantasie wäre dann fast keine Grenze gesetzt. Um im Beispiel zu bleiben wären das dann keine optimierten Inlineskates mehr, sondern schon Rennmaschinen mit dreißig Gängen. Auch die gibt es übrigens im wirklichen Leben und lassen sich gut fahren.



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