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Di, 11. August 2020, 12:43 Uhr

Bearische Divergenzen bei jedem relativen Hoch


28.09.14 12:21
Christian Lukas

Liebe Leserinnen und liebe Leser,


die Ängste in den Aktienmärkten nehmen stetig weiter zu. Das merkt man besonders am DAX, wenn er zum Beispiel an einem Tag stramm aufwärts verläuft, und den nächsten Tag abwärts.
Typischerweise gibt es zu dieser Jahreszeit eine prickelnde Kombination. Die Aktienmärkte stehen relativ hoch und die Wirtschaftsdaten fallen gehäuft schwächer aus. Das harmoniert natürlich nicht miteinander. Viele Börsianer sind deshalb geneigt, sich von Aktien zu trennen, von denen sie nicht mehr überzeugt sind.
Die Aktienmärkte orientieren sich noch an der Stärke der US-Märkte. Sobald es dort zu einer Schwäche kommt, gibt es beim DAX einen Absturz. Deshalb sollten wir uns den Zustand des US-Aktienmarktes näher anschauen.


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Bild: Tages-Chart des S&P500 mit dem McClellan-Oszillator


Der obere Chart zeigt den McClellan-Oszillator. Er enthält hier mehr als 3000 Aktien der NYSE. Er zeigt die Differenz aus gestiegenen und gefallenen Aktien im Betrachtungszeitraum.


Die Technische Analyse zum US-Markt:


Der McClellan-Oszillator muss immer im Zusammenhang mit dem Aktienkursverlauf betrachtet werden. Die eingezeichneten blauen Linien im Chart zeigen eine starke Abwärtsbewegung im Indikator und einen Anstieg im Kursverlauf. Die Unterschiede entstehen, wenn die Mehrzahl der gehandelten Aktien in eine Abwärtsbewegung übergegangen sind, und der S&P von wenigen schwergewichtigen Aktien nach oben getrieben wurde. In den vergangenen Monaten waren in diesem Zusammenhang besonders Apple und Microsoft auffällig.


Das Abwärtsmomentum ist stark


Der McClellan-Oszillator ist so stark gefallen, dass er ein Abwärtsschwung aufgebaut haben müsste. Ab einem Indikatorwert von -60 gibt es meist eine überverkaufte Marktsituation. Dementsprechend sollte der Aktienmarkt bald eine Aufwärtsbewegung starten. Der McClellan-Oszillator zeigt aber auch, dass die Abwärtsgefahr nicht gebannt ist. Eine zweite Abwärtsbewegung würde dann das Resultat sein. Das entspricht einer natürlichen A-B-C-Korrektur.


So sollte die nächste Woche mit leichten Kursgewinnen gestartet werden können. In der zweiten Wochenhälfte wird es dann interessant für die Bären. Der Markt könnte dann auf Messerschneide liegen. Entweder gibt es dann eine dynamische Aufwärts- oder eine Abwärtswelle. Aus aktueller Sicht gibt es ein leichtes Übergewicht der Wahrscheinlichkeiten für die Bären.


Ihr,


Christian Lukas


www.volumen-analyse.de


P.S.


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