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WKN: 865985 / ISIN: US0378331005

Apple, Amazon, Facebook – clevere Rendite


13.02.18 14:23
Feingold-Research

Die US-Börsen haben ihren Boden möglicherweise noch nicht gefunden und auch in dieser Woche dürfte die Volatilität im langfristigen Vergleich sehr hoch bleiben. Mutige Anleger greifen zu, beispielsweise mit dem Capped-Bonus PP15GZ auf den NASDAQ100. Bei einem Puffer von 20 Prozent, liegt die Rendite bei 12 Prozent per anno. Auf Apple lohnt sich der Discounter CV2381 und bei Facebook die WKN DS0XY1. Was in dieser Woche noch wichtig werden könnte, schauen wir uns mit den Experten von Generali an…

Die vergangene Woche ist von einer deutlichen Börsenkorrektur geprägt gewesen. Während der S&P 500 einen Verlust von 5,2% verzeichnete, mussten auch andere Indizes deutliche Verluste hinnehmen. So verursachte die jüngste Korrektur beim MSCI EMU ein Minus von 5,1%, während der japanische Topix 7,1% und der britische FTSE 100 4,7% verloren. Zum Ende der Woche setzte eine leichte Erholung ein. Ursache des Rücksetzers an den globalen Märkten ist eine Neubewertung des Risikos steigender Zinsen gewesen, wobei der Effekt durch den algorithmischen Handel wohl noch verstärkt wurde. Sektoren, die am stärksten der höheren Marktvolatilität ausgesetzt waren, wie Finanztitel, litten stärker, aber auch defensive Aktien konnten die Auswirkungen nicht abfedern. Die Volatilität stieg von zunächst 13,5 zu Beginn des Monats auf 50,3, bevor sie schließlich auf 29,1 zurückfiel. Dennoch profitierten die Kern-Staatsanleihen, als sichere Häfen, nicht von steigenden Zuflüssen aus den Aktienmärkten, da die Erwartungen einer höheren Inflation und einer strafferen Geldpolitik der Notenbanken vorherrschten.


Börse_USA_NewYork_5Treasuries erlebten die jüngste Korrektur eher ruhig, wobei die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen die Woche mit einem Plus von 2,83% beendeten. Die Bund-Rendite blieb mit 0,75% stabil, ebenso die Spreads südeuropäischer Bonds. Der BTP-Bund-Spread stieg um einen Basispunkt auf 128 Basispunkte, obwohl Umfragen nach wie vor darauf hindeuten, dass die bevorstehenden Wahlen in Italien in drei Wochen keine stabile Mehrheit bringen dürften. Die Kreditspreads stiegen dagegen insbesondere in den risikoreichen Segmenten an.


Vola bleibt hoch

Angesichts der aktuellen Marktlage ist es eher unwahrscheinlich, dass die Nervosität der Anleger bald zurückgehen wird. Deshalb ist auch in dieser Woche mit einer relativ hohen Volatilität zu rechnen. Weitere Marktschwankungen können Investoren dazu zwingen, ihre Portfolios umzuschichten, was weitere Kapitalabflüsse bedeuten würde. Ein weiterer Risikofaktor ist die mögliche Trendumkehr bei den Mittelzuflüssen in Aktien-ETFs. Auf den Treasuries lastet zusätzlicher Aufwertungsdruck, nachdem der US-Kongress am Freitag bereits eine Erhöhung der Bundesausgaben im Wert von 300 Mrd. US-Dollar in zwei Jahren bewilligt hat. All diese Faktoren werden die Aktienkurse mit aller Wahrscheinlichkeit belasten. Aber erst eine deutlich stärkere Korrektur der Aktienkurse würde zu einer Verschärfung der finanziellen Bedingungen führen, die groß genug wäre, um die Fed von ihrem monetären Normalisierungskurs abzubringen. Dies wurde in der letzten Woche von einigen FOMC-Mitgliedern noch einmal betont.


Auf makroökonomischer Seite sollte die US-Inflation für Januar, deren Daten für Freitag erwartet werden, eine stabile Kernrate signalisieren. Allerdings dürften Überraschungen nach oben wohl nicht unbemerkt bleiben. Der erwartete Aufwärtstrend bei der Kapazitätsauslastung wird die solide Erholung in der Fertigung bestätigen.  Auch die Stärke im Euro-Währungsgebiet sollte durch die zweite Veröffentlichung des realen BIP für das 4. Quartal des zurückliegenden Jahres und durch die Industrieproduktion, die für Mittwoch vorgesehen sind, bestätigt werden.


Quelle: Generali, eigene Recherche



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