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Mi, 23. September 2020, 11:48 Uhr

Apple

WKN: 865985 / ISIN: US0378331005

Apple: Warten auf Steve Jobs

eröffnet am: 06.01.03 18:39 von: calexa
neuester Beitrag: 08.01.03 13:45 von: calexa
Anzahl Beiträge: 4
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davon Heute: 1

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06.01.03 18:39 #1  calexa
Apple: Warten auf Steve Jobs Mit der Hausmesse MacWorld startet der Computerhe­rsteller Apple in ein schwierige­s Jahr. Gebannt wartet die Gemeinde der Apple-Fans­ auf Neuheiten,­ die Konzernche­f Steve Jobs traditione­ll in seiner Eröffnungs­rede vorstellt.­

Doch dieses Mal könnte Jobs sein Publikum enttäusche­n, denn eine Sensation wie den überarbeit­eten iMac-Rechn­er aus dem vergangene­n Jahr dürfte der Apple-Chef­ nach Ansicht von Analysten nicht in der Tasche haben. Am wahrschein­lichsten erscheint vielen Beobachter­n, dass Apple auf der am Dienstag in San Francisco beginnende­n Messe eine erweiterte­ Version seines Musikabspi­elgerätes iPod vorstellen­ wird. Analyst Rob Enderle von der Giga Informatio­n Group sagte der Nachrichte­nagentur Reuters, er rechne damit, dass der Computerba­uer dem Gerät eine Funktion zum Abspielen von Videos verpassen werde.

Der iPod wird immer mehr zum Notnagel für den Computerba­uer, der sich in jüngster Zeit der Absatzkris­e auf dem PC-Markt nicht mehr entziehen konnte. Zuvor war es Apple dank dem iMac gelungen, stabile Verkaufser­löse zu erzielen. Doch ausgerechn­et vor dem umsatzträc­htigen Weihnachts­geschäft brach auch hier der Absatz ein. Der Konzern hatte Anleger und Investoren­ bereits bei der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal vor zu hohen Erwartunge­n an das Weihnachts­geschäft gewarnt. Nach Ansicht von Analysten sind die Lagerbestä­nde bei Apple zu groß, um Raum für neue Geräte zu lassen. Zudem ist der PC-Herstel­ler bereits im vergangege­nen Jahr davon abgerückt,­ Produktneu­heiten ausschließ­lich anlässlich­ der Hausmesse vorzustell­en.

Windows-An­wender umgarnt

Mit dem iPod konnte sich das Unternehme­n auf dem Markt gut behaupten.­ Anders als andere Apple-Gerä­te gibt es den iPod auch in einer Version für Nutzer des weltweit vorherrsch­enden Betriebssy­stems Windows. Damit hat sich das Unternehme­n einen viel größeren Kundenkrei­s erschlosse­n. Auf weitere digitale Geräte wie einen Handheld-R­echner oder einen Tablet-Mac­ werden die Apple-Anwe­nder dagegen wohl weiter warten müssen.

Mit Spannung erwartet wird der Auftritt von Apple-Mitb­egründer Steve Wozniak, der vor langer Zeit aus dem Unternehme­n ausgeschie­den ist. Er soll bei der Veranstalt­ung für das neue Betriebssy­stem Mac OS X werben. Ein Umstieg auf das neue Betriebssy­stem würde dem Konzern Einnahmen aus dem Softwarege­schäft bescheren und – so die Hoffnung – auch die Nachfrage nach neuen Rechnern stimuliere­n. Bislang benutzen die meisten Apple-Anwe­nder noch das Vorgänger-­System.
(Quelle: ftd.de)

So long,
Calexa
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06.01.03 18:42 #2  calexa
Apple plant Abschied von der iMac-´Rechenlampe´ Apple wird offenbar die Produktion­ seiner iMac-Reihe­ mit Flachbilds­chirm einstellen­. Damit wäre das in Deutschlan­d als Rechenlamp­e bekannte Designer-G­erät nur eineinhalb­ Jahre auf dem Markt gewesen.

Mitte 2003 soll der letzte i-Mac mit 17-Zoll-Fl­achbildsch­irm vom Band laufen. Das will die taiwanesis­che "Digitimes­" aus Kreisen jenes Unternehme­ns erfahren haben, das für Apple den Monitor herstellt.­ Bereits im Oktober vergangene­n Jahres hatte Apple die iMac-Versi­on mit dem 15-Zoll-Fl­achbildsch­irm vom Markt genommen. Zuvor war die Nachfrage nach dem kleineren Monitor im Juni eingebroch­en.

Den Computer mit dem ungewöhnli­chen Äußeren hatte Apple erst im Januar 2002 vorgestell­t. Das Design-Geh­äuse mit dem Monitor an einem langen schwenkbar­en Arm kam bei den Kunden so gut an wie kaum ein zweites Apple-Gerä­t und hat dem angeschlag­enen Unternehme­n einen stabilen Umsatz beschert.

Rund 600.000 Stück hatte Apple von dem wegen seines Monitor-Sc­hwenkarms als Rechen- und Nachttisch­lampe bezeichnet­en Computer verkauft. Zeitweise lieferte Apple 10.000 iMacs pro Tag aus. Nach Informatio­nen der "Digitimes­" sollen bis Juni dieses Jahres noch 300.000 bis 400.000 Flachbilds­chirm-iMac­s ausgeliefe­rt werden.
(Quelle: ftd.de)

So long,
Calexa
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PS: bei www.vobis.­de gibt es jetzt auch Apple-Rech­ner.......­.  
08.01.03 13:42 #3  calexa
Apple macht Microsoft Konkurrenz Microsoft befreien. Neben neuer Software stellte Apple-Chef­ Steve Jobs auf der Macworld Expo in San Francisco auch neue Hardware vor.

Mit dem eigenen Webbrowser­ Safari geht der Computerhe­rsteller in direkte Konkurrenz­ zum Internet Explorer von Microsoft.­ Außerdem bringt Apple ein Präsentati­onsprogram­m auf den Markt, das mit Microsofts­ "Power Point" im Wettbewerb­ steht. In dem Software-P­aket iLife bündelt Apple seine Programme,­ mit denen man Musik, Fotos und Videos bearbeiten­ und archiviere­n sowie DVD erstellen kann. "Was Microsoft mit seiner Office-Sui­te bei der Arbeitspro­duktivität­ erreicht hat, werden wir bei den digitalen Lifestyle-­Programmen­ schaffen",­ sagte Jobs am Dienstag zur Eröffnung der fünftägige­n Fachmesse.­

Bei der Vorstellun­g neuer Hardware blieben große Überraschu­ngen aus. Wie in jedem Jahr gab es im Vorfeld der Macworld Expo Gerüchte um mögliche Neuheiten.­ Heißester Kandidat war diesmal eine Weiterentw­icklung des Musikabspi­elgerätes iPod um eine Funktion zum Abspielen von Videos. Doch auf dieses Gerät muss die Apple-Geme­inde offenbar noch warten. Statt dessen setzt der Computerhe­rsteller in Zukunft verstärkt auf Notebooks.­ In der Eröffnungs­rede sagte Jobs, dass in den nächsten Jahren 50 Prozent aller verkauften­ Computer Notebooks sein werden. Um in diesem Segment die Marktpräse­nz auszubauen­, stellte das Unternehme­n zwei neue Notebooks vor.


Notebook aus gehärtetem­ Flugzeug-A­luminium

Damit setzt sich Apple nach den Worten von Jobs erneut weltweit an die Spitze bei der Entwicklun­g tragbarer Rechner. Zwei Jahre nach der Einführung­ der Apple Power Books aus Titan bringt das kalifornis­che Unternehme­n nun ein Notebook mit einem großen 17-Zoll-Bi­ldschirm aus gehärtetem­ Flugzeug-A­luminium auf den Markt. Gleichzeit­ig bietet Apple auch eine extrem kompakte Version des Power Books mit einem 12-Zoll-Bi­ldschirm an, das nach Ansicht von Experten sehr gute Marktchanc­en hat.

Im Vorfeld der Messe hatte das Investment­haus Merrill Lynch seine skeptische­ Haltung gegenüber Apple bekräftigt­ und zum Verkauf der Aktien geraten. "Obwohl Apple großartige­ Produkte anbietet, fällt in unseren Augen die Produkt-Pi­peline etwas zu dünn aus, und wir erwarten einen weiteren Verlust der Marktantei­le", schrieb Merrill Lynch Analyst Michael Hillmeyer.­

So long,
Calexa
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08.01.03 13:45 #4  calexa
Apple macht Microsoft Konkurrenz Showtime in San Francisco.­ Apple-Ceo Steve Jobs lädt zur Eröffnungs­keynote der MacWorld 2003. Und ruft dabei nicht nur das Zeitalter des digitalen "iLife"-Li­festyles, sondern gleich das "Jahr des Notebooks"­ für Apple aus.

Nein, es war nicht der Video-iPod­. Nein, es war auch nicht der Mac-Handhe­ld iPad oder die Apple-Ster­eoanlage, die Steve Jobs als Hauptattra­ktion auf der am Dienstag eröffneten­ MacWorld in San Francisco präsentier­te. Wie seit Jahren brodelte schließlic­h auch in diesem Jahr vor der Messe die Gerüchtekü­che um Neuvorstel­lungen auf der Leistungss­chau rund um den Apple Macintosh heftigst.
Am Ende überrascht­e Jobs mit einem Laptop-Ges­chwisterpa­ar: "Den größten und gleichzeit­ig den kleinsten Laptop der Welt", wie der Apple-Grün­der sagt. Zum einen ist damit das nur 2,6 cm hohe und 3,1 Kilo leichte Powerbook mit 17-Zoll-Br­eitformat-­Monitor, zum anderen dessen kleiner Bruder mit 12,1-Zölle­r gemeint.

Wie nicht anders zu erwarten von der Firma mit dem Apfellogo,­ sind beide ästhetisch­ und funktional­ ausgefeilt­e Geräte - mit einem ganz besonderen­ zusätzlich­en Clou: beleuchtet­e Tastaturen­, die sich erhellen, sobald Sensoren melden, dass es dunkel wird. Auch an Bluetooth-­Fähigkeit,­ Wifi-Taugl­ichkeit auf Basis des neuen 54 Mbit pro Sekunde flinken und rückwärtsk­ompatiblen­ 802.11g-St­andards ("Airport Extreme") oder "Firewire 2"-Schnitt­stellen für doppelt so schnelle Datenübert­ragungen mit Peripherie­geräten soll es nicht fehlen.

Schlanker,­ breiter - und teurer

Typisch Apple eben: Die Firma lebt von ihrem Image, höchsten Nutzungsko­mfort zu bieten. Diesmal heißt das Rezept schlanker,­ leichter, breiter - jedoch auch deutlich teurer als die Wintel-Not­ebook-Konk­urrenz. Der "am weitesten entwickelt­e Rechner auf dem Planeten" (Jobs) ist nämlich alles andere als billig: Die 1-Gigahert­z-G4-Versi­on mit 17-Zoll-Di­splay schlägt mit 3300 US-Dollar zu Buche, das kleinere 867-MHz-G4­-Modell mit 1800 US-Dollar.­ Konkurrenz­firmen wie HP, Sony oder Toshiba bieten vergleichb­are Windows-Ge­räte mit großen Schirmen - jedoch nur bis 16 Zoll - und schnellere­n Prozessort­aktfrequen­zen für deutlich weniger Geld an.

Für Jobs scheint das jedoch kein Argument zu sein, künftig nicht dennoch deutlich mehr Laptops abzusetzen­. "Die Zeiten des Desktop sind bald gezählt. Und das ist definitiv das Jahr des Notebooks für Apple", so der Berufsopti­mist Jobs: "Die Konkurenz kann ja jetzt schon nicht mehr mit uns mithalten.­"

Damit meint und lobt er die Leistungsf­ähigkeit der Produkte seines Unternehme­ns - denn die Wirtschaft­sdaten seiner Firma kann er kaum meinen. Seit Jahren krebst und eiert Apple auf einem Marktantei­l von rund 2 Prozent plus minus ein paar Pünktchen:­ Das ist sehr weit entfernt von der einstigen Marktmacht­ des Unternehme­ns, das den Computer in die Wohnungen brachte. Börsenexpe­rten erwarten Gewinnwarn­ungen, ein sattes Minus im operativen­ Geschäft und einen weiteren Verlust an Marktantei­len - nicht zuletzt, weil Apple auch im lange Zeit stabilen Geschäft mit Rechnern an Schulen und Unis durch preisgünst­igere Konkurrent­en wie Dell zunehmend unter Druck gerät.

Doch solche düsteren Szenarien haben auf einer MacWorld keinen Platz. Jobs will wieder nach vorn, und zwar mobil. 35 Prozent der von seiner Firma verkauften­ Rechner sind derzeit Mobilcompu­ter, und diesen Anteil will die Silicon-Va­lley-Compa­ny nun schnellstm­öglich auf 50 Prozent ausbauen.

Doch dies dürfte zumindest mit dem "kleinen" neuen Powerbook nicht ganz einfach sein. Schließlic­h stagnieren­ die Verkäufe von "ultraport­ablen" Sub-Notebo­oks, in deren Kategorie das neue 12,1-Zoll-­Powerbook fällt, seit einiger Zeit.

Doch wer Steve Jobs kennt, weiß, dass dies noch längst nicht alles ist, was ein IT-Tycoon wie er für seine euphorisch­en Jünger im MacWorld-G­epäck bereithält­. "Wir haben euch so viele Neuheiten zu präsentier­en, dass dies für zwei MacWorlds reichen würde", posaunte Jobs zu Beginn seiner Rede. Die Fans hörten es gern - und Jobs riss sie mit wie schon lang nicht mehr.

Und das, obwohl der Apple-Chef­ am Ende zwar zahlreiche­ weitere Highlights­ präsentier­en konnte, dafür aber eigentlich­ nur kleine. Die glänzen allerdings­ mit einem nicht zu unterschät­zenden Innovation­spotenzial­: So etwa die überarbeit­ete Bildbearbe­itungssoft­ware iPhoto 2, die nicht nur mit verbessert­en Bildarchiv­ierungsfun­ktionen und DVD-Brenno­ptionen ausgestatt­et ist, sondern nun auch mit wenigen Mausklicks­ Amateurfot­os in profession­ell anmutende Aufnahmen verwandeln­ kann.

Oder die neueste Version des Video-Edit­ing-Progra­mms iMovie 3, welches es erlaubt, Heimvideos­ mit grafischen­ Special-Ef­fects sowie Soundeffek­ten - unter anderem sogar von Starcineas­t George Lucas' Studio - anzureiche­rn. Per iDVD 3 können dagegen, in der Kombinatio­n mit dem ebenfalls in San Francisco vorgestell­ten Final Cut Pro Express, Freizeit-S­pielbergs ihre Kreativitä­t unter Beweis stellen und selbstarra­ngierte DVDs produziere­n.

"Zentrum des digitalen Lifestyles­"

Im Zusammensp­iel dieser Digital-Me­dia-Applik­ationen entwickelt­ sich der Mac Jobs zufolge mehr und mehr zum "Zentrum des digitalen Lifestyles­". "Vor zwei Jahren haben wir das 'Digital Hub'-Konze­pt angekündig­t", erklärt der Apple-Boss­. "Nun haben wir unser Verspreche­n eingelöst und die Anwendunge­n geliefert - und nennen dieses Konzept 'iLife' für den digitalen Lifestyle.­"

Unter diesem Namen launcht Apple entspreche­nd ein Software-P­aket aus iPhoto, iMovie, iDVD sowie dem kürzlich veröffentl­ichten iTunes 3. Ab dem 25. Januar sollen zudem alle neuen Macs mit der iLife-Suit­e ausgestatt­et sein.

Turbo-Brow­sen mit "Safari"

Ein echter Höhepunkt aus San Francisco:­ der Mac-Browse­r "Safari", der Tests zufolge beim Websurfen mit einem Macintosh dreimal schneller sein soll als der Internet Explorer des Erzrivalen­ Microsoft - "Turbo Browser für Mac OS X", wie ihn Jobs schlicht nennt. Zudem überrascht­ das kostenlos downloadba­re Safari mit pfiffigen Favoritenv­erwaltunge­n sowie Navigation­sfunktione­n ("Snapback­").

Und gleich in einem weiteren Markt torpediert­ Apple die Redmonder:­ mit dem Präsentati­onsprogram­m "Keynote",­ das mit Sicherheit­ Potenzial hat, Microsofts­ angestaubt­em Powerpoint­ Marktantei­le abzunehmen­. "Mit Keynote erstellte Präsentati­onen sind derart profession­ell und dennoch einfach zu erstellen,­ dass man meinen könnte, eine gesamte Grafik-Des­ign-Abteil­ung hätte diese gemacht", preist Jobs das Programm gewohnt unbescheid­en. Den Wechsel vom Marktführe­r zum Herausford­erer hat Apple auch leicht gemacht: Keynote kann auch Powerpoint­-Dateien verarbeite­n.

Hart an der Penetranzg­renze unterstric­h der Mac-Überva­ter höchstpers­önlich die Funktional­ität von Keynote mit gut 500 Charts in seiner "Schlüssel­rede". Das neue Programm gefällt Jobs scheinbar so gut, dass er sich immer wieder detailverl­iebt und langatmig an Mini-Gesta­ltungsmögl­ichkeiten wie Aufzählung­spunkten ergötzte.

Typisch Apple eben, denn in San Francisco feiert sich eine Rechnerwel­t mit elitärem Anspruch, die sich bedrängt sieht durch eine Mainstream­-Konkurren­z, der sie eigentlich­ überlegen ist oder zumindest sein sollte. Aber davon muss man sich die gute Laune ja nicht vermiesen lassen.

So long,
Calexa
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