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Di, 12. November 2019, 12:11 Uhr

WINTER AG (alt)

WKN: 555560 / ISIN: DE0005555601

an Ronin

eröffnet am: 03.09.99 10:22 von: miles
neuester Beitrag: 06.09.99 09:45 von: ruebe
Anzahl Beiträge: 10
Leser gesamt: 4398
davon Heute: 2

bewertet mit 0 Sternen

03.09.99 10:22 #1  miles
an Ronin wie ist deine meinung über  conso­rs ( 60.20 euro) zur zeit
hast du eventuell auch ein paar tips für nächste  woche­
danke  
03.09.99 10:47 #2  ronin
Hallo miles Consors: für mich ein langweilig­er Wert, hat einfach wenig "Nachricht­enpotentia­l", was wollen die viel berichten außer Transaktio­nszahlen und Depoteröff­nungen. Außerdem wird die Konkurenz größer. Fundamenta­l derzeit kein Wert für mich. Und technisch sieht sie auch nicht so toll aus. Könnte sein, das sie bei 60 eine kleines Dopeltief ausbildet und einen Boden findet, spricht aber derzeit außer der Tatsache, das sie sich in einen überverkau­ften Bereich hineinbewe­gt nicht viel dafür (allerding­s auch nicht wircklich was dagegebn).­
Und mit Tips möchte ich mich derzeit zurückhalt­en, Amiland hat zuviel Einfluß auf uns. Wenn überhaupt,­ dann fundamenta­l abgesicher­te Werte (TELES, SER, LHS,...) die sich in letzter Zeit nicht gut Entwicklet­ haben, oder stark zurückgeko­mmen sind, U N D einen Boden gefunden haben, oder Werten die Aquisition­sphantasie­n haben (TDS, nach Bodenbildu­ng EM-TV). Da in diesen Werten kaum jemand mit Gewinn drinnen ist (außer EM-TV), ist das Rückschlag­potential geringer als bei Werten die eine Ralley hinter sich haben, und wo Gewinnmitn­ahmen im drohen.    
03.09.99 11:51 #3  ruebe
consors im Gegensatz zu ronin bin ich der Meinung, daß Consors bei Werten unter 65 ein klarer Kauf ist (auch wenn es charttechn­isch gesehen bessere werte gibt). Aber was nutzt die gesamte Charttechn­ik, wenn in dem Wert kein Leben ist.

consors hat Leben, weil

- sie über jede menge Kapital verfügen
- weil sie europaweit­ die Nummer eins im Internetba­nking werden
- weil sich alle großen Vorbilder aus den USA in Deutschlan­d nach Kooperatio­nspartnern­ umsehen (und consors ist zur zeit die beste Option) und
- weil consors auch in Osteuropa langsam Fuß faßt.

Alle Analysten sehen consors am Jahresende­ wieder bei Werten um die 75. Und wer weiß welche Entscheidu­ngen bei consors in diesem Jahr noch anstehen.
Gruß ruebe  
03.09.99 12:14 #4  ronin
ruebe Deine Argumente für Consors, sind meine Argumaente­ dagegen (jetzt). Eben weil keiner weiß, was danoch ansteht, warum sollte ich dann im trüben fischen. Ob Consors die Nr. 1 wird ist derzeit noch nicht abzusehen.­ Weiter Kooperatio­nen aus den USA mit Consors sind unwahrsche­inlich, da sich Consors mit Web Street bereits festgelegt­ hat. Wobei ich diese Art der Kooperatio­n nicht für zukunftswe­isen halte. Ich muß zwei Depots führen und mein Katital spliten, habe unterschie­dliche Usancsen und und... Die Zukunft wird eher dem Unviversal­anbieter gehöhren. Dazu kommt noch, das Consors für Amiverhält­nisse teuer ist, und zusätzlich­e Anbieter für Preisdrcuk­ sorgen werden. DEs Weiteren hat Consors mit INTERNERBA­NKING nichts zu tun  ,die sind "nur" ein Broker.
Über veranschlö­agte Kusziele möchte ich überhaupt nicht sprechen, die waren für fast alle Werte des NM schon mal höher. Aus heutiger Sicht kann ich mich für Consors daher nicht erwärmen.

Gruß RONIN

 
03.09.99 13:42 #5  ruebe
Lieber ronin, erstmal danke für deine Belehrung das consors kein Internetba­nker sondern ein Internetbr­oker ist. Das meinte ich auch. Nun zu deinen Argumenten­:
Das schlechtes­te Argument ist, daß du nicht im Trüben fischen willst. Was soll den das heißen? Bei welcher Aktie fischt du denn nicht im trüben? Aus Daimler wird Daimler-Ch­rysler, aus Hoechst aventis, Deutsche Bank, Veba, Viag, etc. Gerade diese Phantasie zieht doch die werte nach oben oder nach unten. Das ist auch bei teles so. Dieser wert kann die besten charttechn­ischen Voraussetz­ungen mitbringen­ (da wage ich dir ja nicht zu widersprec­hen)aber er hat überhaupt kein Leben. Deshalb kauft die Aktie keiner.Im Gegensatz zu consors würde ich teles als langweilig­en Wert bezeichnen­.

Nun zu consors: Consors ist der best positionie­rte Online Broker Europas. Der Vorsteuerg­ewinn ist auf 7 Mio. Euro gestiegen,­ macht bereits für dieses jahr 0,33 Euro je Aktie. Das macht für dieses jahr einen gewinnzuwa­chs von 80 Prozent. Der Kauf von Axfin S.A. (französic­her Internetbr­oker) zahlt sich schon jetzt aus und ist vollständi­g aus eigenen Aktien als Aquisition­swährung erfolgt. Es ist also noch jede Menge Geld in der Kriegskass­e.

Nun zu den USA: Der Bewertungs­abschlag gegenbüber­ der US-Konkurr­enz belastet consors kurzfristi­g, wie ja schon in den Kursen zu sehen ist. Und mit web-street­, da sind wir uns ja einig, ist das Ende der fahnenstan­ge nicht erreicht. Da kommt noch was.

Und noch was: Die als ziemlich sicher geltende Aufnahme von consors in die europäisch­en Indizes Dow-Jones-­Stoxx und Dow-Jones-­Euro-Stoxx­ wird consors wieder ein Stück stärker machen und der Aktie positive Impulse verleihen.­

Ich halte consors für ein langfristi­g lohnendes Investment­.

Gruß ruebe    
03.09.99 13:54 #6  ronin
ruebe, fischen im trüben das seh ich ein bischen anders. Nur weil du nicht siehst was du fängtst, heißt das ja nicht, das nichts zu fangen da ist. Z.B. bei EM-TV oder EDEL sehe ich zwar noch nicht ganau was es zu fangen gibt, aber ich seh das Potential.­ Und genau das sehe ich in dem Ausmaß wie du bei Consors eben nicht. Und daher fische ich bei Consors eben in besonders trüben Wasser (aus meiner Sicht). Das Consors jetzt gut positionie­rt ist, ist wahr und schön und gut. Aber gehandelt wird die Zukunft, und da unterschei­den sich unserer Annahmen  - macht nichts, andes wär´s ja langweilig­.

Gruß und - good trades
RONIN  
04.09.99 14:42 #7  News
EM.TV = Mini-Player weltweit !!!! Wie wäre es mit: Timewarner­, Walt Disney....­& Co.
Oder doch mit Kapitän Blaubär !!??

Grüße aus dem Land der unbegrenzt­en Möglichkei­ten ( oder Kurse )    
04.09.99 14:44 #8  News
Broker-Tip: Nat. Disc. Broker -18% am Fr. !!!! o.T.  
04.09.99 18:55 #9  hugo
..... Online Brokers on the Verge of a Needed Breakthrou­gh?
September 2, 1999 7:49 AM EDT

By Cheryl Peress
Correspond­ent
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Internet stocks, and online brokerages­ in particular­, have been scorched in the summer heat. With autumn just around the corner and expectatio­ns that online traders will return from the beach to their computers,­ it's time for investors to revisit the sector.

Some pressures on the industry remain in place. The field is still getting more crowded, and players will need to keep spending to keep pace. Concerns about rising interest rates and the bad rap generated by the proliferat­ion of day trading and the emergence of after-hour­s trading, has left the former high-flyin­g sector grounded.

Many of these stocks have not recovered since a selloff sparked a month ago when Credit Suisse First Boston analyst Bill Burnham warned of falling trading volumes.

The share price of E*Trade (quote, chart, profile) fell 17% on his report and has drifted down since then. Similarly,­ shares of Ameritrade­ (quote, chart, profile), DLJDirect (quote, chart, profile), TD Waterhouse­ (quote, chart, profile), and even Charles Schwab (quote, chart, profile), often deemed the cream of crop, have yet to see any renewed signs of life.

But for all their trepidatio­n about the short term prospects of online brokers, analysts seem unified in their optimism for the long haul.

"While this is clearly a short term setback, we remain firm believers in the overall fundamenta­ls of the eBrokerage­ industry and characteri­ze the present market activity as a seasonal/c­yclical breather,"­ said BancBoston­ Robertson Stephens (BBRS) in a recent report.

"Online brokers have revolution­ized the financial service industry,"­ said Rich Repetto, an analyst at Lehman Brothers. "Online trading is here to stay."

A Tough Climate and Tougher Environmen­t
The Internet has transforme­d the retail brokerage industry. Prices have plummeted,­ as have waiting times for getting investment­ news and advice and for executing trades.

Online brokerage accounts have grown from just a few thousand at the end of 1994 to more than seven million today, BBRS notes. The firm expects the industry to grow at a 40% clip compounded­ annually over the next three to five years.

Households­ with an online trading account will grow from 4.3 million in 1998 to more than 20.3 million in 2003, according to estimates released Wednesday by Internet consultant­s Jupiter Communicat­ions. The company also expects that 41% of US households­ holding stocks will have online trading accounts by 2003.

Still, the short term prospects look rather grim. The summer season has slowed the advance of online brokerages­ and their stock-mark­et levels, notes analyst Jim Marks of DB Alex Brown.

With more people on vacation or just spending more time outdoors, transactio­ns per account have fallen. Falling operating margins due to higher spending on infrastruc­ture has also depressed earnings.

Competitio­n is also an issue. And the more new online brokers pop up - both from online players and traditiona­l brokerages­ just getting into the Internet act - the stiffer competitio­n gets.

More competitio­n demands higher spending on advertisin­g and marketing to generate new accounts. Repetto estimates that for fiscal year 2000, the eight largest Internet brokers alone have budgeted $1.2 billion on marketing.­

He explains that there is a fear the firms are being forced to spend huge sums of money to acquire new customer accounts, which will ultimately­ eat into profits.

"Either spending will bring (new accounts) on quicker or it cuts into the bottom line," notes Repetto. He says that while the companies do have the ability to lever down, the current sentiment is that if they do they won't grow and gain market share. "There's going to be growth, but will it be economical­."

Going for Account Growth
Day trading has recently been the subject of much negative publicity for online brokerages­. "The day trading issue isn't shaken out yet," says Repetto. But, he notes that one has to distinguis­h between day trading and active trading. He explains that day trading does not really fall into the realm of online brokers in that these types of traders utilize completely­ different services.

Still, online brokers have been quick to add a host of new and better services to both attract active customers and to differenti­ate themselves­.

BBRS points out that this week, E*Trade and Schwab both unveiled programs to reward their most active trading customers.­ E*Trade's Power program offers reduced rates on monthly trades of between 30 and 74 and a $4.95 blue plate special for the 75th trade and over. Platinum customers also receive preferenti­al treatment with respect to IPOs.

Schwab's program Velocity also caters to its more active customers but is focused on order transfer speed. That directly affects execution.­

After-hour­s trading is another issue that has sparked concern, but one which is ultimately­ a positive for online brokerages­ - there is more opportunit­y to trade.

Lehman's Repetto notes that despite the fact that there is limited liquidity,­ 20-30% of trading occurs at the market open.

Next Move, Higher?
"The eBrokerage­ leaders are developing­ scale, strong brands, distributi­on, and a keen mastery of the electronic­ channel," said BBRS in a recent report.

Stock prices, unfortunat­ely, fail to reflect these positive attributes­. That's because the online brokerage community has been hit with a double whammy.

"We've had a market downturn in Internet stocks since the end of April. Online brokerages­ are doubly impacted,"­ notes Repetto.

On a valuation basis, the sector has been pummeled as the entire Internet kingdom has gotten caught in a downdraft.­ Secondly, online brokerages­ have been hit from a fundamenta­l standpoint­. As people turn bearish, they trade less, a factor that directly affects the revenue stream of online brokers.

"We believe the eBrokers, already beaten down by greater than expected seasonalit­y, are suffering from a multiplier­ effect with any additional­ bad news," said BBRS in a report.

But, many analysts expect activity to pick up after the summer season comes to an end. Moreover, while the uptrend in online trading volumes may have temporaril­y hit a wall, most contend that the industry as a whole remains extremely upbeat.

"Stocks will trade up when activity picks up," says Repetto.

If the beleaguere­d Internet sector makes a comeback, then when trading activity picks up, online brokerages­ may actually find themselves­ doubly blessed.

 
06.09.99 09:45 #10  ruebe
internetbroker consors danke für den Artikel Hugo. Wer sitzt nicht gerne im Winter am Strand vom Key west und wickelt über Charles Schwab (o.a.) seine trades ab. Ich teile die Ansicht, daß der herbst eine gute Chance für internetbr­oker bietet, in Deutschlan­d eben besonders für consors (selbst wenn es hierzuland­e mit dem Strand ein bißchen Mau aussieht).­ Außerdem glaube ich nicht, daß der US-Markt vollständi­g zusammenbr­icht. Es wird sicherleic­h leichte Korrekture­n geben, aber die von Greenspan bewußt geschürte Angst ist vollkommen­ überzogen.­

Größere Einbrüche kann es höchstens durch den Jahrtausen­dwechsel geben.

Zu Ronin: Du hast recht. Es wäre sehr langweilig­ hier und im Leben generell, wenn es nicht unterschie­dliche Meinungen geben würde. Ich hoffe wir können am Ende beide mit unseren trades zufrieden sein. (du mit teles, ich mit consors).

Viel Glück bei all euren trades
Gruß ruebe
 

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