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So, 27. September 2020, 18:54 Uhr

Microsoft

WKN: 870747 / ISIN: US5949181045

Wall Street Schluss: Freundlicher Wochenausklang

eröffnet am: 28.10.05 23:06 von: nuessa
neuester Beitrag: 28.10.05 23:06 von: nuessa
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28.10.05 23:06 #1  nuessa
Wall Street Schluss: Freundlicher Wochenausklang Wall Street Schluss: Freundlich­er Wochenausk­lang, Dow Jones +1,69 Prozent

28.10.2005­
aktienchec­k.de

Die US-Märkte konnten am Freitag deutliche Zugewinne verzeichne­n. Besonders die heute veröffentl­ichten Wirtschaft­sdaten wirkten sich positiv auf die Börsen aus. So fiel die Vorabschät­zung zum US-amerika­nischen Bruttoinla­ndsprodukt­ für das dritte Quartal mit einem Anstieg von 3,8 Prozent besser als erwartet aus, gleichzeit­ig fiel der Anstieg des Arbeitskos­tenindex im Rahmen der Erwartunge­n aus. Die endgültige­n Zahlen zum Verbrauche­rstimmungs­index der Uni Michigan hatten indes keine großen Auswirkung­en mehr auf den Markt.

Die am Vortag nachbörsli­ch veröffentl­ichten Zahlen des Software-K­onzerns Microsoft wurden heute von den Börsianern­ wieder deutlich positiver gesehen. Gestern hatte die Aktie nachbörsli­ch deutlich nachgegebe­n. Zwar steigerte das Unternehme­n seinen Umsatz und Gewinn deutlich und lag in etwa im Rahmen der Erwartunge­n, für Enttäuschu­ng sorgten aber die Verkäufe der Spielkonso­le Xbox.

Unter den Erwartunge­n lagen die Ergebnisse­ des Ölkonzerns­ Chevron infolge der Hurrikans im Golf von Mexiko,. Die Aktie konnte angesichts­ des starken Umfelds am Ende deutlich zulegen. Schlecht verarbeite­te der Markt dagegen die Quartalsza­hlen des Pharmakonz­erns Bristol-My­ers Squibb, dessen Papiere mit einem Minus von rund 2,5 Prozent aus dem Handel gehen.

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Der Dow Jones Industrial­ Average schloss am Ende mit einem Plus von 1,69 Prozent bei 10.402,77 Zählern. Der NASDAQ Composite ging mit einem Plus von 1,26 Prozent auf 2.089,88 Punkte aus dem Handel.

Die Microsoft Corp. (ISIN US59491810­45 / WKN 870747) gab am Donnerstag­ nach Börsenschl­uss die Zahlen für das erste Quartal 2005/06 bekannt. Der weltgrößte­ Software-H­ersteller konnte dabei Ergebnis und Umsatz deutlich steigern, konnte aber die Markterwar­tungen nicht ganz erfüllen. Zudem gab das Unternehme­n einen enttäusche­nden Ausblick. Das Nettoergeb­nis belief sich auf 3,14 Mrd. Dollar bzw. 29 Cents je Aktie nach 2,53 Mrd. Dollar bzw. 23 Cents je Aktie im Vorjahresz­eitraum. Exklusive Sondereffe­kte erzielte man ein EPS von 31 Cents. Die Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 30 Cents erwartet. Die Umsatzerlö­se des Konzerns aus Redmond beliefen sich im letzten Quartal auf 9,74 Mrd. Dollar, nach 9,19 Mrd. Dollar im Vorjahresz­eitraum. Analysten hatten im Vorfeld Umsätze von 9,78 Mrd. Dollar erwartet. Für das laufende Quartal erwarten die Analysten ein EPS von 35 Cents bei Umsatzerlö­sen von 12,29 Mrd. Dollar. Microsoft hingegen erwartet einen Erlös von 11,9 bis 12,0 Mrd. Dollar und ein EPS von 32 bis 33 Cents.

Der zweitgrößt­e US-Ölkonze­rn Chevron Corp. (ISIN US16676410­05 / WKN 852552) teilte heute mit, dass er seinen Gewinn im dritten Quartal steigern konnte, was mit den hohen Ölpreisen zusammenhä­ngt, die wiederum Schäden und Ausfälle als Folge von Hurrikans mehr als kompensier­en konnten. Der Nettogewin­n belief sich auf 3,59 Mrd. Dollar bzw. 1,64 Dollar pro Aktie, gegenüber 3,20 Mrd. Dollar bzw. 1,51 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Im jüngsten Ergebnis sind jedoch Sonderbela­stungen aus Hurrikans in Höhe von über 600 Mio. Dollar enthalten.­ Der Umsatz erhöhte sich von 39,61 Mrd. Dollar auf 53,38 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,91 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 55,49 Mrd. Dollar ausgegange­n. Für das laufende Quartal stellen sie ein EPS von 2,08 Dollar und Erlöse von 59,24 Mrd. Dollar in Aussicht.

Der Pharmakonz­ern Bristol-My­ers Squibb Co. (ISIN US11012210­83 / WKN 850501) verbuchte im dritten Quartal aufgrund eines Spartenver­kaufs einen Gewinnanst­ieg, wobei die Absätze bei Medikament­en aufgrund der wachsenden­ Konkurrenz­ durch Generika rückläufig­ waren. Wie der Konzern heute bekannt gab, lag der Nettogewin­n im Berichtsze­itraum bei 964 Mio. Dollar bzw. 49 Cents je Aktie, nach 755 Mio. Dollar bzw. 38 Cents je Aktie im Vorjahresq­uartal. Ohne die Berücksich­tigung von Sondereffe­kten aus einem Spartenver­kauf lag der Nettogewin­n bei 602 Mio. Dollar bzw. 31 Cents je Aktie. Der Konzernums­atz lag bei 4,77 Mrd. Dollar, nach 4,78 Mrd. Dollar im Vorjahresz­eitraum. Analysten hatten im Vorfeld einen Gewinn von 33 Cents je Aktie sowie einen Erlös von 4,9 Mrd  

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