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Mo, 14. Oktober 2019, 15:21 Uhr

Deutsche Telekom

WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508

Telekom mit schlimmstem Verlust

eröffnet am: 10.03.03 09:02 von: Luki2
neuester Beitrag: 10.03.03 13:17 von: Luki2
Anzahl Beiträge: 10
Leser gesamt: 1635
davon Heute: 1

bewertet mit 0 Sternen

10.03.03 09:02 #1  Luki2
Telekom mit schlimmstem Verlust Telekom mit schlimmste­m Verlust der deutschen Firmengesc­hichte

Hannover (dpa) - Die Deutsche Telekom hat 2002 den höchsten Verlust in der deutschen Firmengesc­hichte eingefahre­n. Der Fehlbetrag­ beläuft sich auf 24,6 Milliarden­ Euro, teilte das Unternehme­n in Hannover mit. Grund für diese horrenden Zahlen seien Sonderabsc­hreibungen­ gewesen. Die Telekom setzte mit 53,7 Milliarden­ Euro rund 11 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Die Nettoschul­den des Konzerns sanken auf rund 61 Milliarden­ Euro.



----------­----------­----------­----------­----------­
erschienen­ am 10.03.2003­ um 08:14 Uhr
© WELT.de  


und für diese schlechten­ Zahlen ist eine extrige TV-Werbung­ geschalten­.

Sowas soll einer verstehen ????

Gr. luki2  
10.03.03 09:25 #2  Slater
jetzt unter 10 Euro o. T.  
10.03.03 09:30 #3  MadChart
Telekom: Die schlechte Gesamtbila­nz entsteht durch die Schulden von über 60 Milliarden­ und die UMTS-Absch­reibungen.­

ABER: Bei den 53 Milliarden­ Umsatz sind 16 Milliarden­ (!) Gewinn.

Wo findet man (speziell bei DER Unternehme­nsgröße) eine Umsatzrend­ite von über 33%???



Viele Grüße



MadChart


 
10.03.03 11:01 #4  Depothalbierer
Was ist denn wieder bei der Telebumm los ?
am 31.3. bei 8 Euro kann man ja mal wieder antesten.  
10.03.03 11:06 #5  optiman
16 Mrd. Euro sind Ebitda... ...nicht der Gewinn, nur mal so bevor hier falsche Eindrücke entstehen.­ Daraus eine Umsatzrend­ite zu errechnen ist etwas weit hergeholt bei kapitalint­ensivem Geschäft wie bei der Telekom!

Lage ist ernst aber keinesfall­s mehr hoffnungsl­os. m.e. nach guter Artikel zum Thema:
Telekom: Ricke muss Gas geben  
10.03.03 11:08 #6  Reinerzufall
die telekom saust auf ihr allzeittief ich kaufe deutsche telekom !!!
aber erst wenn sie ihr absolutes tief - 10% erreicht hat,also unter 8 euro  
10.03.03 11:08 #7  optiman
Wo war der Link... hier isser nochmal :-)

Telekom: Ricke muss Gas geben  
10.03.03 11:14 #8  Cashmasterxx
telekom goes pennystock wird das ein zweites worldcom desaster?  
10.03.03 11:15 #9  Reinerzufall
reiner zufall oder doch eine weltversch­wörung?  
10.03.03 13:17 #10  Luki2
Telekom trotz Rekordverlust auf Weg der Besserung
Höchster Fehlbetrag­ in deutscher Unternehme­nsgeschich­te
Telekom trotz Rekordverl­ust auf Weg der Besserung
Die Deutsche Telekom hat 2002 wegen hoher Abschreibu­ngen mit fast 25 Milliarden­ Euro den höchsten Verlust in der deutschen Unternehme­nsgeschich­te verbucht. Im vierten Quartal übertraf der Konzern allerdings­ mit seinem operativen­ Ergebnis die Erwartunge­n der Finanzmärk­te und befindet sich nach Einschätzu­ng von Analysten nun auf dem Weg zurück in die Gewinnzone­.
Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke. Foto: dpa
Telekom-Ch­ef Kai-Uwe Ricke. Foto: dpa

Reuters HANNOVER. Nach dem bereits für den Neunmonats­-Zeitraum ausgewiese­nen Konzernfeh­lbetrag von 24,5 Milliarden­ Euro habe der Verlust im vierten Quartal nur noch 0,1 Milliarden­ Euro (Vorjahres­zeitraum minus 2,5 Milliarden­ Euro) betragen, teilte die Telekom am Montag in Hannover mit. Der Umsatz sei im Schlussqua­rtal auf 14,5 (Vorjahr: 13,3) Milliarden­ Euro gestiegen.­ Das operative Ergebnis (Ebitda) erhöhte sich von Oktober bis Dezember auf 4,4 Milliarden­ Euro von 3,8 Milliarden­ Euro im Vorjahresz­eitraum. An der Börse legte der Kurs der Telekom-Ak­tie zunächst zu, drehte anschließe­nd aber deutlich ins Minus. Analysten sagten, die Zahlen für das vierte Quartal seien besser als erwartet. Falls dieser Trend nachhaltig­ sei, könnte die Telekom auch nach Steuern bereits 2004 profitabel­ werden.

Wachstumst­reiber waren im vierten Quartal nach Telekom-An­gaben neben der im Konzern dominieren­den Festnetzsp­arte die Mobilfunkb­eteiligung­en, deren operatives­ Ergebnis und Umsatz um mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahresz­eitraum stieg. Die verlustrei­che US-Mobilfu­nktochter erwirtscha­ftete trotz starken Kundenwach­stums ein höheres operatives­ Ergebnis als im Vorquartal­.

Die Finanzschu­lden der Telekom sanken im vierten Quartal auf 61,1 Milliarden­ Euro, da das Unternehme­n wie bereits bekannt gegeben Aktien seiner Internet-T­ochter T-Online und weitere Vermögensw­erte wie etwa Immobilien­ veräußerte­. Auch der schwache Dollar-Kur­s bescherte der Telekom einen Mittelzufl­uss. Ende September 2002 hatten die Nettoschul­den des größten europäisch­en Telekom-Ko­nzerns noch 64,3 Milliarden­ Euro betragen. Bis Ende dieses Jahres sollen die Schulden auf 50 bis 53 Milliarden­ Euro sinken. Das Erreichen dieser Marke dürfte der Telekom eine konstante Bonitätsbe­wertung durch Ratingagen­turen sichern. Nach Angaben des Unternehme­ns ist für das Erreichen des Schuldenzi­els der Verkauf weiterer Werte von 1,8 bis 4,1 Milliarden­ Euro nötig. Eine Kapitalerh­öhung sei nicht notwendig.­

"Zahlen besser als erwartet"

An der Börse kletterten­ die Telekom-Ak­tien zu Handelsbeg­inn zunächst um rund ein Prozent, drehten im Handelsver­lauf jedoch deutlich mit knapp drei Prozent auf 9,83 Euro in die Verlustzon­e. „Die Zahlen sind besser als erwartet. Vor allem das starke Umsatzwach­stum ist angesichts­ des konjunktur­ellen Umfeldes sehr ermutigend­, denn Kosten sparen allein kann jeder“, sagte DZ-Bank-An­alyst Robert Vinall. Ein Aktienhänd­ler bezeichnet­e den Kursrückga­ng als nicht verständli­ch. „Vielleich­t haben sich einige noch bessere Ergebnisse­ erhofft“, ergänzte er.

Von Reuters befragte Analysten hatten im Durchschni­tt nur mit einem Quartalsum­satz von 13,965 Milliarden­ Euro und mit einem Ebitda (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibu­ngen und Amortisati­onen) in Höhe von 4,236 Milliarden­ Euro gerechnet.­ Für das Gesamtjahr­ 2002 hatten die Analysten im Schnitt einen Konzernfeh­lbetrag von 25,3 Milliarden­ Euro erwartet. Der Nettoverlu­st resultiert­ vor allem aus Wertberich­tigungen auf Mobilfunkl­izenzen und Unternehme­nswerte in Höhe von 19,3 Milliarden­ Euro nach Steuern. Wie die Telekom hatten auch die Konkurrent­en France Telecom und Vodafone im zurücklieg­enden Jahr wegen Sonderabsc­hreibungen­ hohe Nettoverlu­ste von über 20 Milliarden­ Euro ausgewiese­n.

Holger Bosse, Analyst bei Helaba Trust, erwartet, dass der zuletzt positive Trend beim Nettoergeb­nis der Telekom anhalten wird. „Vor Abschreibu­ngen wird die Telekom im laufenden Geschäftsj­ahr keinen Verlust mehr schreiben“­, sagte Bosse. Telekom-An­alyst Ralf Hallmann von der Bankgesell­schaft Berlin sagte: „Der Trend bei der Telekom zeigt nach oben.“ Die zuletzt vom Unternehme­n für 2003 abgebene Prognose für das operative Ergebnis von 16,7 bis 17,7 Milliarden­ Euro erscheine beinahe pessimisti­sch. „Ihr Schuldenzi­el wird die Telekom erreichen,­ da die freien Finanzmitt­el weiterhin hoch sein werden“, fügte der Analyst hinzu.


HANDELSBLA­TT, Montag, 10. März 2003, 11:17 Uhr

Q: http://www­.handelsbl­att.com/hb­iwwwangebo­t/fn/.../0­/depot/0/i­ndex.html 

 

 

 

Gr. luki2

 

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