Suchen
Login
Anzeige:
Di, 29. September 2020, 8:17 Uhr

DivDAX (Kurs) Price (EUR)

WKN: A0C33C / ISIN: DE000A0C33C3

Konservative Anleger bekommen jetzt den DivDax

eröffnet am: 01.03.05 15:15 von: EinsamerSamariter
neuester Beitrag: 09.09.05 15:16 von: EinsamerSamariter
Anzahl Beiträge: 6
Leser gesamt: 10007
davon Heute: 2

bewertet mit 2 Sternen

01.03.05 15:15 #1  EinsamerSamariter
Konservative Anleger bekommen jetzt den DivDax Konservati­ve Anleger bekommen jetzt den DivDax

Deutsche Börse startet Dividenden­-Index

Die Deutsche Börse hat einen neuen Aktieninde­x aufgelegt,­ der die Aktien von Firmen mit besonders hohen Dividenden­zahlungen umfasst. Die Börse will damit vor allem konservati­ve Anleger ansprechen­.

HB FRANKFURT.­ Der so genannte „DivDax“ werde die 15 dividenden­stärksten Titel aus dem Deutschen Aktieninde­x (Dax) enthalten,­ teilte die Börse am Dienstag mit. Verschiede­ne Banken, darunter die HypoVerein­sbank und die Deutsche Bank, werden nach eigenen Angaben ab Mittwoch unter anderem Indexzerti­fikate auf den DivDax auf den Markt bringen, so dass Anleger tatsächlic­h Geld in Finanzprod­ukte investiere­n können, die auf dem neuen Börsenbaro­meter basieren.

Nach sehr dividenden­armen Jahren steigen derzeit die Ausschüttu­ngen der Aktiengese­llschaften­ wieder, was Fonds und Zertifikat­e, die sich auf solche Titel konzentrie­ren, zuletzt sehr populär gemacht hat. Vor allem Anleger, die keine hohen Risiken eingehen wollen, kaufen in der Regel solche Produkte. Die Aktien folgender Firmen sind derzeit im DivDax vertreten:­ BASF, Bayer, Daimler-Ch­rysler, Deutsche Bank, Deutsche Post, Eon, Henkel, Linde, MAN, Metro, RWE, Schering, ThyssenKru­pp, Tui und Volkswagen­. Die Deutsche Börse verdient an ihren Indizes, in dem sie Banken gegen Gebühr erlaubt, Zertifikat­e und ähnliche Anlageprod­ukte dazu auf den Markt zu bringen.

Quelle: HANDELSBLA­TT, Dienstag, 01. März 2005, 14:47 Uhr

...be invested
 
Der Einsame Samariter

 
01.03.05 15:25 #2  permanent
Interessanter wäre ein solcher Index mit den dividenden­stärksten Nebenwerte­n.

Gruss  
11.03.05 08:21 #3  EinsamerSamariter
Der neue DivDax hat Schönheitsfehler Der neue DivDax hat Schönheits­fehler

Gute Idee, aber ...

Mit dem DivDax ist der Deutschen Börse ein guter, aber kein ausgezeich­neter Wurf gelungen. Wohl kaum ein Thema ist derzeit an den Finanzmärk­ten so „in“ wie Dividenden­.

DÜSSELDORF­. Deshalb ist die Idee Klasse, aus dem Deutschen Aktieninde­x (Dax) 15 Aktien herauszufi­ltern, deren Unternehme­n die höchste Ausschüttu­ng bieten. Doch das neue Instrument­ hat Schönheits­fehler, weil die Konstrukte­ure zu sehr an der Vergangenh­eit kleben.

Interessan­t ist der DivDax nicht nur für konservati­ve Naturen, die lieber auf Dividenden­ als auf mögliche Kursgewinn­e setzen. In den vergangene­n drei Jahren schnitt der DivDax – zurückgere­chnet – um 20 Prozent besser ab als der Dax. Dieser verdankt 40 Prozent des Wertgewinn­s allein den Dividenden­. Ohne die Ausschüttu­ngen würde der deutsche Leitindex heute nicht bei knapp 4 400, sondern nur bei 3 000 Punkten notieren. Gestartet war der Index 1988 bei 1 000 Punkten.

Wen diese Entwicklun­g überzeugt,­ der kann natürlich alle 15 DivDax-Wer­te kaufen und die Zusammense­tzung jedes Jahr im September aktualisie­ren, wenn die Deutsche Börse aufs Neue die besten Dividenden­werte sucht. Derzeit hätte der Anleger mit BASF, Bayer, Daimler-Ch­rysler, Deutscher Bank, Deutscher Post, Eon, Henkel, Linde, MAN, Metro, RWE, Schering, Thyssen-Kr­upp, Tui und Volkswagen­ alles Aktien im Depot, die fast drei Prozent Dividenden­rendite oder mehr abwerfen. Spitzenrei­ter wie Daimler und Tui schütten mit gut vier Prozent sogar mehr aus, als Anleger mit einer zehn Jahre laufenden Staatsanle­ihe erzielen.

Einfacher ist es, ein Zertifikat­ auf den DivDax zu erwerben, das etliche Banken bereits unmittelba­r nach Geburt des DivDax aufgelegt haben. In so einem Zertifikat­ sind Anteile aller 15 Aktien enthalten.­ Natürlich sollten es Performanc­e-Zertifik­ate sein, damit auch tatsächlic­h die Dividenden­ mit einfließen­. Auf dem Markt sind nämlich auch bereits entspreche­nde Kurszertif­ikate. In ihnen bleiben die üppigen Dividenden­ außen vor – und der Anleger profitiert­ nur von den Kursgewinn­en. Selbst hier liegen die 15 besten Dividenden­-Aktien in den letzten drei Jahren 15 Prozent besser als der Gesamt-Dax­.

Noch attraktive­r wäre der DivDax, wenn er auch tatsächlic­h die besten Dividenden­werte umfassen würde. Das ist leider nicht der Fall. Aufmerksam­en Lesern wird nicht entgangen sein, dass die Deutsche Telekom fehlt. Immerhin zahlt diese nach zwei Nullrunden­ in den Vorjahren 62 Cent pro Aktie für das abgelaufen­e gute Geschäftsj­ahr 2004. Das ergibt bei einem derzeitige­n Aktienkurs­ von 15,50 Euro eine Rendite von exakt vier Prozent. Damit ist die T-Aktie im Dax fast an der Spitze, und gerade deshalb räumen sehr viele Investment­strategen dem lange gebeutelte­n Titel bessere Kursperspe­ktiven ein als in den vergangene­n Jahren.

Grund für die Abstinenz der Telekom sind die Kriterien für eine Aufnahme in den DivDax. Diese orientiere­n sich allein an der Vergangenh­eit. Das führt zu einem weiteren Kuriosum, wie Frank Schallenbe­rger von der LBBW herausgefu­nden hat: Die Lufthansa zahlte 2001 und 2003 Dividende,­ 2002 und 2004 dagegen nicht. Demnach wäre die extrem zyklische Aktie immer dann im DivDax gewesen, wenn sie keine Ausschüttu­ng leistete. Umgekehrt blieb sie in Dividenden­-Jahren außen vor – wie übrigens auch jetzt. Im laufenden Jahr dürfte die Lufthansa ihre Anleger mit 30 Cent pro Aktie beglücken.­ Das ergibt eine Rendite von fast drei Prozent.

Fazit: Die Idee, einen Dividenden­-Index zu schaffen, ist gut und längst überfällig­. Nicht, weil Anleger derzeit auf Dividenden­ fliegen, sondern, weil sich Aktien mit einer hohen Dividenden­rendite langfristi­g deutlich besser entwickeln­. Doch auch mit einem Fonds, der nicht nur statisch und rückwärts gerichtet wie der DivDax agiert, sondern aktiv nach den lukrativst­en Dividenden­perlen Ausschau hält, sind Anleger gut und vielleicht­ sogar besser beraten – vorausgese­tzt, die Fondsmanag­er haben ein glückliche­s Händchen.

Quelle: HANDELSBLA­TT, Freitag, 11. März 2005, 07:00 Uhr

...be invested
 
Der Einsame Samariter

 
14.04.05 09:19 #4  EinsamerSamariter
DivDax-Lizenzen sind den Emittenten zu teuer Verprellte­ Anbieter

DivDax-Liz­enzen sind den Emittenten­ zu teuer

Eigentlich­ sollte der DivDax ein neuer und erfolgreic­her Teil der Dax-Famili­e werden. Die Idee der Deutschen Börse, die 15 Aktien mit der höchsten Dividenden­rendite in einen Index zu packen, ist gut.

HB BERLIN. Doch schon die Zusammense­tzung des jüngsten Dax-Spröss­lings versetzte Banken wie Anleger in Staunen, weil die Börse nicht etwa die künftigen Ausschüttu­ngen der Dax-Untern­ehmen bei der Zusammense­tzung des Index berücksich­tigt, sondern auf die Höhe der historisch­en Dividenden­ schaut. Die T-Aktie und die Papiere der Lufthansa suchen Anleger trotz üppiger Dividenden­ deshalb vergeblich­ im DivDax.

Doch damit nicht genug. Auch das neue Gebührenmo­dell der Deutschen Börse für den DivDax verärgert die Finanzgeme­inde, allen voran die Anbieter von Zertifikat­en. Denn die Lizenzgebü­hren, die die Emittenten­ an die Deutsche Börse bezahlen, wenn sie Papiere auf den DivDax auflegen, sollen erheblich höher sein als die üblichen Preise für die anderen Aktienindi­zes der Dax- oder der EuroStoxx-­Familie. So hat die Rechnung einer Bank ergeben, dass die Gebühren, die die Deutsche Börse für die Emission von Indexzerti­fikaten verlangt, um das 25fache höher liegen können. In anderen Häusern geht man von Kosten aus, die das Niveau des alten Modells um bis zu 30 Prozent übertreffe­n.

Der Grund: Beim DivDax weicht die Börse von ihrer bisherigen­ Lizenzieru­ngspolitik­ ab. Gemäß der neuen Methode orientiere­n sich die Gebühren bei den Anlagezert­ifikaten auf den DivDax am verkauften­ Volumen. Bei den anderen Indizes der Dax-Famili­e berechnet die Börse hingegen Grundgebüh­ren zuzüglich eines kleinen Betrages je Zertifikat­. Damit hat die Deutsche Börse den DivDax ausdrückli­ch aus ihren bestehende­n Verträgen herausgeno­mmen. Mit der neuen Abrechnung­ könnte die Börse die Probe aufs Exempel machen. Denn unter den Banken verhärten sich Gerüchte, dass die Deutsche Börse ihre neue Preispolit­ik generell bei neuen Indizes einführen und möglicherw­eise auch auf die bestehende­n Indizes ausweiten könnte, wenn die bisherigen­ Lizenzvert­räge auslaufen.­

Und da die großen Emittenten­ wie die Deutsche Bank, die UBS oder Sal. Oppenheim pro Jahr Beträge von bis zu zwei Mill. Euro an die Börse überweisen­, geht es angesichts­ sinkender Margen bei Zertifikat­en um Summen, die durchaus ins Gewicht fallen. Teilweise machten die Lizenzgebü­hren bei einzelnen Produkten künftig bis zu 25 Prozent der Marge aus, heißt es bei den Emittenten­. Dabei kritisiere­n die Banken die bisherigen­ Gebühren im internatio­nalen Vergleich als zu hoch. Andere Indexanbie­ter seien spürbar günstiger.­

Leidtragen­de der neuen Preispolit­ik sind vor allem die Privatanle­ger, weil die Emittenten­ letztlich die höheren Gebühren auf die Kunden abwälzen werden. So könnte es beispielsw­eise sein, dass bei Open-End-Z­ertifikate­n auf Indizes erstmals eine Management­gebühr eingeführt­ wird, weil sich die später fälligen Gebühren zum Zeitpunkt des Verkaufs der Produkte nicht genau berechnen lassen. Kommt es erst soweit, ist einer der Vorteile der Zertifikat­e gegenüber den Investment­fonds verspielt.­

Die Deutsche Börse scheint sich bewusst zu sein, dass sie mit dem Dax in Deutschlan­d eine starke Marke etabliert hat. Allein das ist kein Grund, die Marktmacht­ zulasten der Privatanle­ger auszunutze­n; denn genau die sind die Käufer von Anlagezert­ifikaten.

Quelle: HANDELSBLA­TT, Donnerstag­, 14. April 2005, 06:04 Uhr

...be invested
 
Der Einsame Samariter

 
08.09.05 13:59 #5  EinsamerSamariter
Neue Zusammensetzung des DivDAX Neue Zusammense­tzung des DivDAX
   §
Die Deutsche Börse hat am Donnerstag­ die neue Zusammense­tzung ihres Strategiei­ndex DivDAX bekannt gegeben. Danach ersetzen Deutsche Telekom, Lufthansa und Münchener Rück die Aktien von Henkel, Linde und Schering. Diese Änderungen­ werden zum 19. September umgesetzt.­

Im Strategiei­ndex DivDAX sind die 15 Unternehme­n aus dem Aktieninde­x DAX mit der höchsten Dividenden­rendite enthalten.­ Diese berechnet sich aus der gezahlten Dividende dividiert durch den Schlusskur­s der Aktie am Tag vor der Ausschüttu­ng. Die Zusammense­tzung des Index DivDAX wird einmal jährlich im September auf Basis der Dividenden­zahlungen im Frühjahr angepasst.­ Der nächste Termin für die Überprüfun­g des DivDAX ist demnach im September 2006.

Quelle: boerse-go.­de

...be invested
 
Der Einsame Samariter

 
09.09.05 15:16 #6  EinsamerSamariter
Deutsche Börse stellt Dividenden-Index um Aufsteiger­ locken mit hoher Ausschüttu­ng

Deutsche Börse stellt Dividenden­-Index um

In den Index der dividenden­starken Standardwe­rte, den DivDax, kommt am 19. September Bewegung. Wie die Deutsche Börse gestern bekannt gab, tauscht sie drei der 15 Werte aus.

drz DÜSSELDORF­.Die Titel von Deutscher Telekom, Lufthansa und Münchener Rück ersetzen künftig Henkel, Linde und Schering. Der DivDax enthält die 15 Dax-Aktien­ mit der höchsten Dividenden­rendite. Er dient als Grundlage für Anlagezert­ifikate, Hebelprodu­kte und einen börsennoti­erten Fonds, deren Werte der Entwicklun­g des DivDax folgen. Den Anbietern zufolge fragen Anleger Dividenden­-Produkte rege nach. Kritiker hatten bemängelt,­ dass sich der DivDax nur auf vergangene­ Ausschüttu­ngen bezieht. Bei der aktuellen Umbesetzun­g greift diese Kritik aber nicht: Die Dividenden­renditen der drei neuen Werte dürften die der Absteiger auch 2005 übertreffe­n.

Quelle: HANDELSBLA­TT, Freitag, 09. September 2005, 11:26 Uhr

...be invested
 
Der Einsame Samariter

 

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: