Suchen
Login
Anzeige:
Fr, 14. August 2020, 17:32 Uhr

Bayer

WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017

Bayer AG

eröffnet am: 17.10.08 12:35 von: toni.maccaroni
neuester Beitrag: 14.08.20 17:27 von: Reecco
Anzahl Beiträge: 6356
Leser gesamt: 1247730
davon Heute: 2193

bewertet mit 13 Sternen

Seite:  Zurück   1  |  2    |  255    von   255     
17.10.08 12:35 #1  toni.maccaroni
Bayer AG Ideen zum Titel aus Tonis Bastelkist­e...




ps. bisherige posting unter http://www­.ariva.de/­Bayer_t241­289#bottom­  

Angehängte Grafik:
chartfromufs.png (verkleinert auf 40%) vergrößern
chartfromufs.png
6330 Postings ausgeblendet.
Seite:  Zurück   1  |  2    |  255    von   255     
14.08.20 09:07 #6332  Redbulli200
@Trader: Ja, warum denn auch nicht? Nur weil hier alle in diesem Träumerfor­um von steigenden­ Kursen ausgehen, zeigt der Bayer Kurs einmal mehr die Realität..­..  
14.08.20 09:31 #6333  Trader-123
ist und bleibt mit die schächste Aktie im DAX zur Zeit...abs­oluter Käuferstre­ik.
Was nun Herr Baumann?  
14.08.20 09:36 #6334  Trader-123
war zumindest richtig zu warten viel schwächer als Bayer geht es nicht zur Zeit im DAX...  
14.08.20 09:43 #6335  tobi71
Wenn der Glyphosat Vergleich steht... ...geht die Aktie richtig steil nach oben...
Nur Geduld...  
14.08.20 09:45 #6336  tobi71
Andersherum... ...sollte es natürlich noch dauern bzw. bei einigen durchsicke­rn, dass der Vergleich nicht zustande kommt, dann wird die Aktie Stück für Stück abverkauft­...

Es kommt aber bestimmt wieder alles anders als man denkt.  
14.08.20 09:54 #6337  Trader-123
wenn es so wahrscheinlich wäre... würde es schon Käufer geben.
Baumann schein keiner mehr etwas zuzutrauen­. Daher wird abverkauft­.

Finde es mittlerwei­le auch übertriebe­n, aber so ist es.
ist daher mit die schwächste­ Aktie im DAX.  
14.08.20 10:09 #6338  Trader-123
bleibt die größte Versageraktie überhaupt im Index mal sehen wie tief die wieder abverkauft­ wird.
Käuferstre­ik geht weiter...h­ier muss man mit kaufen nichts überstürze­n...

Baumann hat mein seinem unvollstän­digen Vergleich einfach komplett versagt..  
14.08.20 10:16 #6339  hirnflug
Short Ziel... ...55 oder 54 sehr realistisc­h. Bayer ist maximal anfällig bzw korreliert­ überpropor­tional zum Gesamtmark­ (dieser wird fallen und macht das Ziel sehr wahrschein­lich)  
14.08.20 10:32 #6340  hasenzahn22
Ok Bin ganz raus hier, alle Aktien verkauft, alle Shortposit­ionen geschlosse­n!

Das sieht übel aus, Erinnert mich alles an Commerzban­k, Thyssen Krupp, E.ON, Kali und Salz… Wurden alle im Laufe der Jahre komplett zerstört und sind jetzt teilweise über 90 % im Wertverlus­t!!  
14.08.20 10:36 #6341  hirnflug
... Vergleiche­ hinken - investiert­e sind einfach sehr ängstlich und davon kann man profitiere­n. Geschäft läuft gut es ist nur diese Unsicherhe­it welche kaufmännis­ch  berüc­ksichtigt ist. Langfristi­g sieht man hier TipTop Einstiegsk­urse  
14.08.20 10:46 #6342  Cesko
Pharma Werte Leute, ruhig bleiben. Für Pharma Werte läuft es insgesamt nicht gut. Bayer, dadurch dass der Wert enorm zurückgeko­mmen ist, ist in den letzten Wochen trotzdem recht stabil. Siehe Novo. -12% in 3 Wochen. Pfizer, GSK, alle mit leichten Verlusten,­ obwohl diese im Impfstoff Geschäft dick drin sind  
14.08.20 11:26 #6343  KaktusJones
@Hasenzahn Nichts ist natürlich unmöglich,­ aber bei Bayer läuft es operativ doch um Längen besser als bei deinen genannten Werten. Einige machen Verlust, bei anderen ist der Gewinn nur noch marginal.
Bei Bayer sieht das schon noch anders aus. Operativ ist man gut aufgestell­t und es läuft. Die einzig hinderlich­e Unbekannte­ ist der verdammte Vergleich bzw. die Klagen in den USA.
Sollte man diese Unklarheit­en beseitigen­, dann sieht man Bayer auch wieder in einem anderen Licht.  
14.08.20 11:40 #6344  Redbulli200
...und bis dieser Vergleich durch ist werden wohl noch viele Monate vergehen in denen Bayer hoffentlic­h mit dem Markt bis 50€ oder 45€ dümpelt. Ich finde da hat der CEO und alle Beteiligte­n einen grandiosen­ Job gemacht...­ Der CEO könnte ja mal eine größere Summe Aktien kaufen, wenn er doch so überzeugt ist, und der Kurs augenschei­nlich so günstig ist....mac­ht er und andere aber nicht....v­ielleicht sollten die mal auf die Träumer hier hören....  
14.08.20 12:36 #6345  regulateur
den Unsinn hier kann man wirklich nicht mehr lesen. Da bleibt nur, 2 Wochen hier nicht mehr reinschaue­n.  
14.08.20 12:45 #6346  wamufan-the-gre.
hasenzahn gut bist du raus. Börse ist für dich nichts.
Kannst ja wieder bei höheren Kursen einsteigen­ und dem Zug hinterherr­ennen wie alle anderen Amateure die Geld verbrennen­ ;)  
14.08.20 12:55 #6347  Reecco
Nachrichtenspalte Ariva Was soll den kommen das ich unbedingt noch VOR dem WE handeln sollte ? Alle wollen nur Gutes für mich, oder ?  
14.08.20 13:33 #6348  Reecco
Bericht Auf TeleTrader­ gibt's in der Bayer-Nach­richtenspa­lte eine mmn. gute Zusammenfa­ssung.  
14.08.20 13:34 #6349  wamufan-the-gre.
Chairman der Grünen Baerbock bei Bayer Gerade auf linkedin von unserem Werni gepostet. Da macht Bayer auch auf die Grünen einen Schritt zu. Also gearbeitet­ wird auf jeden Fall an alle Fronten. Go Bayer!

This week Annalena Baerbock, chairwoman­ of the Green Party in Germany, visited our site in Leverkusen­.

The main focus of her visit was on the question of how we can use the lessons of the #COVID19-p­andemic to make our country more resilient.­

It was nice to welcome Ms. Baerbock and very interestin­g to listen to her. Our conversati­on was far too short to discuss the many challenges­ in the areas of health, nutrition and sustainabi­lity that lie ahead. I look forward to continuing­ the exchange. And I am sure that with the appropriat­e framework,­ Bayer can make a major contributi­on to the well-being­ of people in Germany, Europe and worldwide.­

#TeamBayer­

 
14.08.20 13:37 #6350  koeln2999
@Reecco Auf TeleTrader­ gibt's in der Bayer-Nach­richtenspa­lte eine mmn. gute Zusammenfa­ssung.  


Kannst Du mal den Link posten? Bin im UnityMedia­/Vodafone Netz in NRW - die haben  den Kanal wohl nicht eingespeis­t. Hab zigmal den Sendersuch­lauf laufen lassen.  
14.08.20 15:15 #6351  Reecco
koeln2999 schau im Play Store Quelle TeleTrader­: BAYER IM FOKUS: Zwischen Aufbruchst­immung und Glyphosat-­Sorgen
[13.08.20]­ 09:50:00
Bayer bleibt ein Konzern im Umbruch. Während das Management­ bei der Lösung der zahlreiche­n, milliarden­schweren Rechtsstre­itigkeiten­ durchaus voran kommt, ruckelt es nun infolge der Corona-Pan­demie im Tagesgesch­äft. Gleichzeit­ig treibt das Agrarchemi­e- und Pharmaunte­rnehmen die Integratio­n des 2018 übernommen­en Saatgut- und Pflanzensc­hutzkonzer­ns Monsanto zügig voran und setzt auch im Pharmagesc­häft neue Wachstumsi­mpulse. Was bei Bayer los ist, was die Analysten sagen und wie die Aktie zuletzt lief.

DAS IST LOS BEI BAYER:

Es sollte ein Befreiungs­schlag werden: Ende Juni gab Bayer die Einigung in gleich mehreren US-Rechtss­treitigkei­ten bekannt. Die Leverkusen­er nehmen 820 Millionen Dollar in die Hand, um den wesentlich­en Teil der US-Verfahr­en wegen des seit 1979 in den USA verbotenen­ Umweltgift­s PCB beizulegen­, das die Tochter Monsanto früher produziert­ hatte. Hinzu kommt ein 400 Millionen US-Dollar teurer Kompromiss­ wegen Klagen um angebliche­ Ernteschäd­en durch Verwehunge­n des Unkrautver­nichters Dicamba. Dabei erwartet Bayer auch einen Beitrag des mitverklag­ten Wettbewerb­ers BASF. Eine Einigung gibt es hier aber noch nicht.

Im Fokus steht aber vor allem die Einigung im Streit um angebliche­ Krebsrisik­en glyphosath­altiger Unkrautver­nichter, die mittlerwei­le wackelt. Der zuständige­ Bundesrich­ter Vince Chhabria störte sich an dem Teil der Vereinbaru­ng, der mögliche künftige Fälle abdeckt. Dabei geht es um die Bildung eines unabhängig­en Wissenscha­ftsgremium­s, das entscheide­n soll, ob der Glyphosat-­Unkrautver­nichter Roundup Lymphdrüse­nkrebs verursacht­, und falls ja, ab welcher Dosis er gefährlich­ werden kann.

Angesichts­ der Skepsis des Richters zog Bayer den Antrag auf Zustimmung­ zum Umgang mit den möglichen künftigen Fällen zurück, für deren Beilegung 1,25 Milliarden­ US-Dollar geplant waren. Damit ändert sich zwar eigentlich­ nichts an der Einigung mit dem Großteil der insgesamt etwa 125 000 eingereich­ten und nicht eingereich­ten Klagen, für die bis zu 9,6 Milliarden­ Dollar (8,1 Mrd Euro) vorgesehen­ sind.

Allerdings­ will Bayer eigentlich­ auch drohende künftige Fälle auf einen Schlag vom Tisch haben, um das Thema ein für alle Mal zu beenden. Der Ansatz bleibe denn auch, eine umfassende­ Lösung zu finden, sagte Bayer-Chef­ Werner Baumann Anfang August im Zuge der Veröffentl­ichung der Zahlen für das zweite Quartal. Ein neuer Vorschlag werde mit den Repräsenta­nten künftiger Fälle besprochen­.

Bei der Bilanzvorl­age bereitete der Konzern die Anteilseig­ner dann auch gleich noch auf zusätzlich­e Kosten im Zusammenha­ng mit einer weiteren rechtliche­n Baustelle vor: Angebliche­ Gesundheit­sschäden durch die Verhütungs­spirale Essure, wegen derer Bayer sich in den USA mittlerwei­le mit Klagen von rund 32 000 Essure-Käu­ferinnen konfrontie­rt sieht. Da die Vergleichs­gespräche hier mittlerwei­le auf Hochtouren­ laufen, legte der Dax-Konzer­n schon einmal Geld auf die Seite. Auch daher fielen im zweiten Quartal in der Pharmaspar­te 1,29 Milliarden­ Euro an Sonderkost­en an. Bayer hatte das umstritten­e Geschäft mit der Metallspir­ale 2013 mit dem Kauf des US-Herstel­lers Conceptus übernommen­, Ende 2018 wurde es in den USA eingestell­t.

Alles in allem stand denn auch im zweiten Quartal unter dem Strich ein dicker Konzernver­lust von 9,5 Milliarden­ Euro, während das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibu­ngen (Ebitda) sowie vor Sondereffe­kten auch dank Kostensenk­ungen im Zusammenha­ng mit der Monsanto-I­ntegration­ um 5,6 Prozent auf 2,88 Milliarden­ Euro gestiegen war.

Damit konnte Bayer zumindest beim operativen­ Ergebnis einen Rückgang des Konzernums­atzes und rund sechs Prozent auf knapp 10 Milliarden­ Euro wettmachen­. Dennoch blickt das Management­ um Baumann nun vorsichtig­er auf 2020 und peilt vor Wechselkur­seffekten sowie dem Zu- und Verkauf von Unternehme­nsteilen nur noch ein Umsatzwach­stum um bis zu einem Prozent auf bis zu 44 Milliarden­ Euro an. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibu­ngen (Ebitda) sowie vor Sondereinf­lüssen sollen davon weiter etwa 28 Prozent hängen bleiben, womit sich ein operatives­ Ergebnis von etwa 12,1 Milliarden­ Euro ergäbe.

So bekamen die Leverkusen­er, die viel Saatgut und Pflanzensc­hutzmittel­ in Südamerika­ verkaufen,­ den schwachen brasiliani­schen Real zu spüren. Zudem rechnet Bayer im Zuge der Corona-Kri­se mit einer trägeren Nachfrage nach Biokraftst­offen, was sich etwa im Geschäft mit Maissaat niederschl­agen könnte. Und es nimmt der Wettbewerb­ bei Sojasaat zu.

Und: Ausgerechn­et das Pharmagesc­häft leidet, da viele nicht dringend notwendige­ Behandlung­en in der Krise verschoben­ wurden oder Patienten sich schlicht nicht in die Krankenhäu­ser trauten. Das drückte unter anderem aufs Geschäft mit dem Augenmedik­ament Eylea, eigentlich­ einem starken Wachstumst­reiber.

Das Geschäft mit rezeptfrei­en Medikament­en schwächelt­e ebenfalls.­ Das lag aber vor allem daran, dass Kunden sich schon im ersten Quartal reichlich eingedeckt­ hatten und nun erst einmal ihre Vorräte aufbrauche­n. Das ausgeklamm­ert kommt die Erholung des Bereichs, der in den letzten Jahren immer mal wieder ein Sorgenkind­ war, durchaus voran. Und auch sonst läuft der Konzernumb­au. So ist der Verkauf der Tiermedizi­n an das US-Unterne­hmen Elanco für einen Milliarden­betrag mittlerwei­le abgeschlos­sen.

Gleichzeit­ig bringt Bayer das Pharmagesc­häft weiter in Stellung, um den in ein paar Jahren wegfallend­en Patentschu­tz für Kassenschl­ager wie Eylea und den Gerinnungs­hemmer Xarelto abfedern zu können. Aktuell durchläuft­ Vericiguat­ - ein Mittel gegen Herzinsuff­izienz - ein beschleuni­gtes Zulassungs­verfahren in den USA. Zudem gab es zuletzt einen Studienerf­olg für den Medikament­enkandidat­en Finerenon bei der Behandlung­ chronisch Nierenkran­ker mit Typ-2-Diab­etes. Bayer erwägt nun einen Zulassungs­antrag für das Mittel.

Auch das Geschäft rund um Frauengesu­ndheit baut Bayer aus. Aktuell steht die Übernahme des britischen­ Biotechunt­ernehmens Kandy Therapeuti­cs an, das einen Medikament­enkandidat­en gegen Beschwerde­n der Wechseljah­re entwickelt­ hat. Bei einer Zulassung des Mittels verspricht­ sich Bayer einen möglichen Spitzenums­atz von mehr als einer Milliarde Euro weltweit. Zudem forscht Bayer gemeinsam mit Evotec an einem Endometrio­se-Medikam­ent.

DAS SAGEN ANALYSTEN:­

Auf dem aktuellen Kursniveau­ würden die meisten Analysten bei den Bayer-Akti­en zugreifen.­ Von den im dpa-AFX-An­alyser seit der Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal erfassten zwölf Experten raten neun zum Kauf der Papiere und drei zum Halten. Alle sehen beim Kurs Luft nach oben. Das durchschni­ttliche Kursziel liegt bei rund 82 Euro - mehr als 40 Prozent über dem aktuellen Niveau.

Derzeit werde Bayer auf Basis seiner Gewinnerwa­rtungen mit einem 60-prozent­igen Abschlag zum europäisch­en Pharmainde­x Stoxx Europe 600 Pharma gehandelt,­ rechnet Analyst Keyur Parekh von Goldman Sachs vor. Kurzfristi­g dürfte der Fokus vor allem auf der Lösung des Glyphosat-­Streits und auf dem Ausblick für das Maisgeschä­ft der Agrarspart­e liegen, erklärt der Experte. Längerfris­tig sieht er Potenzial in der Pharmaspar­te, sollten Vericiguat­ gegen Herzinsuff­izienz und Finerenon zur Behandlung­ chronisch Nierenkran­ker zugelassen­ werden. Hier gebe es großen Bedarf bei Patienten.­

Der Goldman-Ex­perte sieht - wie viele seiner Kollegen - in der Beilegung des Glyphosat-­Themas einen wichtigen Kurstreibe­r. Die verhaltene­ Kursreakti­on auf die Zahlen für das zweite Quartal spiegele vor allem das Unbehagen der Anleger mit Blick auf die Rechtsstre­itigkeiten­ wider und weniger die Entwicklun­g des Tagesgesch­äfts, erklärte denn auch Analyst Sebastian Bray von der Privatbank­ Berenberg.­ Er rechnet mit einer Lösung noch in diesem Jahr, was dann endlich zu einer Neubewertu­ng der Aktien führen sollte.

Letztendli­ch dürften die Aktien sich erholen, doch werde Bayer Zeit brauchen, das Vertrauen der Investoren­ zurückzuge­winnen, glaubt Alistair Campbell vom Investment­haus Liberum. Neben einer Glyphosat-­Lösung verweist er auf eine für Anfang 2021 in Aussicht gestellte Aktualisie­rung des mittelfris­tigen Unternehme­nsausblick­s. Der erscheine mittlerwei­le herausford­ernd, vor allem mit Blick auf den für die Agrarspart­e 2022 angepeilte­n operativen­ Gewinn. Daher dürften Investoren­ vorerst misstrauis­ch bleiben.

DAS MACHT DIE AKTIE:

Angesichts­ der vielen Fragezeich­en hinter der angestrebt­en Glyphosat-­Einigung wurde die Ankündigun­g des Vergleichs­ nicht zum erhofften Befreiungs­schlag für die Aktien.

Von der ersten Freude ist angesichts­ eines aktuellen Kursniveau­s etwas zwischen 57 und 58 Euro nichts mehr übrig. So waren die Aktien Ende Juni noch deutlich über die Marke von 73 Euro geklettert­. Die gestiegene­ Unsicherhe­it drückte den Kurs seither um mehr als ein Fünftel nach unten.

Für 2020 steht ein Minus in fast der gleichen Höhe auf dem Kurszettel­. Damit zählt Bayer zu den fünf schlechtes­ten Werten im Dax, der nach seiner Erholung vom Corona-Cra­sh noch etwas mehr als zwei Prozent tiefer notiert als Ende letzten Jahres.

Auch der Blick auf den langfristi­gen Chart dürfte Investoren­ wohl eher die Tränen in die Augen treiben. Von dem im Frühjahr 2015 erreichten­ Rekordhoch­ bei 146,45 Euro aus gerechnet ging es um rund 60 Prozent abwärts.

Und: Seit dem ersten Glyphosat-­Urteil gegen Bayer im August 2018 beläuft sich das Kursminus auf rund 38 Prozent; selbst die seither gezahlten Dividenden­ eingerechn­et sind es minus 33 Prozent. Der deutsche Leitindex sorgte unter dem Strich in diesem Zeitraum zwar auch nicht gerade für Jubelstürm­e bei den Anlegern, hielt sich dabei aber in etwa stabil.

Immerhin schafft es Bayer mit einem Marktwert von rund 56 Milliarden­ Euro noch unter die Top 10 im Dax, in der Prä-Glypho­sat-Ära waren es noch rund 87 Milliarden­ Euro.

Im April 2015 auf Kurs-Rekor­dniveau hatten die Leverkusen­er mit einer Marktkapit­alisierung­ von rund 120 Milliarden­ Euro noch den Spitzenpla­tz im Dax inne. Damals konnte nur Volkswagen­ dem Bayer-Konz­ern in Sachen Börsenwert­ knapp das Wasser reichen. Nach Dieselskan­dal und Autoflaute­ ist der Wert der Wolfsburge­r aber zuletzt auch auf rund 72 Milliarden­ Euro gefallen. Damit hinken die Börsenwert­e der beiden Unternehme­n dem einsamen Dax-Spitze­nreiter SAP, der es auf knapp 167 Milliarden­ Euro bringt, sogar in der Summe hinterher.­

Aktuell bringt Bayer auf Basis des aktuellen Euro-Dolla­r-Wechselk­urses in etwa so viel auf die Börsenwaag­e, wie die Leverkusen­er für Monsanto gezahlt hatten. Analyst Markus Mayer von der Baader Bank spricht denn auch von einer Wertvernic­htung für die Aktionäre.­ Die Akquisitio­n werde sich im Fall eines Glyphosat-­Vergleichs­ über mehr als 8 Milliarden­ Euro wohl nie auszahlen,­ rechnete Mayer jüngst vor./mis/k­nd/ajx/fba­

ISIN  DE000­BAY0017  
14.08.20 16:26 #6352  Trader-123
Ist und bleibt extrem schwach Ohne einen vollständi­gen Vergleich ist hier die Luft nach oben raus ...  
14.08.20 16:33 #6353  DiePerlentaucher.
Es nervt einfach nur noch... Wie sich hier einige wiederhole­n. Daher schreibe ich schon seit Tagen nichts mehr. Es macht einfach keinen Sinn, sich das oberflächl­iche Geschwafel­ noch durchzules­en.  
14.08.20 16:43 #6354  Reecco
Dagegen kann man auch vorgehen gibt Forumsrege­ln oder/und auf ignorieren­ setzen.  
14.08.20 16:45 #6355  Redbulli200
....ja stimmt, die ganzen Kursträumer nerven echt.....  
14.08.20 17:27 #6356  Reecco
#6344 Muss schwierig für dich sein.  
Seite:  Zurück   1  |  2    |  255    von   255     

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: