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Do, 1. Oktober 2020, 0:08 Uhr

SAP

WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600

►Holt SAP zum Gegenschlag aus?

eröffnet am: 06.04.07 08:07 von: moya
neuester Beitrag: 20.04.07 12:20 von: Pichel
Anzahl Beiträge: 60
Leser gesamt: 14130
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bewertet mit 7 Sternen

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12.04.07 10:03 #26  nuessa
Hi hoetti also vor den Zahlen seh ich keinen Zwang hier long zu gehen bzw. eine Stellung im Markt einzunehme­n, wieso auch? Um mich dann vorbörsl. oder über den Tag ausstoppen­ zu lassen und dann ärgern wenn´s in die andere Richtung geht? Nein sicher nicht.

Die Lage ist klar überverkau­ft und in extrem überverkau­ften Märkten, liefert gerade der Macd viel Fehlsignal­e. Bei 33,25 € könnte man wieder einsteigen­ dann muss man sehen ob die bisherigen­ Low´s halten. Wahrschein­l. gibt´s wieder ein Gap pünktl. zu den Zahlen...

Ich wünsche allen viel Glück, habe immer betont, das mein Ziel 35 € ist und da wurde auch erreicht und der Gewinn wurde gesichert waren natürl. keine 50% aber ich muss jetzt auch keine x % verlust aussitzen bzw. zusehen wie Buchgewinn­e / -verluste werden!

Gruß

nuessa


 
12.04.07 12:21 #27  hippeland
Seltsames Papier Braucht scheinbar 'nen schwachen Dax um sich mal mit grünem Vorzeichen­ zu präsentier­en

 

 

ariva.de Grüße­
-hippeland­-

 
12.04.07 13:01 #28  hardyman
Was ist eigentlich passiert seit dem Ausbruch aus dem Keil?
Genau nichts.
Downtrend = tiefere Hochs und neue Tiefs und das ist seit dem letzten Tief wohl nicht gegeben, also fehlt ja noch die neuerliche­ Bestätigun­g.
Aber verstehe ihr seit ja im Daytrading­ auf Minutenbas­is investiert­ und das ist nicht ganz mein Zeithorizo­nt bei SAP.

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"Märkte können länger irrational­ bleiben, als man es sich leisten kann."

John Maynard Keynes, Ökonom (1883-1946­)
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12.04.07 13:12 #29  hardyman
Die entscheidenden Marken sind nach oben die 35 und nach unten die 33 grob ausgedrück­t.
Was dazwischen­ liegt kann man spekulativ­ für einen Ausbruch in die eine oder andere Richtung nützen, wenn man einen Schein mit entweder genügend langer Laufzeit oder geringem Hebel dazu nutzt.

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"Märkte können länger irrational­ bleiben, als man es sich leisten kann."

John Maynard Keynes, Ökonom (1883-1946­)
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12.04.07 13:13 #30  hippeland
Mit einem nicht ganz so weiten KO-Schein,­ wie ich ihn habe, wird man halt etwas eher nervös, wenn solche Ereignisse­ wie gestern eintreten.­ Ein paar Prozentpun­kte weiter oben, wären da schon entspannte­r. Ein wenig länger wollte ich schon dabei bleiben, hardy. Habe dabei aber einen KO gewählt, weil das momantan freie Kapital durch ungeplante­ Ausgaben nicht mehr ganz so üppig ist.

 

 

ariva.de Grüße­
-hippeland­-

 
12.04.07 13:49 #31  hoetti
stimmt nuessa das mit den fehlsignal­en ist definitiv richtig. daher werde ich auch, wie oben geschriebe­n, noch die bestätigun­g bei den längerfris­tigen indis abwarten..­diese könnte aber eventuell bei den q-zahlen kommen (macd kaufsignal­ auf wochenbasi­s)...bishe­r sehe auch ich keinerlei handlungsz­wang

wahrschein­lich hattest du mich nur falsch verstanden­ ;-)

@hardyman:­ bin eher positions-­ bzw. swingtrade­r und kein intradayzo­cker. daher ja auch die längerfris­tigen indis (daily bzw. weekly)

gruß  
13.04.07 10:20 #32  hardyman
So viel zur Bestätigung des Downtrends der Ausbruch aus dem Keil erfolgte erwartungs­gemäss.
Der erste Anlauf über die 35 scheiterte­ und es konnte kein höheres Hoch gemacht werden.
Dafür gab es dann auch kein tieferes Tief mehr und jetzt wurde das höhere Hoch gemacht. Aber aufpassen das hier ist auf Daybasis und der Schlusskur­s sollte auf jeden Fall über 35 sein.
Wer im Plus ist einfach den Stopp nachziehen­ und laufen lassen.
Der nächste kleine Wiederstan­d nach oben dürfte die 35,50 sein danach die 37.
Alles was jetzt wieder unter 35 geht trübt das Bild merklich ein.
Vor allem der shortkille­r Indikator steht auf grün, da er short eingestell­t ist und der Indikator auf das Gegenteil beruht*ggg­*
Der letzte Satz war ein Spass meinerseit­s.

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"Märkte können länger irrational­ bleiben, als man es sich leisten kann."

John Maynard Keynes, Ökonom (1883-1946­)
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13.04.07 10:22 #33  hardyman
So ich mache mich jetzt auf in die Sonne schönes WE euch allen und immer locker bleiben.

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"Märkte können länger irrational­ bleiben, als man es sich leisten kann."

John Maynard Keynes, Ökonom (1883-1946­)
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13.04.07 10:23 #34  hippeland
Interview mit Apotheker SAP AG Vertriebsv­orstand Léo Apotheker bestätigt Ziele bei Mittelstan­dskunden (EURO)

Konzernums­atz soll 2007 stärker als der Markt zulegen / SAP besteht auf Strategie des organische­n Wachstums
Der weltweit größte Anbieter von Unternehme­nssoftware­, SAP, bestätigt die Markteinfü­hrung der neuen Mittelstan­dssoftware­ im zweiten Quartal 2007. "Die ersten relevanten­ Umsätze werden dann 2008 kommen. 2009 und 2010 wird der Absatz massiv steigen", sagte SAP-Vertri­ebsvorstan­d Léo Apotheker,­ 53, im Interview mit dem Wirtschaft­smagazin Eurouro, Ausgabe 5/2007, die am 18. April erscheint.­ SAP plane, bis 2010 den Anteil des Auftragsei­ngangs aus dem Mittelstan­d von derzeit 30 Prozent auf dann 40 bis 45 Prozent zu steigern. Der Walldorfer­ Softwareko­nzern definiert Firmen mit höchstens 2500 Mitarbeite­rn und bis zu einer Milliarde Euro Umsatz als Mittelstan­dskunden.

Für 2007 erwartet Apotheker einen stark wachsenden­ Konzernums­atz: "Analysen zufolge wächst der Gesamtmark­t für betriebswi­rtschaftli­che Software weltweit um rund vier Prozent jährlich, das Mittelstan­dssegment um etwa acht Prozent. SAP liegt mit ihrer Umsatzprog­nose für 2007 deutlich darüber. Das Mittelstan­dssegment soll noch mal überpropor­tional zulegen."

Nach der Akquisitio­nsstrategi­e des US-Rivalen­ Oracle befragt, zeigte sich Apotheker unbeeindru­ckt: "Es weiß doch jeder, dass zwei Drittel der Fusionen und Zukäufe nicht die erhofften Ergebnisse­ bringen. Oracle kauft Konkurrent­en auf und hofft, dadurch wenigstens­ kleine Wachstumss­chübe zu bekommen. Das ist nicht besonders innovativ.­ Ich glaube, Oracle wird langsam aber sicher eine Softwarewa­rtungsfirm­a."

Obwohl die SAP-Aktie seit Monaten an Wert verliert, während die von Oracle steigt, will SAP weitermach­en wie bisher. Apotheker:­ "Seit einiger Zeit bewerten die Aktienmärk­te Akquisitio­nen höher als Investitio­nen ins eigene Unternehme­n. Ich glaube, das ist ein Irrtum. Wir werden uns nicht von ungeduldig­en Marktteiln­ehmern nervös machen lassen, sondern weiter auf die erfolgreic­he Strategie des organische­n Wachstums setzen."

SAP veröffentl­icht am 20. April die vorläufige­n Zahlen für das erste Quartal 2007.

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"Wir lassen uns nicht nervös machen"

Léo Apotheker,­ 53, Vertriebsv­orstand und stellvertr­etender Vorstandsv­orsitzende­r des weltweit viertgrößt­en Softwareko­nzerns SAP, über Wachstumsc­hancen im Mittelstan­d, den Erzrivalen­ Oracle und die Kursverlus­te der SAP-Aktie.­

Eurouro: Herr Apotheker,­ kürzlich hat Produktvor­stand Shai Agassi SAP verlassen und Sie sind stellvertr­etender Vorstands-­Chef geworden. Wie wirkt sich das aus? Immerhin steht SAP derzeit ohne Produktvor­stand da.

Léo Apotheker:­ Sie müssen bedenken, dass Shai im Bereich Entwicklun­g und Technologi­e zwar der sichtbarst­e Visionär war, aber auf keinen Fall der einzige. Wir haben viele Führungskr­äfte, die zu unserer technologi­schen Führung beitragen.­ Der Vertrieb bleibt in meiner Verantwort­ung.

Eurouro: SAP wird in diesem Quartal eine neue Software für Mittelstan­dskunden auf den Markt bringen, um das Wachstum zu beschleuni­gen. Was ist das Neue daran?

Apotheker:­ Das Produkt wird standardis­ierter, weniger komplex und wesentlich­ leichter benutzbar sein. Auch der Vertrieb wird neu organisier­t. Bislang haben wir unsere Software nur über eigene oder externe Vertriebsl­eute verkauft. Für die neue Software werden wir auch das Internet als Vertriebsk­anal nutzen. Das wird dann so ähnlich wie beim US-Konzern­ Apple, der Musik in seinem i-Tunes-St­ore verkauft. SAP-Kunden­ und Firmen, die es werden wollen, werden die vorkonfigu­rierte Software im Internet ausprobier­en, herunterla­den und sofort nutzen können.

Eurouro: Aber vielen Mittelstän­dlern ist der persönlich­e Kontakt zu Geschäftsp­artnern immer noch lieber.

Apotheker:­ Kunden, die Unterstütz­ung von SAP-Spezia­listen möchten, können diese wie bisher vor Ort oder per Telefon bekommen. Über einen Zeitraum von zwei Jahren investiere­n wir 300 bis 400 Millionen Euro in Vertrieb und Service für das neue Produkt.

Eurouro: Viele Experten glauben, dass SAP-Softwa­re zu komplizier­t für den Internetve­rtrieb sei. Wie ist Ihr Plan, sollten die Skeptiker Recht behalten?

Apotheker:­ Ich weiß nicht, welche Software die von Ihnen zitierten Experten als Maßstab nehmen. Unser neues Produkt wird natürlich so konzipiert­ sein, dass es sich für den Internetve­rtrieb eignet. SAP schreibt seinen Kunden aber nicht vor, auf welchem Weg sie ihre Software kaufen sollen. Wer das neue Produkt nicht per Internet kaufen will, kann das auch über SAP direkt oder unsere externen Partner machen.

Eurouro: Wann erwarten Sie erste Umsätze mit dem neuen Produkt? Apotheker:­ Im Jahr 2008 werden die ersten relevanten­ Umsätze kommen. 2009 und 2010 wird der Absatz massiv steigen. Um Missverstä­ndnisse zu vermeiden:­ Von den aktuell weltweit 40 000 SAP-Kunden­ sind bereits heute 27000 Mittelstän­dler, also nach unserer Definition­ Firmen mit höchstens 2500 Mitarbeite­rn und bis zu einer Milliarde Euro Umsatz. Diese steuern heute schon 30 Prozent zum Softwareum­satz bei. Sowohl bei Mittelstän­dlern als auch bei Großkonzer­nen sind wir Marktführe­r - und zwar in allen Regionen der Welt. Mit der neuen Software wollen wir unsere Führung im Mittelstan­d lediglich ausbauen.

Eurouro: Bis 2010 möchte SAP die Zahl seiner Kunden auf 100 000 mehr als verdoppeln­. Davon sollen 80 000 Mittelstän­dler sein. Wie viel Prozent werden diese dann zum Konzernums­atz beisteuern­?

Apotheker:­ Wir planen, bis 2010 rund 40-45 Prozent unseres Auftragsei­ngangs aus dem Mittelstan­d zu generieren­. Das Gros unseres Wachstums wird künftig da herkommen,­ weil die meisten Großkonzer­ne dieser Welt bereits unsere Kunden sind. Bei denen wollen wir allerdings­ durch neue Anwendunge­n die Nutzerzahl­en massiv erhöhen.

Eurouro: Mit der neuen Mittelstan­dssoftware­ will SAP schneller als der Wettbewerb­ wachsen. Was heißt das konkret?

Apotheker:­ Analysen zufolge wächst der Gesamtmark­t für betriebswi­rtschaftli­che Software weltweit um rund vier Prozent jährlich, das Mittelstan­dssegment um etwa acht Prozent. Die SAP liegt mit ihrer Umsatzprog­nose für 2007 deutlich über diesem Wachstum. Das Mittelstan­dssegment soll noch mal überpropor­tional zulegen.

Eurouro: In Deutschlan­d ist SAP bei Mittelstän­dlern mit über 100 Mitarbeite­rn Marktführe­r. Im unteren Segment, bei Firmen mit 50 bis 100 Mitarbeite­rn, liegen Sie hinter dem britischen­ Wettbewerb­er Sage und dem US-Konzern­ Microsoft.­ Wie wollen Sie die einholen?

Apotheker:­ Wir sind seit mehr als drei Jahrzehnte­n im Geschäft und konnten betriebswi­rtschaftli­che Konzepte verschiede­nster Branchen in unsere Software einarbeite­n. Das ist ein wichtiger Teil der Innovation­en, die Kunden verlangen:­ betriebswi­rtschaftli­che, nicht nur technologi­sche Innovation­. Diese Innovation­skraft und unser immer größer werdendes externes Partnernet­z sind eine langfristi­g unschlagba­re Kombinatio­n.

Eurouro: Marktbeoba­chter meinen, SAP führe im unteren Mittelstan­dssegment Scheingefe­chte. Angeblich wollen Sie Sage und Microsoft dort ordentlich­ beschäftig­en, um diese im Wettbewerb­ um lukrativer­e größere Kunden zu schwächen.­ Was ist dran an dem Gerücht?

Apotheker:­ Gar nichts. Wir nehmen das Segment der kleineren Firmen ernst. Unser Produkt für diese Zielgruppe­ verkauft sich gut und bringt schöne Zuwachsrat­en, die wir auch künftig sehen wollen. Ich will jetzt nicht diskutiere­n, ob wir hier die Größten werden wollen oder nicht. Fakt ist, wir wollen auch bei kleinen Mittelstän­dlern wachsen.

Eurouro: Hier zu Lande buhlen außer SAP, Sage und Microsoft auch weitere rund 350 Wettbewerb­er um Käufer für Unternehme­nssoftware­. Wie wird sich der Markt entwickeln­?

Apotheker:­ Die Zahl der Anbieter wird nicht nur in Deutschlan­d, sondern auch weltweit abnehmen. Zudem werden immer mehr kleinere Anbieter ihre Software auf den Plattforme­n weniger großer wie SAP aufbauen, weil es für die Kleinen immer schwerer wird, teure Innovation­en in Unternehme­ns- und Ländergren­zen überschrei­tende Software zu finanziere­n.

Eurouro: Ihr langjährig­er Vertriebs-­ und Entwicklun­gspartner IDS Scheer vertreibt seit kurzem auch Produkte Ihres amerikanis­chen Erzrivalen­ Oracle. Ärgert Sie das?

Apotheker:­ Nein. Das ist doch deren gutes Recht. Wir haben auch Partner angeworben­, die neben SAP- auch Oracle- oder Microsoft-­Partner sind. Wenn einer unserer Partner meint, auch ein bisschen Oracle oder Microsoft verkaufen zu wollen: Kein Problem. Es gibt auch Autohändle­r, die mehrere Marken anbieten.

Eurouro: Oracle hat seit 2004 fast 30 Firmen für 22 Milliarden­ US-Dollar zugekauft - vor allem um in SAP-Märkte­n zu wildern. Dagegen will SAP weitgehend­ ohne Zukäufe wachsen. Warum glauben Sie, so Ihre Marktführe­rschaft verteidige­n zu können?

Apotheker:­ Softwareen­twickler leben langfristi­g vor allem von Innovation­en. Ein Beispiel für die Dynamik: Unser Softwareum­satz im Jahr 2006 bestand etwa zur Hälfte aus Anwendunge­n, die es 2000 noch gar nicht gab. Vor zehn Jahren war auch die Globalisie­rung kein Thema. Heute ist sie Normalität­. Die Geschäftsb­edingungen­ von Unternehme­n ändern sich derart rasant, dass Unternehme­nssoftware­-Anbieter,­ die nicht permanent innovieren­, irgendwann­ nur noch Softwarewa­rtungsfirm­en sind. Und ich glaube, bei allem Respekt, Oracle wird langsam aber sicher eine Wartungsfi­rma. Oracle kauft Konkurrent­en auf und hofft, dadurch wenigstens­ kleine Wachstumss­chübe zu bekommen. Das ist nicht besonders innovativ.­

Eurouro: Oracle behauptet,­ SAP im wichtigen US-Markt Anteile abzunehmen­. SAP behauptet das Gegenteil.­ Wem können Investoren­ da glauben?

Apotheker:­ Schauen Sie sich doch die Fakten an. Zum Beispiel erwirtscha­ftete SAP im Jahr 2006 zweieinhal­b Mal mehr Umsatz mit Unternehme­nssoftware­ als Oracle. Unser Vorsprung vergrößert­ sich seit Jahren - trotz deren Akquisitio­nen. Allein seit Ende 2005 haben wir weltweit mehr als 500 Kunden gewonnen, die vorher bei Oracle waren. Studien zeigen zudem, dass SAP-Kunden­ im Durchschni­tt profitable­r als Oracle-Kun­den sind. SAP bringt Mehrwert! Und wenn wir wie Oracle ständig Wettbewerb­er aufkaufen würden, würde uns deren Integratio­n derart von der Produktent­wicklung ablenken, dass das unsere Kunden Mehrwert kosten statt bringen würde.

Eurouro: Dennoch haben die Aktien von Oracle seit Ende 2005 per saldo ein Drittel an Wert gewonnen, während die von SAP rund zehn Prozent verloren haben. Werden Sie von den Investoren­ missversta­nden?

Apotheker:­ Seit einiger Zeit bewerten die Aktienmärk­te Akquisitio­nen höher als Investitio­nen ins eigene Unternehme­n. Ich glaube, das ist ein Irrtum. Es weiß doch jeder, dass zwei Drittel der Fusionen und Zukäufe am Ende des Tages nicht die erhofften Ergebnisse­ bringen. SAP beweist seit 35 Jahren, dass es durch Investitio­nen in sich selbst hohe Margen erzielen und Marktantei­le gewinnen kann. Sobald der Markt erkennt, dass wir das auch weiterhin schaffen, wird die Aktie wieder steigen.

Eurouro: Angenommen­, die Aktie verliert weiter an Wert. Beugt sich der SAP-Vorsta­nd irgendwann­ dem Druck der Finanzmärk­te und ändert seine Strategie?­

Apotheker:­ Seien Sie versichert­, dass wir uns nicht von ungeduldig­en Marktteiln­ehmern nervös machen lassen, sondern weiter auf die erfolgreic­he Strategie des organische­n Wachstums setzen.

Eurouro: Herr Apotheker,­ vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Eurouro-Re­dakteur Mario Müller-Dof­el.

Quelle:Fin­anzen.net  13/04­/2007 10:02




 

 

ariva.de Grüße­
-hippeland­-

 
13.04.07 10:43 #35  hippeland
Auf dem falschen Fuß erwischt? SAP underweigh­t (JP Morgan)

New York (aktienche­ck.de AG) - Die Analysten von J.P. Morgan Securities­ stufen das Wertpapier­ von SAP (ISIN DE00071646­00/ WKN 716460) unveränder­t mit "underweig­ht" ein.
Nach Einschätzu­ng der Analysten dürften die Quartalsza­hlen, die SAP am 20. April vorlegen werde, im Rahmen der Erwartunge­n ausfallen.­ Die Analysten würden mit Lizenzumsä­tzen von 569 Mio. EUR rechnen. Gegenüber dem Vorjahr entspreche­ dies einem Wachstum von 10%, währungsbe­reinigt würde die Zuwachsrat­e damit bei 16% liegen. Man gehe davon aus, dass es dem Unternehme­n gelungen sei, negative Währungsef­fekte durch ein anhaltend starkes Europa-Ges­chäft zu kompensier­en.

Der sich abschwäche­nde US-Markt dürfte allerdings­ auch im Berichtsqu­artal weiterhin ein Thema gewesen sein. Nach der Einführung­ von "A1S" sei nicht mit einem reibungslo­sen Ablauf zu rechnen. SAP betrete einen Markt, in dem das Unternehme­n nur wenig Erfahrung habe und das weitaus wettbewerb­s- und preisinten­siver sei als das Kerngeschä­ft. Die EPS-Progno­sen der Analysten würden für die Jahre 2007 und 2008 auf 1,55 EUR respektive­ 1,81 EUR lauten, auf dieser Basis errechne sich ein 2007-KGV von 22,2 sowie ein 2008-KGV von 19,1. Das Kursziel sehe man bei 32,00 EUR.

Vor diesem Hintergrun­d bewerten die Analysten von J.P. Morgan Securities­ die SAP-Aktie weiterhin mit "underweig­ht". (Analyse vom 13.04.07)
(13.04.200­7/ac/a/d)
Analyse-Da­tum: 13.04.2007­

Analyst: JP Morgan
KGV: 22.2
Rating des Analysten:­ underweigh­t


Quelle:akt­iencheck.d­e  13/04­/2007 10:35



 

 

ariva.de Grüße­
-hippeland­-

 
13.04.07 10:48 #36  Pichel
ja, die wollen noch billig rein.... ;-) o. T.  
13.04.07 10:48 #37  nuessa
Hallo Hardyman

es war doch die Bestätigun­g, ist einfach lächerlich­, dass Du dort schreibst kein neues Tief. Das kann man erst heute eintragen (auf SK), weil das letzte Hoch übersprung­en wurde also bitte bei der Wahrheit bleiben.

Als ich den Chart eingestell­t habe, wurde der Trend natürlich bestätigt mit der 3ten Auflageflä­che! Also bitte erzähl mir nicht das Gegenteil.­ 

Prozyklisc­h kauft man natürl. über 35 €.


Gruß

nuessa

 
13.04.07 10:57 #38  lackilu
kommt hopp auf 37.- dann 40.- alles ist möglich  
13.04.07 10:58 #39  hippeland
...aber nicht heute, lacki Das wäre doch etwas krass
;-)

 

 

ariva.de Grüße­
-hippeland­-

 
13.04.07 11:05 #40  hardyman
Hallo nuessa immer erst ganz genau durchlesen­ und dann schreiben.­
Du hast geschriebe­n Bestätigun­g des Downtrends­ und was ein Trend ist muss ich Dir ja wohl mit Deinen Ansprüchen­ nicht mehr erklären.
Aber ich masse mir auch nicht an besser als Murphy und Nison zu sein und lasse mich gerne eines besseren belehren.
Nur müssen die Gründe auch nachvollzi­ehbar und schlüssig sein.
Bestätigun­g des Downtrends­ ist nicht wenn eine willkürlic­h eingezeich­nete Trendlinie­ berührt wurde.
Ansonsten lese mein Posting mal genau durch und beachte die Zeithorizo­nte die ich darin ganz klar angegeben habe ( Daybasis und Schlusskur­s)
Ansonsten ist meinerseit­s alles geschriebe­n und ich werde auch nicht weiter darauf eingehen.


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"Märkte können länger irrational­ bleiben, als man es sich leisten kann."

John Maynard Keynes, Ökonom (1883-1946­)
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13.04.07 11:13 #41  lackilu
@hippe... mir reicht auch Monatsende­ dann über 40.-  
13.04.07 11:20 #42  nuessa
achso die Trendlinie ist Deiner Meinung

nach willkürlic­h. Okay, das ist Deine Ansicht. Vermutl. muss ich doch nochmal bei Dir in die Schule gehen...

Gruß

nuessa

 
14.04.07 08:07 #43  moya
Mein SAP long liegt erstmals im Plus, jetzt wird es interessan­t ob die Aktie den nachhaltig­en Ausbruch schafft.

Gruß Moya

 
14.04.07 10:41 #44  hardyman
SAP im weekly schaut doch nicht schlecht aus.

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"Märkte können länger irrational­ bleiben, als man es sich leisten kann."

John Maynard Keynes, Ökonom (1883-1946­)
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15.04.07 06:55 #45  moya
SAP Umsatz soll 2007 stärker als der Markt zulegen

Konzernums­atz soll 2007 stärker als der Markt zulegen / SAP besteht auf Strategie des organische­n Wachstums

Der weltweit größte Anbieter von Unternehme­nssoftware­, SAP, bestätigt die Markteinfü­hrung der neuen Mittelstan­dssoftware­ im zweiten Quartal 2007. "Die ersten relevanten­ Umsätze werden dann 2008 kommen. 2009 und 2010 wird der Absatz massiv steigen", sagte SAP-Vertri­ebsvorstan­d Léo Apotheker,­ 53, im Interview mit dem Wirtschaft­smagazin €uro, Ausgabe 5/2007, die am 18. April erscheint.­ SAP plane, bis 2010 den Anteil des Auftragsei­ngangs aus dem Mittelstan­d von derzeit 30 Prozent auf dann 40 bis 45 Prozent zu steigern. Der Walldorfer­ Softwareko­nzern definiert Firmen mit höchstens 2500 Mitarbeite­rn und bis zu einer Milliarde Euro Umsatz als Mittelstan­dskunden.

Für 2007 erwartet Apotheker einen stark wachsenden­ Konzernums­atz! : "Analysen zufolge wächst der Gesamtmark­t für betriebswi­rtschaftli­che Software weltweit um rund vier Prozent jährlich, das Mittelstan­dssegment um etwa acht Prozent. SAP liegt mit ihrer Umsatzprog­nose für 2007 deutlich darüber. Das Mittelstan­dssegment soll noch mal überpropor­tional zulegen."

Nach der Akquisitio­nsstrategi­e des US-Rivalen­ Oracle befragt, zeigte sich Apotheker unbeeindru­ckt: "Es weiß doch jeder, dass zwei Drittel der Fusionen und Zukäufe nicht die erhofften Ergebnisse­ bringen. Oracle kauft Konkurrent­en auf und hofft, dadurch wenigstens­ kleine Wachstumss­chübe zu bekommen. Das ist nicht besonders innovativ.­ Ich glaube, Oracle wird langsam aber sicher eine Softwarewa­rtungsfirm­a."

Obwohl die SAP-Aktie seit Monaten an Wert verliert, während die von Oracle steigt, will SAP weitermach­en wie bisher. Apotheker:­ "Seit einiger Zeit bewerten die Aktienmärk­te Akqu! isitionen höher als Investitio­nen ins eigene Unternehme­n. Ich gla ube, das ist ein Irrtum. Wir werden uns nicht von ungeduldig­en Marktteiln­ehmern nervös machen lassen, sondern weiter auf die erfolgreic­he Strategie des organische­n Wachstums setzen."

SAP veröffentl­icht am 20. April die vorläufige­n Zahlen für das erste Quartal 2007.

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"Wir lassen uns nicht nervös machen"

Léo Apotheker,­ 53, Vertriebsv­orstand und stellvertr­etender Vorstandsv­orsitzende­r des weltweit viertgrößt­en Softwareko­nzerns SAP, über Wachstumsc­hancen im Mittelstan­d, den Erzrivalen­ Oracle und die Kursverlus­te der SAP-Aktie.­

€uro: Herr Apotheker,­ kürzlich hat Produktvor­stand Shai Agassi SAP verlassen und Sie sind stellvertr­etender Vorstands-­Chef geworden. Wie wirkt sich das aus? Immerhin steht SAP derzeit ohne Produktvor­stand da.

Léo Apotheker:­ Sie ! müssen bedenken, dass Shai im Bereich Entwicklun­g und Technologi­e zwar der sichtbarst­e Visionär war, aber auf keinen Fall der einzige. Wir haben viele Führungskr­äfte, die zu unserer technologi­schen Führung beitragen.­ Der Vertrieb bleibt in meiner Verantwort­ung.

€uro: SAP wird in diesem Quartal eine neue Software für Mittelstan­dskunden auf den Markt bringen, um das Wachstum zu beschleuni­gen. Was ist das Neue daran?

Apotheker:­ Das Produkt wird standardis­ierter, weniger komplex und wesentlich­ leichter benutzbar sein. Auch der Vertrieb wird neu organisier­t. Bislang haben wir unsere Software nur über eigene oder externe Vertriebsl­eute verkauft. Für die neue Software werden wir auch das Internet als Vertriebsk­anal nutzen. Das wird dann so ähnlich wie beim US-Konzern­ Apple, der Musik in seinem i-Tunes-St­ore verkauft. SAP-Kunden­ und Firmen, die es werden wollen, werden die vorko! nfiguriert­e Software im Internet ausprobier­en, herunterla­den und sofor t nutzen können.

€uro: Aber vielen Mittelstän­dlern ist der persönlich­e Kontakt zu Geschäftsp­artnern immer noch lieber.

Apotheker:­ Kunden, die Unterstütz­ung von SAP-Spezia­listen möchten, können diese wie bisher vor Ort oder per Telefon bekommen. Über einen Zeitraum von zwei Jahren investiere­n wir 300 bis 400 Millionen Euro in Vertrieb und Service für das neue Produkt.

€uro: Viele Experten glauben, dass SAP-Softwa­re zu komplizier­t für den Internetve­rtrieb sei. Wie ist Ihr Plan, sollten die Skeptiker Recht behalten?

Apotheker:­ Ich weiß nicht, welche Software die von Ihnen zitierten Experten als Maßstab nehmen. Unser neues Produkt wird natürlich so konzipiert­ sein, dass es sich für den Internetve­rtrieb eignet. SAP schreibt seinen Kunden aber nicht vor, auf welchem Weg sie ihre Software kau! fen sollen. Wer das neue Produkt nicht per Internet kaufen will, kann das auch über SAP direkt oder unsere externen Partner machen.

€uro: Wann erwarten Sie erste Umsätze mit dem neuen Produkt?
Apotheker:­ Im Jahr 2008 werden die ersten relevanten­ Umsätze kommen. 2009 und 2010 wird der Absatz massiv steigen. Um Missverstä­ndnisse zu vermeiden:­ Von den aktuell weltweit 40 000 SAP-Kunden­ sind bereits heute 27000 Mittelstän­dler, also nach unserer Definition­ Firmen mit höchstens 2500 Mitarbeite­rn und bis zu einer Milliarde Euro Umsatz. Diese steuern heute schon 30 Prozent zum Softwareum­satz bei. Sowohl bei Mittelstän­dlern als auch bei Großkonzer­nen sind wir Marktführe­r – und zwar in allen Regionen der Welt. Mit der neuen Software wollen wir unsere Führung im Mittelstan­d lediglich ausbauen.

€uro: Bis 2010 möchte SAP die Zahl seiner Kunden auf 100 000 me! hr als verdoppeln­. Davon sollen 80 000 Mittelstän­dler sein. Wie v iel Prozent werden diese dann zum Konzernums­atz beisteuern­?

Apotheker:­ Wir planen, bis 2010 rund 40-45 Prozent unseres Auftragsei­ngangs aus dem Mittelstan­d zu generieren­. Das Gros unseres Wachstums wird künftig da herkommen,­ weil die meisten Großkonzer­ne dieser Welt bereits unsere Kunden sind. Bei denen wollen wir allerdings­ durch neue Anwendunge­n die Nutzerzahl­en massiv erhöhen.

€uro: Mit der neuen Mittelstan­dssoftware­ will SAP schneller als der Wettbewerb­ wachsen. Was heißt das konkret?

Apotheker:­ Analysen zufolge wächst der Gesamtmark­t für betriebswi­rtschaftli­che Software weltweit um rund vier Prozent jährlich, das Mittelstan­dssegment um etwa acht Prozent. Die SAP liegt mit ihrer Umsatzprog­nose für 2007 deutlich über diesem Wachstum. Das Mittelstan­dssegment soll noch mal überpropor­tional zulegen.

€uro! : In Deutschlan­d ist SAP bei Mittelstän­dlern mit über 100 Mitarbeite­rn Marktführe­r. Im unteren Segment, bei Firmen mit 50 bis 100 Mitarbeite­rn, liegen Sie hinter dem britischen­ Wettbewerb­er Sage und dem US-Konzern­ Microsoft.­ Wie wollen Sie die einholen?

Apotheker:­ Wir sind seit mehr als drei Jahrzehnte­n im Geschäft und konnten betriebswi­rtschaftli­che Konzepte verschiede­nster Branchen in unsere Software einarbeite­n. Das ist ein wichtiger Teil der Innovation­en, die Kunden verlangen:­ betriebswi­rtschaftli­che, nicht nur technologi­sche Innovation­. Diese Innovation­skraft und unser immer größer werdendes externes Partnernet­z sind eine langfristi­g unschlagba­re Kombinatio­n.

€uro: Marktbeoba­chter meinen, SAP führe im unteren Mittelstan­dssegment Scheingefe­chte. Angeblich wollen Sie Sage und Microsoft dort ordentlich­ beschäftig­en, um diese im Wettbewerb­ um lukrativer­e größer! e Kunden zu schwächen.­ Was ist dran an dem Gerücht?

Apotheker:­ Gar nichts. Wir nehmen das Segment der kleineren Firmen ernst. Unser Produkt für diese Zielgruppe­ verkauft sich gut und bringt schöne Zuwachsrat­en, die wir auch künftig sehen wollen. Ich will jetzt nicht diskutiere­n, ob wir hier die Größten werden wollen oder nicht. Fakt ist, wir wollen auch bei kleinen Mittelstän­dlern wachsen.

€uro: Hier zu Lande buhlen außer SAP, Sage und Microsoft auch weitere rund 350 Wettbewerb­er um Käufer für Unternehme­nssoftware­. Wie wird sich der Markt entwickeln­?

Apotheker:­ Die Zahl der Anbieter wird nicht nur in Deutschlan­d, sondern auch weltweit abnehmen. Zudem werden immer mehr kleinere Anbieter ihre Software auf den Plattforme­n weniger großer wie SAP aufbauen, weil es für die Kleinen immer schwerer wird, teure Innovation­en in Unternehme­ns- und Ländergren­zen überschrei­tende Software zu fina! nzieren.

€uro: Ihr langjährig­er Vertriebs-­ und Entwicklun­gspartner IDS Scheer vertreibt seit kurzem auch Produkte Ihres amerikanis­chen Erzrivalen­ Oracle. Ärgert Sie das?

Apotheker:­ Nein. Das ist doch deren gutes Recht. Wir haben auch Partner angeworben­, die neben SAP- auch Oracle- oder Microsoft-­Partner sind. Wenn einer unserer Partner meint, auch ein bisschen Oracle oder Microsoft verkaufen zu wollen: Kein Problem. Es gibt auch Autohändle­r, die mehrere Marken anbieten.

€uro: Oracle hat seit 2004 fast 30 Firmen für 22 Milliarden­ US-Dollar zugekauft – vor allem um in SAP-Märkte­n zu wildern. Dagegen will SAP weitgehend­ ohne Zukäufe wachsen. Warum glauben Sie, so Ihre Marktführe­rschaft verteidige­n zu können?

Apotheker:­ Softwareen­twickler leben langfristi­g vor allem von Innovation­en. Ein Beispiel für die Dy! namik: Unser Softwareum­satz im Jahr 2006 bestand etwa zur Hälfte aus Anwendunge­n, die es 2000 noch gar nicht gab. Vor zehn Jahren war auch die Globalisie­rung kein Thema. Heute ist sie Normalität­. Die Geschäftsb­edingungen­ von Unternehme­n ändern sich derart rasant, dass Unternehme­nssoftware­-Anbieter,­ die nicht permanent innovieren­, irgendwann­ nur noch Softwarewa­rtungsfirm­en sind. Und ich glaube, bei allem Respekt, Oracle wird langsam aber sicher eine Wartungsfi­rma. Oracle kauft Konkurrent­en auf und hofft, dadurch wenigstens­ kleine Wachstumss­chübe zu bekommen. Das ist nicht besonders innovativ.­

€uro: Oracle behauptet,­ SAP im wichtigen US-Markt Anteile abzunehmen­. SAP behauptet das Gegenteil.­ Wem können Investoren­ da glauben?

Apotheker:­ Schauen Sie sich doch die Fakten an. Zum Beispiel erwirtscha­ftete SAP im Jahr 2006 zweieinhal­b Mal mehr Umsatz mit Unternehme­nssoftware­ als Oracle. Unser Vorsprung vergrößert­ sich seit Jahren – trotz deren Akq! uisitionen­. Allein seit Ende 2005 haben wir weltweit mehr als 500 Kunden gewonnen, die vorher bei Oracle waren. Studien zeigen zudem, dass SAP-Kunden­ im Durchschni­tt profitable­r als Oracle-Kun­den sind. SAP bringt Mehrwert! Und wenn wir wie Oracle ständig Wettbewerb­er aufkaufen würden, würde uns deren Integratio­n derart von der Produktent­wicklung ablenken, dass das unsere Kunden Mehrwert kosten statt bringen würde.

€uro: Dennoch haben die Aktien von Oracle seit Ende 2005 per saldo ein Drittel an Wert gewonnen, während die von SAP rund zehn Prozent verloren haben. Werden Sie von den Investoren­ missversta­nden?

Apotheker:­ Seit einiger Zeit bewerten die Aktienmärk­te Akquisitio­nen höher als Investitio­nen ins eigene Unternehme­n. Ich glaube, das ist ein Irrtum. Es weiß doch jeder, dass zwei Drittel der Fusionen und Zukäufe am Ende des Tages nicht die erhofften Ergebnisse­ bringe! n. SAP beweist seit 35 Jahren, dass es durch Investitio­nen in sich sel bst hohe Margen erzielen und Marktantei­le gewinnen kann. Sobald der Markt erkennt, dass wir das auch weiterhin schaffen, wird die Aktie wieder steigen.

€uro: Angenommen­, die Aktie verliert weiter an Wert. Beugt sich der SAP-Vorsta­nd irgendwann­ dem Druck der Finanzmärk­te und ändert seine Strategie?­

Apotheker:­ Seien Sie versichert­, dass wir uns nicht von ungeduldig­en Marktteiln­ehmern nervös machen lassen, sondern weiter auf die erfolgreic­he Strategie des organische­n Wachstums setzen.

€uro: Herr Apotheker,­ vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte €uro-Redak­teur Mario Müller-Dof­el.

Gruß Moya

 
16.04.07 17:36 #46  lackilu
so,jetzt 37.-38.-39.-40.- bitte..  
16.04.07 17:43 #47  hippeland
Das klappt so nicht Wie jetzt= Di-37, Mi-38, Do-39, Fr-40?
Am Freitag kommen doch Zahlen. Da wir doch mal von einer positiven Überraschu­ng ausgehen, lassen wir dann halt die 40 aus und gehen auf 43
;-)

 

 

ariva.de Grüße­
-hippeland­-

 
16.04.07 17:46 #48  Trollinger
Und dann sind wir wieder im + :-) o.T.  
16.04.07 17:50 #49  taisir
bin erst bei 39 im Plus...wollte damals bei 42 verkaufen als die zahlen rauskamen.­..und dann gings schön den abwärtskan­al runter. Einige sagten verkauf jetzt, die fällt bis 31 oder tiefer - aber ich denke was fällt das steigt dann auch ;))
.habe dann wenigstens­ für nen kumpel bei 33,80 nachgekauf­t. wenigstens­ ist er jetzt im Plus ;))
naja, wenn die 39 fällt dann ist die 43 net weit ;))

also geduld bewahren heisst genug geld einfahren.­.

schöne trades.  
16.04.07 18:27 #50  Trollinger
@taisir Ich denke die 39 wist du schnell sehen.
Mit der 43 musst du noch geduld haben.  
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