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Mo, 10. August 2020, 10:55 Uhr

Volkswagen Vz

WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039

Volkswagen-Aktie: Vorerst nicht einsteigen! Aktienanalyse


22.06.16 07:05
Frankfurter Tagesdienst

Detmold (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse vom "Frankfurter Tagesdienst":

Die Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten in einer aktuellen Aktienanalyse vom Kauf der Vorzugsaktie des Automobilherstellers Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) ab.

Vorstandschef Matthias Müller stelle die Zukunft das Dieselmotors öffentlich auf den Prüfstand. "Es wird sich die Frage stellen, ob wir ab einem gewissen Zeitpunkt noch viel Geld für die Weiterentwicklung des Diesels in die Hand nehmen sollen", habe Müller in einem Interview mit dem "Handelsblatt" gesagt. Erst in der vergangenen Woche habe Müller eine neue Konzernstrategie samt Umbau der Modellpalette vorgestellt. Ob VW im amerikanischen Markt nach den Problemen in Sachen "Dieselgate" diese Motorentechnik auch künftig anbiete, bleibe fraglich. "Das ist derzeit schwierig zu beantworten", habe Müller gesagt. Die Abgasreinigung beim Diesel werde "enorm aufwendig und teuer". Gleichzeitig werde die Elektromobilität preiswerter.

In Deutschland liege der Anteil von Dieselfahrzeugen bei den Pkw-Neuzulassungen bei 46 Prozent. Für den größten deutschen Autobauer wäre die Umsetzung der neuen Strategie mit einem deutlich verstärkten Engagement bei der Elektromobilität ein echter Paradigmenwechsel. Im Interview mit dem "Handelsblatt" habe Müller dabei Parallelen zur Energiewende gezogen: Auf die Frage, ob der Abschied vom Verbrennungsmotor an die Energiewende bei E.ON und RWE erinnere - mit dem Aus für die Nukleartechnik und der Schrumpfung bei Gas und Kohle - habe Müller gesagt: "Ein durchaus passender Vergleich."

Im Zuge der jüngsten Börsenturbulenzen sei das Engagement der Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst" bei VW Mitte Juni recht unsanft mit einem Verlust von 11,84 Prozent ausgestoppt worden. Ein neuer Einstieg stehe vorerst nicht zur Debatte, hieß es in einer aktuellen Aktienanalyse zur Volkswagen-Vorzugsaktie. (Ausgabe 93 vom 21.06.2016)

Die vollständige Ausgabe des Frankfurter Tagesdienstes können Sie unter dem folgenden Link beziehen: www.frankfurter-boersenbriefe.de

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
123,60 EUR -0,92% (21.06.2016, 17:35)

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
123,95 EUR -0,88% (21.06.2016, 22:25)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen-Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Automobilproduzent Europas. Im Jahr 2014 steigerte der Konzern die Auslieferungen von Fahrzeugen an Kunden auf 10,137 Millionen (2013: 9,731 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil beträgt 12,9 Prozent.

In Westeuropa stammt mehr als ein Viertel aller neuen Pkw (25,1 Prozent) aus dem Volkswagen Konzern. Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2014 auf 202 Milliarden Euro (2013: 197 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 11,1 Milliarden Euro (2013: 9,1 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, SKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN.

Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über verbrauchsgünstige Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse. Im Bereich der Nutzfahrzeuge beginnt das Angebot bei Pick-up-Fahrzeugen und reicht bis zu Bussen und schweren Lastkraftwagen.

In weiteren Geschäftsfeldern werden im Volkswagen Konzern Großdieselmotoren für maritime und stationäre Anwendungen (schlüsselfertige Kraftwerke), Turbolader, Turbomaschinen (Dampf- und Gasturbinen), Kompressoren und chemische Reaktoren hergestellt. Des Weiteren werden Spezialgetriebe für Fahrzeuge und Windräder, Gleitlager und Kupplungen sowie Prüfzentren für den Mobilitätssektor produziert.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in 11 Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 118 Fertigungsstätten. 592.586 Beschäftigte produzieren an jedem Arbeitstag rund um den Globus nahezu 41.000 Fahrzeuge, sind mit fahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an.

Ziel des Konzerns ist es, attraktive, sichere und umweltschonende Produkte anzubieten, die im zunehmend scharfen Wettbewerb auf dem Markt konkurrenzfähig und jeweils Weltmaßstab in ihrer Klasse sind. (22.06.2016/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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