Suchen
Login
Anzeige:
Di, 12. November 2019, 4:11 Uhr

Volkswagen Vz

WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039

Volkswagen-Aktie: VW sagt Umrüstung bis 2017 zu - Aktienanalyse


23.09.16 07:36
Frankfurter Tagesdienst

Detmold (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse der Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst":

Die Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie des Wolfsburger Automobilherstellers Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.

Der größte europäische Autohersteller habe sich jetzt gegenüber der EU verpflichtet, alle von der Abgasmanipulation betroffenen Dieselfahrzeuge bis Herbst 2017 umzurüsten. "Volkswagen hat sich heute zu einem EU-weiten Aktionsplan bekannt", habe die EU-Kommissarin für Justiz und Verbraucherschutz, Vera Jourova, gestern in Brüssel erklärt. Die EU-Kommissarin habe zuvor VW-Konzernvorstand Francisco Javier Garcia Sanz getroffen. Ihr Sprecher habe gesagt, VW wolle "bis Herbst 2017 alle Autos repariert haben".

In Europa seien insgesamt 8,5 Millionen Fahrzeuge von "Dieselgate" betroffen. Die Niedersachsen hätten dabei bisher weniger als 10 Prozent davon umgerüstet. Volkswagen wolle laut eigener Aussage die Mehrheit der Fahrzeuge in Europa noch in diesem Jahr umrüsten. Eine nicht spezifizierte Zahl werde jedoch erst 2017 an der Reihe sein.

Vera Jourova habe schon vor einigen Monaten im Schulterschluss mit EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska den Druck auf VW erhöht und gefordert, dass der Autokonzern Kunden in der EU ebenso eine Entschädigung zahle wie in den USA. Volkswagen lehne eine finanzielle Entschädigung bisher mit dem Verweis auf die andere Rechtslage in Europa ab. Zudem habe der Konzern den Vorwurf der EU-Kommission zurückgewiesen, wegen der Abgasmanipulation gegen europäisches Verbraucherrecht verstoßen zu haben. Es bleibe aber abzuwarten, ob VW diese Position, die bei vielen europäischen Kunden auf Unverständnis stoße, durchhalten könne.

Charttechnisch habe sich der Kurs der VW-Aktie in den letzten Wochen oberhalb der Marke von 110 Euro stabilisiert. In fundamentaler Hinsicht würden die jüngsten Aussagen von VW-Chef Matthias Müller zum Konzernumbau auf eine grundsätzliche Trendwende hindeuten (Frankfurter Tagesdienst Ausgabe 140/2016).

Nachdem sich ihr Engagement im Automobilsektor bis auf Daimler gelichtet hat, legen sich die Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst" jetzt bei der Volkswagen-Vorzugsaktie mit einer halben Position und einem Abstauberlimit bei 116,50 Euro auf die Lauer. (Ausgabe 147 vom 22.09.2016)

Die vollständige Ausgabe des Frankfurter Tagesdienstes können Sie unter dem folgenden Link beziehen: www.frankfurter-boersenbriefe.de

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
121,00 EUR +1,60% (22.09.2016, 17:35)

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
121,15 EUR +1,03% (22.09.2016, 20:29)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Automobilproduzent Europas.

Unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen verringerten sich im Jahr 2015 die Auslieferungen von Konzernfahrzeugen auf 9,931 Millionen (2014: 10,137 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil beträgt 12,3 Prozent.

In Westeuropa stammt fast ein Viertel aller neuen Pkw (24,4 Prozent) aus dem Volkswagen Konzern. Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2015 auf 213 Milliarden Euro (2014: 202 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr -1,4 Milliarden Euro (2014: 11,1 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN.

Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über verbrauchsgünstige Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse. Im Bereich der Nutzfahrzeuge beginnt das Angebot bei Pick-up-Fahrzeugen und reicht bis zu Bussen und schweren Lastkraftwagen.

In weiteren Geschäftsfeldern werden im Volkswagen Konzern Großdieselmotoren für maritime und stationäre Anwendungen (schlüsselfertige Kraftwerke), Turbolader, Turbomaschinen (Dampf- und Gasturbinen), Kompressoren und chemische Reaktoren hergestellt. Des Weiteren werden Spezialgetriebe für Fahrzeuge und Windräder, Gleitlager und Kupplungen sowie Prüfzentren für den Mobilitätssektor produziert.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in 11 Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 119 Fertigungsstätten. 610.076 Beschäftigte produzieren an jedem Arbeitstag rund um den Globus nahezu 42.000 Fahrzeuge, sind mit fahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an. (23.09.2016/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
11.11.19 , Der Aktionär
Volkswagen liegt gut im Rennen - Aktienanalyse
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von "Der Aktionär": Jochen Kauper vom Anlegermagazin ...
11.11.19 , dpa-AFX
AKTIEN IM FOKUS: Drohende Strafzölle könnten A [...]
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Angesichts einer wieder zunehmenden Unsicherheit im Handelsstreit zwischen den USA ...
08.11.19 , dpa-AFX
Ex-BMW-Manager Duesmann könnte im April Audi- [...]
WOLFSBURG/INGOLSTADT/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der VW -Aufsichtsrat könnte den ehemaligen BMW -Vorstand Markus ...