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Di, 23. April 2019, 15:56 Uhr

US-Warenpreise steigen wieder - mit Hilfe von Donald Trump


08.03.19 15:20
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - "Der Inflationsdruck ist gedämpft." ("muted") So sprach das FOMC Ende Januar, berichten die Analysten der Helaba.

Dem unvoreingenommenen Beobachter dränge sich ein anderes Bild auf. Dämpfende Effekte würden derzeit eigentlich nur vom Ölpreis kommen. Am voll ausgelasteten US-Arbeitsmarkt liege der Lohnauftrieb am zyklischen Hoch. Die Verbraucherpreise für Dienstleistungen ohne Energie (die knapp zwei Drittel des Verbraucherpreiswarenkorbs ausmachen würden) würden seit Jahren um 2,5% bis 3% pro Jahr steigen. Gedrückt worden sei die Kernteuerung durch die Warenpreise (ohne Energie und Lebensmittel, Gewicht: rund ein Fünftel), die seit 2013 ständig gefallen seien. Dies habe sich inzwischen geändert. Mithilfe der Trumpschen Strafzölle auf eine breite Palette importierter Waren würden die Kernwarenpreise wieder steigen - mit zunehmender Tendenz. Die in der Berichtswoche anstehenden Daten zum Februar dürften diesen Trend bestätigen. Die Analysten der Helaba rechnen mit einem Plus von je 0,2% gegenüber Vormonat bei Gesamt- und Kernindex. Die Kernrate bewege sich nach wie vor über 2%. (08.03.2019/ac/a/m)