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Mi, 23. September 2020, 14:59 Uhr

Steinhoff International Holdings

WKN: A14XB9 / ISIN: NL0011375019

Steinhoff: Fragen werden aus allen Richtungen kommen! Aktienanalyse


24.07.20 17:35
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Steinhoff-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Möbelhändlers Steinhoff International Holdings N.V. (ISIN: NL0011375019, WKN: A14XB9, Ticker-Symbol: SNH) unter die Lupe.

Bei der Steinhoff International Holdings N.V. solle Ende des kommenden Monats die ordentliche Hauptversammlung stattfinden. Genauer gesagt am 28. August ab 13 Uhr Ortszeit könnten Aktionäre, die mitunter auf gewaltigen Verlusten sitzen würden, ihre zu Recht kritischen Fragen an das Steinhoff-Management richten. Die "gewünschten Themen" müssten allerdings bereits vorab per Mail eingereicht werden - dazu in englischer Sprache. Ob diese virtuelle Veranstaltung an dieser "Horror-Story" noch was zu ändern vermöge, dürfe bezweifelt werden.

Fragen würden an diesem Tag sicherlich aus allen Richtungen kommen: Gebe es eine (kurzfristige) Einigung mit den Klägern? Wie sehr mache die Corona-Pandemie Steinhoff zu schaffen? Und vor allem: Gebe es (noch) eine reelle Chance auf eine wirtschaftlich gesunde Zukunft für den Möbelhändler? Mit solchen Fragen würden sich die Anleger sicherlich munitionieren.

Die Geduld der leidgeprüften Steinhoff-Aktionäre sei mehr als aufgebraucht. Zu Recht. Bereits Ende 2017 sei der Bilanz-Skandal ans Licht gekommen. Und noch immer könne kein Finanzexperte die entscheidende Frage seriös beantworten, ob das Unternehmen noch eine echte Perspektive habe.

Unter dem Strich habe sich die ohnehin angespannte Lage noch weiter verschlechtert: Im vergangenen Geschäftsjahr 2018/19 habe Steinhoff einen dramatischen Milliardenverlust eingefahren. So hätten per 30. September 2019 1,6 Milliarden Euro Miese in den Büchern gestanden. Und ein Ausblick auf das neue Geschäftsjahr sei mit dem Hinweis auf die Corona-Pandemie nicht gegeben worden. Die Bedingungen für den Handel seien weiter schwierig, so der Möbelhändler.

Die Lage bei Steinhoff sei extrem unübersichtlich. Sollten die Vergleichsverhandlungen zu einem Abschluss kommen, könnten Zocker den Kurs des Pennystocks nach oben treiben - im Cent-Bereich.

Aus Sicht des "Aktionär" bleibt Steinhoff ein hochgradig gefährliches "Risiko-Papier", Anleger machen besser einen großen Bogen darum, so Carsten Kaletta von "Der Aktionär". (Analyse vom 24.07.2020)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Steinhoff-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Steinhoff-Aktie:
0,0492 EUR -0,81% (24.07.2020, 17:16)

Xetra-Aktienkurs Steinhoff-Aktie:
0,0493 EUR +0,61% (24.07.2020, 16:43)

ISIN Steinhoff-Aktie:
NL0011375019

WKN Steinhoff-Aktie:
A14XB9

Ticker-Symbol Steinhoff-Aktie:
SNH

Kurzprofil Steinhoff International Holdings N.V.:

Steinhoff International Holdings N.V. (ISIN: NL0011375019, WKN: A14XB9, Ticker-Symbol: SNH) ist ein Einzelhandelskonzern. Er produziert und vertreibt in erster Linie Möbel und Haushaltswaren. Das Kerngeschäft von Steinhoff International Holdings N.V. ist dabei die Produktion und der Verkauf von einer großen Bandbreite an Möbeln und Einrichtungsgegenständen. Steinhoff International Holdings N.V. veräußert seine Produkte in unterschiedlichen Einzelhandelsketten der Gruppe, z.B. Conforama, Poco, Lipo oder Harveys. Steinhoff International Holdings N.V. vertreibt über die im Jahr 2015 gekaufte Pepkor-Gruppe auch Gebrauchsartikel des täglichen Bedarfs. Unter der Marke Unitrans Automotive ist Steinhoff International Holdings N.V. auch als Autohändler in Südafrika tätig. Steinhoff International Holdings N.V. operiert in Europa, Asien und Afrika. (24.07.2020/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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