Suchen
Login
Anzeige:
Mi, 16. Oktober 2019, 14:07 Uhr

State Street-Investorenbefragung: Nur neue Technologien werden noch Wachstum bringen


13.12.18 13:00
State Street

Boston (www.aktiencheck.de) - State Street Corporation (NYSE: STT) hat heute die Veröffentlichung seiner jüngsten Studie, New Routes to Growth1, bekannt gegeben, für die mehr als 500 globale Vermögensverwalter, Inhaber von Vermögenswerten und Versicherungsunternehmen befragt wurden, um ihre Herausforderungen beim Erreichen ihrer Wachstumsziele nachzuvollziehen, so die Experten von State Street.

Dies sei bereits die zweite Jahresstudie unter der Federführung von State Street zum Thema Wachstum.

Wie die Ergebnisse der Umfrage zeigen würden, seien mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der institutionellen Anleger besorgt, ob sie ihre Wachstumsziele im aktuellen Marktumfeld erreichen könnten. Zweiundsiebzig Prozent der Inhaber von Vermögenswerten würden davon ausgehen, in Zukunft eine defensivere Anlagestrategie zu verfolgen, und der gleiche Prozentsatz werde eine geplante Expansion in den nächsten fünf Jahren langsamer angehen.

Vor diesem Hintergrund habe sich die Art und Weise, wie die Befragten vorhätten, sich an diese Entwicklung anzupassen, deutlich verändert. Fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) habe neue Technologien als einen der wichtigsten Wegbereiter für ein Wachstum in den nächsten fünf Jahren angegeben. Dies sei ein deutlicher Anstieg gegenüber der Studie aus dem Jahr 20172, bei der nur 18 Prozent der Umfrageteilnehmer der Meinung gewesen seien, dass neue Technologien wie insbesondere Blockchain und künstliche Intelligenz zu den wichtigsten Wegbereitern für ein Wachstum gehören würden.

Die globale Umfrage habe außerdem ein Interesse ergeben, aus den Daten bessere Erkenntnisse zu gewinnen, wobei 58 Prozent der Teilnehmer dies als einen Schwerpunkt genannt hätten. Des Weiteren hätten 43 Prozent den weiteren Aufbau der Risikoanalyse als ausschlaggebend für den eigenen Technologieeinsatz im nächsten Jahr bezeichnet.

"Wie diese Umfrage außerdem zeigt, befindet sich die Investment-Branche in einem Wandel, der so tiefgreifend ist wie nie zuvor," habe Liz Nolan, Chief Executive Officer für EMEA bei State Stree gesagt. "Unsere Kunden sehen sich mit einer immer größeren Komplexität und stetig steigenden Erwartungen in Bezug auf die Regulierung konfrontiert und müssen die eigenen Technik- und Datenmanagement-Systeme dementsprechend immer weiter ver- bessern, und dies alles unter striktem Kostenmanagement. Unsere Front-to-Back-Plattform wurde entwickelt, um diese Anforderungen zu erfüllen und bietet unseren Kunden ein effizientes, optimiertes System mit erweitertem Investment- und Risikomanagement sowie der extrem wichtigen Möglichkeit, aus Daten aussagekräftige und belastbare Hinweise zu generieren."

Es bestehe dabei unter den Teilnehmenden jedoch eine gewisse Zurückhaltung, da nur knapp zwei Drittel (61 Prozent) angegeben hätten, aufstrebende Technologien nach und nach einzubauen anstatt ihre IT-Ökosysteme insgesamt zu überarbeiten. Wegen der hohen Kosten einer Überarbeitung der Technologiearchitektur suchen sich viele Firmen selektiv Technologiepartner, um Größenvorteile zu erreichen, so die Experten von State Street.

In Europa (ohne das Vereinigte Königreich) würden die Befragten als größte Umsetzungsherausforderung (46 Prozent im Vergleich zu 27 Prozent im Vereinigten Königreich) sehen, dass die Budgets/ Finanzmittel für die aufstrebenden Technologien nicht ausreichen würden. Aus diesem Grund könnte ein Anstieg bei den Übernahmen und Partnerschaften dem Sektor ein ganz neues Gesicht verleihen. So würden 45 Prozent der Befragten auf etablierte Technologieunternehmen schauen, wenn es um die Unterstützung der Entwicklung von aufstrebenden Technologielösungen gehe. (13.12.2018/ac/a/m)