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Di, 14. Juli 2020, 18:21 Uhr

RWE – Stromdeal unter Dach und Fach


20.09.19 11:36
Feingold-Research

Im Poker um den deutschen Strommarkt haben EU-Wettbewerbshüter grünes Licht für den Deal der Kontrahenten RWE und E.ON unter Auflagen gegeben. Wie reagieren aber die Aktien der beiden Rivalen? Wir werfen einen Blick auf den künftigen Produzenten RWE. Für Anleger empfehlen wir den Discounter VF4C80 von Vontobel. 


Nun können die beiden Platzhirsche den heimischen Strommarkt umkrempeln, die RWE-Tochter Innogy wird zerschlagen und ihre Geschäftsfelder komplett neu aufgeteilt. EON soll die Netze und das Endkundengeschäft von Innogy erhalten, RWE die erneuerbaren Energien von Innogy und EON. Letzteres war von der EU-Kommission bereits im Vorfeld genehmigt worden.


Die Jubelschreie an der Börse halten sich bei RWE jedoch in Grenzen, die Genehmigung der EU-Wettbewerbshüter wurde in die Kurse offenbar schon eingepreist. Doch signifikante Widerstände befinden sich in der aktuellen Aufwärtsphase der RWE-Aktie merklich höher und erlauben es die Kursfantasie entsprechend aufrechtzuerhalten. Ohnehin beherrscht seit Ende 2015 ein intakter Aufwärtstrend das Kursgeschehen beim Essener Konzern und brachte ein vorläufiges Hoch bei 27,38 Euro hervor.


Konsolidierung für Einstieg interessant


Unter der Annahme einer Fortsetzung der bisherigen Aufwärtsphase bei RWE wären auf Sicht der kommenden Wochen weitere Gewinne bis in den Bereich von zunächst 28,00 Euro möglich. Gelingt es diese Hürde dynamisch zu überwinden, könnten Käufer rasch weiteres Kurspotenzial sogar an die Jahreshochs aus 2014 bei 32,98 Euro freisetzen. Ohne zwischengeschaltete Gewinnmitnahmen wird dieses Ziel aber nicht erreicht werden können. Abgaben hätten nach derzeitiger Auswertung Platz bis auf ein Niveau von 24,54 Euro, darunter sogar auf glatt 24,00 Euro. Spätestens an dieser Stelle muss die RWE-Aktie wieder zur Oberseite abdrehen, um nicht ein kurzzeitiges Verkaufssignal in Richtung 21,30 Euro zu generieren. Aber selbst dann bliebe der langfristige Aufwärtstrend noch intakt und könnte zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden.


Quelle: Vontobel, eigene



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