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Mo, 10. August 2020, 9:55 Uhr

RWE

WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129

RWE vor Ausbruch


09.07.20 09:23
S. Feuerstein

Auf RWE warten enorme Veränderungen, die sowohl große Chancen aber auch Risiken in sich bergen. In der breit propagierten Wasserstoffwirtschaft hat der Stromkonzern mit seinen Windkraftanlagen und den Gasspeichern bereits einen Fuß in der Tür. Aber auch in der Gegenwart ist RWE erfolgreich und hält an seiner Dividendenstrategie fest. Für 2019 bedeutet dies 0,80 Cent und für 2020 gibt es nochmal eine Steigerung auf 0,85 Cent.

Sowohl die Deutsche Regierung als auch die Europäische Union forcieren die Dekarbonisierung der Wirtschaft, um die ambitionierten Klimavorgaben umzusetzen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der breite Einsatz von grünem Wasserstoff geplant. Der Energieriese RWE steckt dadurch mitten in dieser Wende hin zur Klimaneutralität und will dieses Ziel Ende 2040 erreichen. Der Kohleausstieg ist beschlossen und der Strom-Konzern konzentriert sich auf das Zukunftsgeschäft mit erneuerbaren Energien. RWE will sich bei Produktion und Handel von grünem Wasserstoff verstärkt engagieren, nachdem der Konzern bereits sehr gut positioniert ist. So kann RWE auf die Ressourcen bei Erneuerbarer Energie zurückgreifen, um mit überschüssigem Windstrom mittels Elektrolyse grünen Wasserstoff zu produzieren. Auch die schon vorhandenen Gasspeicher wären in der Lage, Wasserstoff zu lagern.
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Im Zeitraum der letzten 12 Monate konnte der RWE-Kurs den Dax um rund 40% übertreffen. Trotz der weitgehenden wirtschaftlichen Immunität gegen die Pandemie wurde die Aktie im Corona-Sell-Off mit 43% Verlust schwer getroffen. Ab Mitte März konnte sich der Kursverlauf im Einklang mit dem breiten Markt wieder erholen und erreicht in der Spitze 60 % Kursgewinn. Aktuell kämpft der Wert mit dem Widerstand bei 31,80 Euro, hat nach dessen Überwindung aber Spielraum bis 34,55 Euro. Eventuell könnte die alte Marke aus dem März 2012 bei 36,43 Euro erreicht werden, weil der übergeordnete Aufwärtstrend aus dem Jahr 2016 noch intakt ist. Kommt es beispielsweise über den Sommer zu der befürchteten 2. Corona-Welle in den USA, würden auch deutsche Aktien darunter leiden, wobei die RWE-Aktie weniger als der Dax in Mitleidenschaft gezogen werden sollte. Nachdem viele Marktteilnehmer mit einem erneuten Aufflammen rechnen, wird das Ausmaß des Kurseinbruchs an den Börsen nur einen Bruchteil des 1. Sell Offs betragen. Ein Verlust könnte bis zur Unterstützung bei 28,51 Euro reichen.


RWE (Tageschart in Euro) Tendenz:
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 31,80 // 34,55 Euro
Unterstützungen: 28,51 // 26,13 Euro
Fazit

Der Mini Future Long (WKN CQ8CBQ) ermöglicht es dem Investor, mit einem Hebel von 1,87 von einem steigenden Kurs der RWE-Aktie zu profitieren. Der Abstand zur Stop-Loss-Barriere beträgt 16,71 Euro (52 Prozent). Der Einstieg in diese Strategie bietet sich unter der Beachtung eines Stoppkurses bei 29,78 Euro an. Beim Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 14,92 Euro. Das Ziel könnte bei 35,50 Euro liegen (20,64 Euro beim Mini Future). Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser Idee beträgt 1,4 zu 1.


Strategie für steigende Kurse
WKN: CQ8CBQ
Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 17,23 17,25 Euro
Emittent: Citigroup
Basispreis: 14,86 Euro
Basiswert: RWE
KO-Schwelle: 15,45 Euro
akt. Kurs Basiswert: 32,17 Euro
Laufzeit: Open End
Kursziel: 20,64 Euro
Hebel: 1,9
Kurschance: + 20 Prozent
Quelle: Citigroup


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