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Mo, 21. September 2020, 13:29 Uhr

RWE

WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129

RWE-Aktie: Massive Widerstandszone begrenzt Kursfantasie erheblich! Aktienanalyse


16.06.16 07:05
Frankfurter Tagesdienst

Detmold (www.aktiencheck.de) - RWE-Aktienanalyse vom "Frankfurter Tagesdienst":

Die Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Strom- und Gasanbieters RWE AG (ISIN: DE0007037129, WKN: 703712, Ticker-Symbol: RWE, Nasdaq OTC-Symbol: RWNFF) unter die Lupe.

Die Fronten bei Verhandlungen zwischen RWE und den Gewerkschaften über Gehaltskürzungen für die Beschäftigten der Kraftwerkssparte würden verhärtet bleiben. Die Gewerkschaft Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) sei nicht bereit, über das von den Arbeitgebern vorgelegte Kürzungspaket zu verhandeln, habe ein Sprecher der Gewerkschaft gesagt. Die Stimmung zwischen Gewerkschaft und Management sei angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation "sehr ernst" gewesen. Die Gewerkschaft ver.di habe von einem ersten Sondierungstermin gesprochen.

"Die heute begonnenen Gespräche werden Anfang Juli fortgesetzt", habe eine RWE-Sprecherin gesagt. Dann wolle die IG BCE aber nicht mehr nur über die Stromerzeugung mit rund 14.000 Mitarbeitern reden, habe der IG BCE-Sprecher weiter gesagt. Vielmehr sei die Gewerkschaft bereit, über ein Vorziehen der anstehenden Tarifrunde für RWE und einen moderaten Abschluss zu verhandeln. Dieser neue Tarifvertrag für rund 20.000 Mitarbeiter könnte dann ab 1. Januar 2017 gelten.

RWE kämpfe mit einem Gewinneinbruch bei seinen Kohle- und Gaskraftwerken. Der Konzern mache laut den Gewerkschaften wirtschaftliche Schwierigkeiten als Hintergrund für seine Forderungen geltend, wobei entsprechende Klauseln im Manteltarifvertrag verankert seien.

Die RWE-Aktie habe im frühen Dienstagshandel bei einem positiven Gesamtmarkt fester tendiert. Seit Oktober 2015 befinde sich der Kurs in einer Seitwärtsbewegung. Eine massive Widerstandszone im Bereich zwischen 13,20 und 14 Euro begrenze in charttechnischer Hinsicht die Kursfantasie bei RWE erheblich. Wir bleiben deshalb weiter ohne Position, so die Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Ausgabe 90 vom 15.06.2016)

Die vollständige Ausgabe des Frankfurter Tagesdienstes können Sie unter dem folgenden Link beziehen: www.frankfurter-boersenbriefe.de

Börsenplätze RWE St.-Aktie:

Xetra-Aktienkurs RWE St.-Aktie:
12,095 EUR +2,11% (15.06.2016, 17:35)

Tradegate-Aktienkurs RWE St.-Aktie:
12,051 EUR +0,85% (15.06.2016, 20:09)

ISIN RWE St.-Aktie:
DE0007037129

WKN RWE St.-Aktie:
703712

Ticker-Symbol RWE St.-Aktie:
RWE

Eurex Optionskürzel RWE St.-Aktie:
RWE

Nasdaq OTC Ticker-Symbol RWE St.-Aktie:
RWNFF

Kurzprofil RWE AG:

Die RWE AG (ISIN: DE0007037129, WKN: 703712, Ticker-Symbol: RWE, Nasdaq OTC-Symbol: RWNFF) ist einer der fünf führenden Strom- und Gasanbieter in Europa. Mit seinem Know-how bei der Gewinnung von Braunkohle, der Stromerzeugung aus Gas, Kohle, Kernkraft und regenerativen Quellen, dem Energiehandel sowie der Verteilung und dem Vertrieb von Strom und Gas ist RWE auf allen Stufen der Energiewertschöpfungskette tätig. Seine rund 60.000 Mitarbeiter versorgen 16 Millionen Stromkunden und 7 Millionen Gaskunden zuverlässig und zu fairen Preisen mit Energie. Im Geschäftsjahr 2014 hat RWE einen Umsatz von 48 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Der Markt von RWE ist Europa. Gemessen am Absatz ist RWE dort die Nr. 3 bei Strom und die Nr. 5 bei Gas. In Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien gehört RWE bei beiden Produkten zu den größten Anbietern. In Tschechien ist RWE die Nr. 1 im Gasgeschäft. Auch in anderen Märkten Zentralost- und Südosteuropas hat RWE führende Positionen.

Der europäische Energiesektor wandelt sich grundlegend. Politische Eingriffe erschweren das Geschäft von RWE. Außerdem führt der subventionierte Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland zu rückläufigen Margen und Einsatzzeiten konventioneller Kraftwerke. All das hat massive Auswirkungen auf die Ertragslage von RWE. Um in diesem Umfeld zu bestehen, hat RWE das Programm "RWE 2015" gestartet. Es sieht umfangreiche Maßnahmen zur Kostensenkung und Erlössteigerung vor. Investitionskürzungen und Schuldenabbau sollen die finanzielle Flexibilität von RWE erhöhen. Außerdem strebt RWE eine Unternehmenskultur an, die den Einzelnen darin bestärkt, mit Kreativität und Mut notwendige Veränderungen voranzubringen.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen leistet RWE seinen Beitrag zur Weiterentwicklung des europäischen Energiesystems - und zeichnet sich dabei durch Glaubwürdigkeit und Leistungsstärke aus. RWE investiert in den Ausbau der erneuerbaren Energien und in die Modernisierung seiner Netze. Und RWE nutzt Marktchancen, die sich ihm durch neue Kundenbedürfnisse eröffnen: mit einer breiten Palette innovativer Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Energie. (16.06.2016/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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