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Fr, 7. August 2020, 11:15 Uhr

Lufthansa

WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125

Lufthansa: Rückschlagpotenzial von fast 20 Prozent - Aktienanalyse


02.07.20 11:55
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.aktiencheck.de) - Lufthansa: Rückschlagpotenzial von fast 20 Prozent - Aktienanalyse

Die Lufthansa (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, Nasdaq OTC-Symbol: DLAKF) kann mit deutscher Staatshilfe weiterfliegen, so die Experten vom "ZertifikateJournal" in einer aktuellen Veröffentlichung.

Die Aktionäre der Airline hätten einer 20-prozentigen Kapitalbeteiligung der Bundesrepublik mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit zugestimmt und hätten damit die Voraussetzung für das 9 Mrd. Euro schwere Hilfspaket geschaffen. Doch weder der Aktienkurs noch die Analysten hätten mit Begeisterungsstürmen reagiert. Insgesamt würden derzeit 17 verschiedene Banker die Airline-Aktie beobachten. Dabei komme kein einziger zum Ergebnis "kaufen". Die meisten würden dazu raten, den Titel zu halten oder zu verkaufen. Das durchschnittliche Kursziel liege aktuell bei 7,17 Euro. Daraus errechne sich ein Rückschlagpotenzial von fast 20 Prozent. Interessanterweise entspreche diese Größenordnung exakt dem Anteil des geplanten Staatseinstiegs und damit der Verwässerung für die bestehenden Aktionäre.

Die Privatbank Berenberg stufe Lufthansa mit "sell" und einem Kursziel von 8 Euro ein. Eine zweite Welle der Pandemie des Coronavirus sei gegenwärtig das größte Risiko für die internationale Logistik und den Transport, habe Analyst William Fitzalan Howard in einer Branchenstudie geschrieben. Nun komme es auf die Bereitschaft der jeweiligen Regierungen zu einem neuerlichen Lockdown an, sollten die Zahlen der Covid-19-Neuinfektionen wieder zunehmen.

Einzelne Analysten sähen noch weitaus mehr Rückschlagpotenzial. Die DZ BANK etwa sehe den fairen Wert bei 6,50 Euro. Mit der Zustimmung der Aktionäre zum Staatseinstieg sei das Insolvenzrisiko zunächst beseitigt, habe Analyst Dirk Schlamp in einer Studie geschrieben. Es seien aber große Herausforderungen geblieben. Erst 2023 oder 2024 dürfte die Flugbranche wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Noch etwas darunter, bei 6,25 Euro, liege das Kursziel der Schweizer Bank Credit Suisse, das sie nach dem Weggang von Digital- und Finanzchef Thorsten Dirks ebenso bestätigt habe wie das Rating "underperform". Der Abgang des Top-Managers erhöhe ganz klar die Risiken bei der geplanten Umsetzung des Umstrukturierungsplans der Fluggesellschaft, habe Analyst Neil Glynn in einer am Freitag vorliegenden Studie geschrieben. Ob auch Kepler Cheuvreux und die Citigroup bei ihren Kurszielen von 2 Euro bzw. 0,50 Euro bleiben würden, die sie vor der außerordentlichen Hauptversammlung ausgerufen hätten, habe zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht festgestanden.

Doch schon auf Basis des durchschnittlichen Kursziels eröffnet sich für Anleger eine interessante Short-Chance, so die Experten vom "ZertifikateJournal". (Ausgabe 26/2020)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Deutsche Lufthansa-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Deutsche Lufthansa-Aktie:
8,908 EUR +0,88% (02.07.2020, 09:11)

Tradegate-Aktienkurs Deutsche Lufthansa-Aktie:
8,852 EUR -0,09% (02.07.2020, 09:26)

ISIN Deutsche Lufthansa-Aktie:
DE0008232125

WKN Deutsche Lufthansa-Aktie:
823212

Ticker-Symbol Deutsche Lufthansa-Aktie:
LHA

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Deutsche Lufthansa-Aktie:
DLAKF

Kurzprofil Deutsche Lufthansa AG:

Die Lufthansa Group (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, Nasdaq OTC-Symbol: DLAKF) ist ein weltweit operierender Luftverkehrskonzern. Mit 138.353 Mitarbeitern erzielte die Lufthansa Group im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 36.424 Mio. EUR. Die Lufthansa Group setzt sich aus den Geschäftsfeldern Network Airlines, Eurowings sowie den Aviation Services zusammen. Zu den Aviation Services zählen die Geschäftsfelder Logistik, Technik, Catering sowie die Weiteren Gesellschaften und Konzernfunktionen. Letztere umfassen unter anderem die Lufthansa AirPlus, die Lufthansa Aviation Training sowie die IT-Gesellschaften. Alle Geschäftsfelder nehmen in ihren jeweiligen Branchen eine führende Rolle ein. (02.07.2020/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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