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Di, 12. November 2019, 12:22 Uhr

K+S

WKN: KSAG88 / ISIN: DE000KSAG888

K+S: Zwei Gründe für den Absacker - Aktienanalyse


26.09.19 11:30
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.aktiencheck.de) - K+S: Zwei Gründe für den Absacker - Aktienanalyse

Die K+S-Aktie (ISIN: DE000KSAG888, WKN: KSAG88, Ticker-Symbol: SDF, Nasdaq OTC-Symbol: KPLUF) hat wieder einmal kräftig Prügel bezogen, so die Experten vom "ZertifikateJournal" in ihrer aktuellen Ausgabe.

Um fast 14 Prozent sei der MDAX-Wert auf Wochensicht in die Tiefe gerauscht, auf das niedrigste Niveau seit 2005. Die zaghafte, seit Mitte August laufende Erholung sei damit schlagartig abgewürgt worden. Für den Absacker gebe es im Wesentlichen zwei Gründe: Zum einen hätten die Hedgefonds-Manager von Millennium International Management LP ihre Leerverkaufspositionen kräftig aufgestockt - sie würden nun rund ein Prozent aller Aktien des Salz- und Düngemittelproduzenten umfassen. Zum anderen habe K+S wegen einer schwachen Kalinachfrage seine Produktion gekappt. Bis Ende des Jahres 2019 werde die Düngemittelproduktion für Kaliumchlorid um bis zu 300.000 Tonnen reduziert, habe der Konzern mitgeteilt. Es sei zwar eine schwierige, aber die richtige Entscheidung, so Alexa Hergenröther, Leiterin der Operativen Einheit "Europe+" - auch mit Blick auf die anhaltenden chinesischen Importstopps für das Standardprodukt Kaliumchlorid.

Die Produktionsanpassung bleibe natürlich nicht ohne Konsequenzen: Der damit verbundene Effekt auf den Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) werde bei bis zu 80 Mio. Euro liegen, so K+S. Was das für die Jahresprognose bedeute, würden die Aktionäre erst am 14. November bei Vorlage der Q3-Zahlen erfahren. Es könnte aber durchaus auf eine Gewinnwarnung hinauslaufen. Kein Wunder, dass Anleger das Weite suchen würden.

Zusätzlich Öl ins Feuer gegossen hätten Analysten wie Oliver Schwarz von Warburg Research. Er habe die Papiere von "buy" auf "hold" abgestuft und das Kursziel um 5 auf 18,40 Euro gesenkt. Zwar sei es eine gute Nachricht, dass alle wichtigen Produzenten eine strikte "Preis-vor-Volumen-Strategie" verfolgt seien, so Schwarz mit Blick auf den vorübergehenden Importstopp Chinas. Allerdings werde es einige Zeit dauern, bis die Produktionskürzungen am Markt gegriffen hätten. Bis dahin werde deutlich mehr Kali im Angebot sein als nachgefragt, was die Preise doch belasten dürfte. Der Experte rechne auch für 2020 nicht mit höheren Vertragsabschlüssen.

Kurzum: Eine Investition in K+S zum jetzigen Zeitpunkt erfordert eine gewisse Portion Mut, so die Experten vom "ZertifikateJournal". (Ausgabe 38/2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze K+S-Aktie:

XETRA-Aktienkurs K+S-Aktie:
12,455 EUR +0,28% (25.09.2019, 11:07)

Tradegate-Aktienkurs K+S-Aktie:
12,515 EUR -0,24% (26.09.2019, 11:16)

ISIN K+S-Aktie:
DE000KSAG888

WKN K+S-Aktie:
KSAG88

Ticker-Symbol K+S-Aktie:
SDF

Nasdaq OTC-Ticker-Symbol:
KPLUF

Eurex Optionskürzel K+S-Aktienoption:
SDF

Kurzprofil K+S AG:

K+S (ISIN: DE000KSAG888, WKN: KSAG88, Ticker-Symbol: SDF, Nasdaq OTC-Symbol: KPLUF) versteht sich als ein auf den Kunden fokussierter, eigenständiger Anbieter von mineralischen Produkten für die Bereiche Landwirtschaft, Industrie, Verbraucher und Gemeinden und will das EBITDA bis 2030 auf 3 Mrd. Euro steigern. Die rund 15.000 Mitarbeiter der K+S AG helfen Landwirten bei der Sicherung der Welternährung, bieten Lösungen, die Industrien am Laufen halten, bereichern das tägliche Leben der Konsumenten und sorgen für Sicherheit im Winter. Die stetig steigende Nachfrage nach mineralischen Produkten bedient K+S aus Produktionsstätten in Europa, Nord- und Südamerika sowie einem weltweiten Vertriebsnetz. Die K+S AG strebt nach Nachhaltigkeit, denn man bekennt sich zu seiner Verantwortung gegenüber Menschen, der Umwelt, den Gemeinden und der Wirtschaft in den Regionen, in denen man tätig ist. Erfahren Sie mehr über K+S unter www.k-plus-s.com. (26.09.2019/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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