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Di, 20. August 2019, 11:39 Uhr

Henkel Vz

WKN: 604843 / ISIN: DE0006048432

Henkel: Stabilisierung erkennbar - Aktienanalyse


11.07.19 11:30
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.aktiencheck.de) - Henkel: Stabilisierung erkennbar - Aktienanalyse

Henkel (ISIN: DE0006048432, WKN: 604843, Ticker-Symbol: HEN3, Nasdaq OTC-Symbol: HENOF)-Aktionäre hatten in den vergangenen Jahren wenig zu lachen, so die Experten vom "ZertifikateJournal" in ihrer aktuellen Ausgabe.

Seit Mitte 2017 sei die Aktie kontinuierlich bergabgetrudelt. Auch der Start ins neue Jahr sei gehörig danebengegangen: Gleich im Januar habe Henkel eine Gewinnwarnung bekannt geben müssen - wegen höherer Investitionen in Wachstum, habe es zur Begründung geheißen. Ende Mai seien dann noch enttäuschende Quartalszahlen dazu gekommen. Die Aktie sei daraufhin zeitweise auf 80,70 Euro abgerutscht - und damit auf den tiefsten Stand seit Ende 2014.

Inzwischen gebe es jedoch klare Anzeichen für eine Bodenbildung. Auf Monatssicht liege der DAX-Wert mit gut vier Prozent im Plus. Für Erleichterung habe gesorgt, dass der Konsumgüterkonzern auf dem Kapitalmarkttag zum Klebstoffgeschäft seine Ziele für das Gesamtjahr entgegen so mancher Befürchtung nicht gesenkt habe. Demnach solle der Umsatz organisch weiter um zwei bis vier Prozent wachsen und die um einmalige Aufwendungen und Erträge sowie Umbaukosten bereinigte EBIT-Marge 16 bis 17 Prozent erreichen.

Für zusätzlichen Schub hätten Analysten wie John Ennis von Goldman Sachs gesorgt. Er habe die günstige Bewertung zum Anlass genommen, Henkel von "hold" auf "buy" heraufzustufen und das Kursziel von 94 auf 100 Euro anzuheben. Die Aktie werde inzwischen mit einem 25-prozentigen Abschlag zum Sektor gehandelt, so Ennis. Diese Bewertungslücke sollte sie dank einer Beschleunigung des Wachstums aus eigener Kraft im zweiten Halbjahr sowie anziehender operativer Margen (EBIT) schließen können. Selbst wenn der Konzern den Ausblick für dieses Jahr senken würde, wäre dies für Ennis kein Grund zur Vorsicht. Vielmehr eröffne ein schwacher Kurs eine Einstiegsgelegenheit.

Auch Jeremy Fialko von HSBC halte den Kursrutsch für übertrieben, auch wenn das Geschäft in einigen Bereichen schwierig sei. Investitionen dürften das Wachstum im Konsumbereich ankurbeln, glaube er. Zudem halte er das Klebstoffgeschäft für unterbewertet. Fialko habe daher Henkel mit "buy" und einem Kursziel von 107 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Damit traue er den Papieren einen Anstieg von gut 21 Prozent in den kommenden zwölf Monaten zu. (Ausgabe 27/2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Henkel-Vorzugsaktie:

XETRA-Aktienkurs Henkel-Vorzugsaktie:
88,08 EUR +0,05% (11.07.2019, 11:12)

Tradegate-Aktienkurs Henkel-Vorzugsaktie:
88,06 EUR -0,23% (11.07.2019, 11:20)

ISIN Henkel-Vorzugsaktie:
DE0006048432

WKN Henkel-Vorzugsaktie:
604843

Ticker-Symbol Henkel-Vorzugsaktie:
HEN3

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Henkel-Vorzugsaktie:
HENOF

Kurzprofil Henkel AG & Co. KGaA:

Die Henkel AG & Co. KGaA (ISIN: DE0006048432, WKN: 604843, Ticker-Symbol: HEN3, Nasdaq OTC-Symbol: HENOF) verfügt weltweit über ein ausgewogenes und diversifiziertes Portfolio. Mit starken Marken, Innovationen und Technologien hält das Unternehmen mit seinen drei Unternehmensbereichen führende Marktpositionen - sowohl im Industrie- als auch im Konsumentengeschäft. Henkel wurde 1876 gegründet und blickt auf eine über 140-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Die Vorzugsaktien von Henkel sind im DAX notiert. Henkel beschäftigt weltweit rund 53.000 Mitarbeiter, etwa 85 Prozent arbeiten außerhalb von Deutschland. Die führende Rolle von Henkel im Bereich Nachhaltigkeit wird durch viele internationale Ratings und Rankings bestätigt.

Im Geschäftsjahr 2018 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 20 Mrd. Euro und ein betriebliches Ergebnis von rund 3,5 Mrd. Euro (bereinigt um einmalige Aufwendungen und Erträge sowie Restrukturierungsaufwendungen). (11.07.2019/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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