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Eckert&Ziegler

WKN: 565970 / ISIN: DE0005659700

Eckert & Ziegler: Fortsetzung des dynamischen Wachstums erwartet - Aktienanalyse


05.12.19 13:50
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Eckert & Ziegler-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Spezialisten für Strahlen- und Medizintechnik Eckert & Ziegler (ISIN: DE0005659700, WKN: 565970, Ticker-Symbol: EUZ) unter die Lupe.

Die Aktie von Eckert & Ziegler habe im laufenden Jahr schon ordentlich für Furore gesorgt. Das Gesamtpaket bei dem Strahlen- und Medizintechnikkonzern stimme. Im Rahmen des viel zitierten Window-Dressings scheine der Kurs auch in den letzten Wochen des Jahres seine Rekordfahrt fortzusetzen. Das Real-Depot sei weiter mit dabei.

Eckert & Ziegler profitiere von einer steigenden Nachfrage nach Krebs-Therapien. Seine Kapazitäten baue die Gesellschaft vor allem in China aus. Dazu seien zwei Kooperationsvereinbarungen gegeben. So solle gemeinsam mit einem chinesischen Partner eine Produktionsanlage für Radiopharmazeutika gebaut werden. Zudem sollten in einem Gemeinschaftsunternehmen Tumor-Bestrahlungsgeräte hergestellt und anschließend vermarktet werden. Mit den beiden Unternehmens-Kooperationen ziele der Vorstand auf den laut Weltgesundheitsorganisation vier Millionen Patienten starken Markt für Krebs-Therapien in China ab.

Während Eckert & Ziegler die Kapazitäten in der Strahlenmedizin ausbaue, trenne sich das Berliner Unternehmen von anderen Geschäftsbereichen: Der Dienstleistungsbereich rund um den Rückbau von Kernkraft-Anlagen habe zum ersten September den Besitzer gewechselt. Weiterhin solle durch Zusammenlegungen an der Effizienz-Schraube gedreht werden. Nach der Verschmelzung der belgischen Tochter mit dem Mutterkonzern im letzten Jahr sollten nun die beiden bisher unabhängigen Strahlenmedizin-Sparten zusammengefasst werden.

Bei den Anlegern komme die Entwicklung extrem gut an. Nach der rasanten Aufwärtsbewegung in den letzten Monaten, allein in diesem Jahre betrage die Performance rund 225 Prozent, sei vor wenigen Tagen die Milliarden-Marke bei der Marktkapitalisierung geknackt worden. Ende letzten Jahres habe sie noch bei nur 312 Millionen Euro gelegen.

Etwas eingetrübt werde das Gesamtbild lediglich von einer turnusmäßigen Überprüfung von Meilensteinzahlungen und einer etwaigen Sonderbelastung im vierten Quartal im Zuge von Formfehlern in den Halbjahresberichten 2017 und 2018. Beides zusammen könnte den Gewinn im laufenden Jahr um bis zu 1,8 Millionen Euro - oder umgerechnet 0,35 Euro je Aktie - schmälern. Vorstand Andreas Eckert habe auf dem Eigenkapitalforum aber von einer "grob unverhältnismäßigen Strafe" seitens der BaFin nach Formfehlern in den 2017er und 2018er Halbjahresberichten gesprochen.

Gut möglich also, dass die Belastungen am Ende noch niedriger ausfallen würden. Selbst bei einem Gewinnrückgang von rund 40 Prozent im vierten Quartal wäre die die Jahresprognose von 4,00 Euro Gewinn je Aktie zu übertreffen. Zur Erinnerung: Nach neun Monaten stünden bereits 3,66 Euro je Aktie zu Buche.

Zudem sei im kommenden Jahr mit einer Fortsetzung des dynamischen Wachstums zu rechnen. Unter anderem könnten anstehende Indikationserweiterungen durch die großen Pharmakonzerne bei Eckert & Ziegler als Zulieferer der benötigten Radionuklide zu einer überproportional steigenden Nachfrage führen. Zudem sage nun auch der Bayer-Konzern mit dem Aufbau einer pankarzinomen Plattform dem Krebs den Kampf an. Auch hier könnte sich für Eckert & Ziegler als Zulieferer viel Potenzial ergeben.

"Der Aktionär" spekuliert im Real-Depot vorerst weiter auf eine Trendfortsetzung, so Michael Schröder. (Analyse vom 05.12.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen/ genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

Börsenplätze Eckert & Ziegler-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Eckert & Ziegler-Aktie:
201,50 EUR 0,00% (05.12.2019, 12:45)

Tradegate-Aktienkurs Eckert & Ziegler-Aktie:
202,50 EUR -0,49% (05.12.2019, 12:37)

ISIN Eckert & Ziegler-Aktie:
DE0005659700

WKN Eckert & Ziegler-Aktie:
565970

Ticker-Symbol Eckert & Ziegler-Aktie:
EUZ

Kurzprofil Eckert & Ziegler AG:

Die Eckert & Ziegler Gruppe (ISIN: DE0005659700, WKN: 565970, Ticker-Symbol: EUZ) gehört zu den weltweit größten Herstellern für radioaktive Komponenten für medizinische, wissenschaftliche und messtechnische Zwecke. Das Unternehmen konzentriert sich auf Anwendungen in der Krebstherapie, der industriellen Radiometrie und der nuklearmedizinischen Diagnostik. Das operative Geschäft teilt sich in drei Segmente: Strahlentherapie, Isotope Products und Radiopharma. Die Eckert & Ziegler Gruppe hat ihren Hauptsitz in Berlin und weltweit Tochterunternehmen und Niederlassungen und gehört mit rund 610 Mitarbeitern zu den weltweit größten Anbietern von isotopentechnischen Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin. (05.12.2019/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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