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So, 20. September 2020, 10:31 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

Deutscher Aktienmarkt: Positive Wirtschaftsdaten aus Italien sorgten für positive Stimmung


13.07.20 10:38
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Konjunkturhoffnungen und Corona-Befürchtungen waren die bestimmenden Themen am deutschen Aktienmarkt (DAX +1,15%, MDAX +0,45%, TecDAX +0,23%), so die Analysten der Nord LB.

Positive Wirtschaftsdaten aus Italien hätten letztlich für eine positive Stimmung gesorgt.

Festere Finanzwerte und das Medikament Remdesivir von Gilead hätten für einen positiven Schub an der Wall Street (Dow Jones +1,4%, S&P-500 -+1,0%, Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) +0,7%) gesorgt. Der Nasdaq-Index habe sogar wieder Höchststände erklommen. Tesla habe erstmals über 1.500 USD notiert.

Der Nikkei 225 notiere freundlicher bei aktuell 22.742,86 Punkten.

BASF melde für Q2 wegen der schwachen Automobilindustrie rote Zahlen. Während das operative Ergebnis vor Sondereffekten (EBIT) auf 226 (995) Mio. EUR eingebrochen sei und damit über den Markterwartungen gelegen habe, sei das Ergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter auf -878 Mio. EUR zurückgegangen. Hauptgrund dafür sei eine 800 Mio. EUR schwere Abschreibung auf die Beteiligung am Öl- und Gaskonzern Wintershall DEA aufgrund der geringeren Öl- und Gaspreiserwartungen und veränderten Einschätzungen von Reserven. Der Umsatz sei um 12% auf 12,7 Mrd. EUR gesunken.

QIAGEN habe in Q2 von der anhaltend hohen Nachfrage nach Testprodukten für den Nachweis des Coronavirus profitiert. Nach vorläufigen Zahlen habe sich der Nettoumsatz bei konstanten Wechselkursen um 18 bis 19% und damit stärker als vom Unternehmen im Mai erwartet erhöht. Der bereinigte Gewinn habe im Vergleich zum Vorjahr um rund 68% auf 0,55 bis 0,56 US-Dollar je Aktie zugelegt. Die im Mai veröffentlichte eigene Prognose sei hier von mind. 0,40 US-Dollar ausgegangen. Mit der hohen Nachfrage nach Corona-Testprodukten habe eine schwächere Nachfrage in anderen Produktbereichen mehr als ausgeglichen werden können, habe QIAGEN weiter mitgeteilt.

thyssenkrupp verlängere die Kurzarbeit über Ende Juli hinaus. "Aufgrund der gesamtwirtschaftlich erst langsam wieder hochlaufenden Beschäftigung ist zu erwarten, dass uns das Thema Kurz-arbeit möglicherweise noch bis zum Jahresende in abnehmen-dem Umfang begleiten wird," habe das Unternehmen mitgeteilt.

Die überraschend starken Produktionsdaten aus Frankreich und Italien hätten beim Euro im Handelsverlauf für Kursgewinne gesorgt. Zuvor habe die Gemeinschaftswährung noch unter einer allgemeinen Stärke des USD gelitten.

Die katastrophale Entwicklung der Corona-Neuinfektionszahlen in den USA habe die Ölpreise den Rückwärtsgang einlegen lassen. Die Internationale Energieagentur habe im Zusammenhang mit den Corona-Infektionen in den USA vor hohen Risiken für den Preis des schwarzen Goldes gewarnt. Die Unsicherheit rund um die Corona-Krise habe die Nachfrage nach Gold weiter stabil bleiben lassen. (13.07.2020/ac/a/m)





 
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