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Fr, 15. November 2019, 21:32 Uhr

Deutsche Beteiligungs AG

WKN: A1TNUT / ISIN: DE000A1TNUT7

Deutsche Beteiligungs AG: Veräußerung liefert rund 30 Mio. Euro an ungeplantem Ergebnisbeitrag - Aktienanalyse


30.09.19 15:57
SRC Research

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Deutsche Beteiligungs AG-Aktienanalyse von SRC Research:

Stefan Scharff und Christopher Mehl, Analysten von SRC Research, raten in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie der Deutschen Beteiligungs AG (DBAG) (ISIN: DE000A1TNUT7, WKN: A1TNUT, Ticker-Symbol: DBAN).

Vor zwei Tagen, am 28. September, habe die DBAG die Veräußerung der Minderheitsbeteiligung an inexio bekannt gegeben. Die DBAG habe sich 2013 an Seite des DBAG ECF im Rahmen einer Kapitalerhöhung beteiligt und zusätzlich Genussrechstkapital bereitgestellt. Seitdem habe die Kundenanzahl des Unternehmens verfünffacht werden und der Umsatz und das Ergebnis mit deutlich über 20% jährlich wachsen können. Der Veräußerungserlös liege deutlich über dem Zeitwert der Beteiligung zum Ende des dritten Quartals. Dies führe zu einem hohen Ergebnisbeitrag von rund 30 Mio. Euro im laufenden vierten Quartal, welcher in der aktuellen Jahresprognose des Unternehmens vom 10. Juli noch nicht berücksichtigt worden sei und diese entsprechend um diesen Betrag erhöhe. Ebenfalls führe der Verkauf der inexio zu einem deutlichen Anstieg der Analystenschätzung. Die Analysten würden nunmehr von einem Nettogewinn von über 36 Mio. Euro ausgehen.

Am 12. September sei die Beteiligung an der STG Braunsberg-Gruppe im Rahmen eines Management-Buy-outs verkündet worden. Hierbei handle es sich um einen Dienstleister in der Telekommunikationsbranche für die Errichtung von Glasfasernetzen. Die DBAG selbst investiere an Seite des ECF rund 14 Mio. Euro und halte somit zukünftig rund 36% der Anteile an STG. Der Plan sehe neben einem starken organischen Marktwachstum durch geografische Expansion auch ein anorganisches Wachstum durch Unternehmenszukäufe vor. Die Beteiligung sei bereits die sechste eingegangene Beteiligung im Sektor Breitbandkommunikation und die Analysten würden davon ausgehen, dass durch die Branchenexpertise der DBAG auch diese Beteiligung in den kommenden Jahren wertschöpfend umgesetzt werden könne. Bereits am 23. August sei die achte Beteiligung des DBAG Fund VII gemeldet worden.

Im Rahmen eins MBO sei in die Cartonplast Group GmbH investiert worden. Mit einem Investment von rund 26 Mio. Euro an der Seite des Fonds würden künftig rund 17% der Anteile auf die DBAG entfallen. Das Unternehmen solle mit Hilfe der DBAG in den kommenden Jahren durch Internationalisierung weiter wachsen und das Angebot der Gesellschaft solle erweitert werden.

Die Veräußerung mit einem Ergebnisbeitrag von rund 30 Mio. Euro sei ein weiteres Beispiel der erfolgreichen Beteiligungen der DBAG mit einem hohen Wertzuwachs, welchen die Analysten in den kommenden Jahren auch beim derzeit noch sehr jungen Portfolio erwarten würden. Den Newsflow der beiden Zukäufe in den vergangenen Wochen würden die Analysten ebenfalls als sehr positiv bewerten.

Folglich dieser Ereignisse erhöhen Stefan Scharff und Christopher Mehl, Aktienanalysten von SRC Research, ihr Kursziel von 38,00 Euro auf 40,00 Euro und bestätigen ihre Kaufempfehlung mit dem Rating "buy" für die Deutsche Beteiligungs AG-Aktie. (Analyse vom 30.09.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Deutsche Beteiligungs AG-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Deutsche Beteiligungs AG-Aktie:
34,70 EUR +9,64% (30.09.2019, 15:02)

Tradegate-Aktienkurs Deutsche Beteiligungs AG-Aktie:
34,60 EUR +8,63% (30.09.2019, 15:22)

ISIN Deutsche Beteiligungs AG-Aktie:
DE000A1TNUT7

WKN Deutsche Beteiligungs AG-Aktie:
A1TNUT

Ticker-Symbol Deutsche Beteiligungs AG-Aktie:
DBAN

Kurzprofil Deutsche Beteiligungs AG:

Die börsennotierte Deutsche Beteiligungs AG (ISIN: DE000A1TNUT7, WKN: A1TNUT, Ticker-Symbol: DBAN) legt geschlossene Private-Equity-Fonds auf und investiert an der Seite der DBAG-Fonds in gut positionierte, mittelständische Unternehmen mit Entwicklungspotenzial. Einen Schwerpunkt legt die DBAG auf die Industriesektoren, in denen der deutsche Mittelstand im internationalen Vergleich besonders stark ist. Mit dieser Erfahrung, mit Know-how und Eigenkapital stärkt sie ihre Portfoliounternehmen darin, eine langfristige und wertsteigernde Unternehmensstrategie umzusetzen. Ihr unternehmerischer Investitionsansatz macht sie zu einem begehrten Beteiligungspartner im deutschsprachigen Raum. Das von der DBAG verwaltete und beratene Kapital beträgt rund 1,1 Milliarden Euro. (30.09.2019/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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