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Do, 14. November 2019, 17:29 Uhr

Deutsche Bank

WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008

Deutsche Bank-Aktie: Bundesregierung dementiert Spekulationen über Rettungspläne! Aktienanalyse


30.09.16 07:54
Frankfurter Tagesdienst

Detmold (www.aktiencheck.de) - Deutsche Bank-Aktienanalyse der Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst":

Die Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der Aktie des Frankfurter Bankenkonzerns Deutsche Bank AG (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) ohne Position.

Noch gestern habe das Bundesfinanzministerium offiziell einen Bericht der Wochenzeitung "Die Zeit" dementiert, nachdem die Regierung bereits an einem Notfallplan für die Deutsche Bank arbeite. "Diese Meldung ist falsch. Die Bundesregierung bereitet keine Rettungspläne vor. Anlass für derartige Spekulationen gibt es nicht. Die Bank hat dies ausdrücklich klargestellt", habe eine Sprecherin des Finanzministeriums erklärt. Zuvor habe schon Deutsche Bank-Chef John Cryan via "Bild"-Zeitung klargestellt, dass Staatshilfe kein Thema für Deutschlands größte Bank sei. In der Presse habe es zuvor Spekulationen über mögliche Sondierungsversuche von Cryan in Berlin gegeben.

Unerwartete Schützenhilfe habe Vorstandschef Cryan von der Bank of England bekommen. Die Vize-Chefin der britischen Notenbank, Minouche Shafik, habe davor gewarnt, die Deutsche Bank mit der 2008 kollabierten US-Investmentbank Lehman Brothers zu vergleichen, da es keine direkten Parallelen gebe. Lehman sei wegen eines Liquiditätsengpasses zusammengebrochen, weil die US-Regierung damals keine Finanzhilfe habe leisten wollen. Der Untergang der Investmentbank gelte generell als Auslöser für die weltweite Finanzkrise.

Vielleicht liege die Lösung für die Probleme der Deutschen Bank aber auch in Ankara: Yigit Bulut, der Chefberater des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, habe via Twitter gefordert, den niedrigen Aktienkurs zu nutzen und die Deutsche Bank zu kaufen. Es wäre eine schöne Vorstellung, wenn aus der "Deutschen Bank" die "Türkische Bank" würde, so Bulut weiter. Zur Finanzierung der Übernahme könne ein Staatsfonds genutzt werden. Alternativ könnten türkische Staatsbanken die Deutsche Bank kaufen. Die Türkei müsse die wirtschaftlichen Probleme in Europa nutzen, um sich Anteile an wichtigen Unternehmen zu sichern.

An künftigen Kunden dürfte es der ehemaligen "Deutschen Bank" dann auch nicht fehlen: Während die Bevölkerung in Deutschland und Europa immer weiter schrumpfe, habe sich die türkische Bevölkerung dank der hohen Geburtenrate in den vergangenen 50 Jahren mehr als verdreifacht, habe Bulut munter weiter getwittert. Bis zum Jahr 2050 würde es dementsprechend 30 Millionen mehr Türken als Deutsche geben. Die müssten dann nur noch alle Kunden der neuen "Türkischen Bank" werden.

Die Deutsche Bank-Aktie habe auch heute im frühen Handel fester notiert und zeitweise die Marke von 11 Euro übersprungen. Gestern habe auch der milliardenschwere Verkauf der britischen Versicherungstochter Abbey Life an den Finanzkonzern Phoenix zusätzlich die Gemüter beruhigt. Allerdings falle bei der Desinvestition im Rahmen des Konzernumbaus ein Verlust von 800 Millionen Euro an. Die Stimmung könne jedoch schnell wieder kippen, da im Markt die grundsätzlichen Zweifel an der finanziellen Stabilität der Deutschen Bank weiter bestünden.

Wir bleiben ohne Position, so die Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst" in einer aktuellen Deutsche Bank-Aktienanalyse. (Ausgabe 151 vom 29.09.2016)

Die vollständige Ausgabe des Frankfurter Tagesdienstes können Sie unter dem folgenden Link beziehen: www.frankfurter-boersenbriefe.de

Börsenplätze Deutsche Bank-Aktie:

XETRA-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
10,875 EUR +1,02% (29.09.2016, 17:35)

Tradegate-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
10,213 EUR -6,63% (29.09.2016, 22:25)

NYSE-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
11,48 USD -6,67% (29.09.2016, 22:00)

ISIN Deutsche Bank-Aktie:
DE0005140008

WKN Deutsche Bank-Aktie:
514000

Ticker-Symbol Deutsche Bank-Aktie:
DBK

NYSE Ticker-Symbol Deutsche Bank-Aktie:
DB

Kurzprofil Deutsche Bank AG:

Die Deutsche Bank AG (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) bietet vielfältige Produkte und Leistungen im Firmenkundengeschäft und Investmentbanking, Privatkundengeschäft, Transaction Banking und in der Vermögensverwaltung an. Zu ihren Kunden gehören Unternehmen, die Öffentliche Hand, institutionelle Anleger, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Privatkunden. Die Deutsche Bank ist Deutschlands führende Bank. Sie hat in Europa eine starke Marktposition und ist in Amerika und der Region Asien-Pazifik maßgeblich vertreten. (30.09.2016/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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