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Di, 15. Oktober 2019, 3:53 Uhr

Daimler

WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000

Daimler: Autoindustrie in Umbruchphase - Aktienanalyse


19.03.19 14:19
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Daimler-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Jochen Kauper, Redakteur des Anlegermagazins "Der Aktionär", nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Autobauers Daimler AG (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: DAI, Nasdaq OTC-Symbol: DDAIF) unter die Lupe.

Daimler und BMW würden in Zukunft eng zusammenarbeiten. Vor wenigen Wochen hätten die beiden Autobauer bekannt gegeben, zusammen an selbstfahrenden Autos zu forschen. Erst kurz davor hätten BMW und Daimler ihre Car-Sharing-Dienste zusammengelegt. Einer gemeinsamen Modellplattform habe BMW-Chef Harald Krüger aber eine Absage erteilt - vorerst.

Die Autoindustrie befinde sich in einer Umbruchphase. Einige der technologischen Neuerungen wie das autonome Fahren brächten für Kunden aufregende Möglichkeiten - erforderten aber auch riesigen Aufwand und sehr hohe Investitionen. Fakt sei: Firmen, die versuchen würden, allein zu überleben, würden große Probleme bekommen. "Die Zeit für Kooperationen ist gekommen", habe Autoexperte Ferdinand Dudenhöfer gegenüber dem "Aktionär" gesagt.

Durch die Zusammenlegung ihrer Carsharing-Diente würden BMW und Daimler in Zukunft mehr als 60 Millionen aktive Nutzer mit auf der gemeinsamen Plattform "Share Now" haben. Auch was das Thema autonomes Fahren angehe, sei die Kooperation sinnvoll. Die beiden Wettbewerber würden gemeinsam Assistenzsysteme und weitere Technikbausteine für Roboterautos sowie Systeme für das automatisierte Parken entwickeln. So könnten unter anderem Kosten gespart werden. Man bleibe trotz der Kooperation in einem harten Wettbewerb, habe BMW-Chef Harald Krüger der "Süddeutschen Zeitung" gesagt.

Darüber hinaus solle es sogar Pläne geben, gemeinsam Plattformen für zukünftige Modelle zu entwickeln. Durch die Kooperation würden die Autohersteller sieben bis acht Milliarden Euro einsparen wollen. "Rein rechnerisch ist eine Kooperation ohne Alternative", habe ein BMW-Manager gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" gesagt. Eine Überkreuzbeteiligung zwischen den beiden Autobauern sei laut BMW-Chef Krüger allerdings "überhaupt kein Thema". Der Deal zwischen beiden Firmen sei richtig. Gar keine Frage. Beide Autobauer stünden extrem unter Druck. Während Volkswagen eine hohe Taktfrequenz in Sachen Konzernumbau Richtung Elektromobilität an den Tag lege, würden Daimler und BMW etwas hinterherhinken.

Bei Daimler habe der Wechsel zu neuen Modellen die Absätze weiter nach unten rutschen lassen. Daimler bleibe, was den Umbau von den Verbrennern hinzu Elektroautos und Wasserstoffantrieb angehe, einiges schuldig. Bleibe zu hoffen, dass nach der Amtsübergabe bei der Hauptversammlung im Mai von Dieter Zetsche zu Ola Källenius endlich ein frischer Wind wehe.

Bleibe zu hoffen, dass Ola Källenius den Hebel umlegen werde. Bei der Hauptversammlung im Mai werde Zetsche das Amt an den Schweden übergeben. Schon jetzt würden sich die mehr als 300.000 Mitarbeiter des Auto- und Lastwagenherstellers fragen, wie die Zukunftsvision von Källenius aussehen werde.

Sowohl bei der BMW-, als auch bei der Daimler-Aktie ist derzeit kein klarer Trend erkennbar - hier heißt es weiterhin abwarten, so Jochen Kauper von "Der Aktionär". (Analyse vom 19.03.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Daimler-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Daimler-Aktie:
53,04 EUR +3,80% (19.03.2019, 14:00)

Tradegate-Aktienkurs Daimler-Aktie:
53,03 EUR +3,01% (19.03.2019, 14:15)

ISIN Daimler-Aktie:
DE0007100000

WKN Daimler-Aktie:
710000

Eurex Optionskürzel Daimler-Aktienoption:
DAI

Ticker-Symbol Daimler-Aktie:
DAI

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Daimler-Aktie:
DDAIF

Kurzprofil Daimler AG:

Die Daimler AG (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: DAI, Nasdaq OTC-Symbol: DDAIF) mit Sitz in Stuttgart ist ein deutscher Hersteller von Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen Ihre bekannteste Marke ist Mercedes Benz. Die Daimler AG ist außerdem Anbieter von Finanzdienstleistungen und die erste global notierte Aktiengesellschaft.

Die Daimler AG ist eines der größten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services gehört die Daimler AG zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet Finanzierung, Leasing, Flottenmanagement, Versicherungen und innovative Mobilitätsdienstleistungen an.

Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet die Daimler AG auch heute die Zukunft der Mobilität: Die Daimler AG setzt dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die faszinieren und begeistern. Die Daimler AG investiert seit Jahren konsequent in die Entwicklung alternativer Antriebe mit dem Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Neben Hybridfahrzeugen bietet die Daimler AG dadurch die breiteste Palette an lokal emissionsfreien Elektrofahrzeugen mit Batterie und Brennstoffzelle. Denn die Daimler AG betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, ihrer Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden.

Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Premium- Automobilmarke der Welt, die Marken smart, Freightliner, Western Star, BharatBenz, Fuso, Setra und Thomas Built Busses. (19.03.2019/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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