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Fr, 26. April 2019, 2:32 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX von Brexit-Abstimmung wenig beeindruckt


13.03.19 09:48
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Nach einem freundlichen Beginn ging es für den DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) gestern im weiteren Handelsverlauf spürbar abwärts, so die Analysten der Helaba.

Schlussendlich sei ein Verlust in Höhe von 0,17 Prozent auf 11.524,17 Punkte zu verbuchen gewesen. Auffallend sei gewesen, dass insbesondere defensive DAX-Titel gekauft worden seien. Inhaber der roten Laterne seien die Vortagesgewinner Wirecard (ISIN: DE0007472060, WKN: 747206, Ticker-Symbol: WDI, Nasdaq OTC-Symbol: WRCDF) gewesen, für die es um 4,72 Prozent nach unten gegangen sei.

Der Brexit bleibe ein dominierendes Thema an den Börsen. Die gestern neuerlich vom britischen Parlament durchgeführte Abstimmung über den Brexit-Austrittsvertrag habe mit einem klaren Nein geendet. Zuvor habe die US-Ratingagentur Moody's vor den Gefahren eines harten Brexit für deutsche Hypothekenbanken gewarnt. Drei der fünf größten Gewerbeimmobilien-Finanzierer in Deutschland seien besonders stark auf dem britischen Markt engagiert, habe Moody's erklärt. Ein ungeregelter EU-Ausstieg Großbritanniens könne die Aareal Bank (ISIN: DE0005408116, WKN: 540811, Ticker-Symbol: ARL, Nasdaq OTC-Symbol: AAALF), die Deutsche Pfandbriefbank (ISIN: DE0008019001, WKN: 801900, Ticker-Symbol: PBB) und die Deutsche Hypothekenbank schwer treffen, habe es geheißen. Nach der neuerlichen Ablehnung des Brexit-Deals sollten die Abgeordneten am Abend, ab ca. 20.00 Uhr unserer Zeit, über einen EU-Austritt ohne Vertrag abstimmen.

Zuletzt haben die Analysten der Helaba an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass aus charttechnischer Sicht noch nicht alle Gefahren gebannt sind, da eine Reihe von Indikatoren eine negative Indikation liefert. Angesichts des gestern zu beobachtenden, relativ schwachen Handelsverlaufs scheine eine gewisse Skepsis bei der Beurteilung des Chartbildes berechtigt zu sein. Dieser Eindruck werde auch durch die sich zunehmend eintrübende, strukturelle Konstellation bei den DAX-Komponenten unterstützt. Zuletzt hätten noch immer 63 Prozent der Anteilsscheine unterhalb des 200-Tagedurchschnitts notiert. Einen negativen, tertiären Trend würden über 30 Prozent, mit einer leicht steigenden Tendenz, aufweisen.

Auch die Entwicklung auf Wochenbasis sei von Bedeutung. Insbesondere schicke sich der DAX an, wieder die wichtige 200-Wochenlinie (11.467) ins Visier zu nehmen. Ob der dritte Test dieser Unterstützung erneut erfolgreich abgewehrt werden könne, müsse sich zeigen. Gelinge dies nicht, würden sich Unterstützungen bei 11.405 Zählern (144er Struktur) und 11.356 Punkten (200-Wochen-EMA) finden. Knapp unterhalb (11.348) verlaufe die 216,8%-Fibonacci-Projektion, sodass dieser Bereich von großer Bedeutung für die weitere Bewegungsrichtung sein werde. (13.03.2019/ac/a/m)




 
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