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Di, 4. August 2020, 18:33 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: Volatil ins zweite Halbjahr


02.07.20 08:00
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) ist mit Schwierigkeiten in die zweite Jahreshälfte gestartet, so die Analysten der Helaba.

So habe eine Technikpanne des Xetra-Sytems den Börsenhandel für etwa drei Stunden lahmgelegt. Anschließend sei es für den deutschen Leitindex bergab gegangen. Im Tagesverlauf habe zunächst eine Erholung eingesetzt, der Handel sei jedoch mit einem Minus von 0,41% beendet worden. Während die europäischen PMIs überzeugt hätten und der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes überraschend in den Expansionsbereich gestiegen sei, sorge die weltweit steigende Zahl an Corona-Neuinfektionen für Verunsicherung. Dies könnte die Konjunkturerholung negativ beeinflussen. Meldungen zufolge sei der Infektionsanstieg in den USA stärker als während der ersten Welle im April. Insofern sei fraglich, ob die heute anstehenden US-Arbeitsmarktdaten in der Lage sein würden, für eine nachhaltige Stimmungserholung zu sorgen, selbst wenn es im Juni zu einem deutlichen Stellenaufbau gekommen sein sollte. Nach Einschätzung der Analysten der Helaba hätten die Finanzmärkte bereits viel Positives eskomptiert, sodass die Gefahr einer Korrektur nicht zu unterschätzen sei. Besonders unter Druck sei die Wirecard-Aktie (ISIN: DE0007472060, WKN: 747206, Ticker-Symbol: WDI, Nasdaq OTC-Symbol: WRCDF) gestanden (-25%). Die Staatsanwaltschaft habe die Ermittlungen ausgeweitet und weitere Razzien vorgenommen. Erste DAX-Indikationen würden auf eine leicht höhere Eröffnung schließen lassen.

Charttechnik

Derzeit stünden wichtige Haltemarken im Test. Zu nennen sei die Unterstützungslinie des seit März bestehenden Aufwärtstrends, die heute bei 12.294 Punkten verlaufe. Zudem sei gestern die 200-Tage-Linie bei 12.155 kurzzeitig unterschritten worden. Bei einem nachhaltigen Kursrutsch würde sich der Ausblick deutlich getrübt. Das negative Kursmomentum und der nachgebende ADX, der schon seit Tagen darauf hinweise, dass der Aufwärtsimpuls keine Kraft mehr habe, würden skeptisch stimmen. Die nächsten Unterstützungen seien bei 11.957 und am markanten Tief von Mitte Juni bei 11.709 zu finden. Das erste Kursziel der Korrektur sei allerdings erst bei 11.133 Zählern zu finden. Hier liege das 38,2%-Retracement der März-Aufwärtsbewegung. (02.07.2020/ac/a/m)



 
Werte im Artikel
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