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Di, 15. Oktober 2019, 4:30 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: Charttechnisches Bild vor Eintrübung?


11.03.19 10:12
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Am Freitag zeigte sich der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) noch immer von der durch die EZB deutlich gesenkten Wachstums- und Inflationsprognose beeindruckt, so die Analysten der Helaba.

Hinzu gekommen sei, dass die auf Dollar lautenden chinesischen Ausfuhren im Februar um 20,7 Prozent eingebrochen seien, was ebenfalls das Sentiment belastet habe. In der Folge habe es nicht überrascht, dass Investoren verstärkt in defensive Werte umgeschichtet hätten. Der insgesamt schwache Trend bei den Automobilwerten habe sich fortgesetzt. Noch immer spiele die Gefahr, dass deutsche Autobauer mit Strafzöllen seitens der USA belegt werden könnten, eine große Rolle. Schlussendlich habe der DAX einen Abschlag in Höhe von 0,52 Prozent 11.457,84 Punkte hinnehmen müssen. Damit entferne sich das deutsche Börsenbarometer sukzessive vom kürzlich erreichten Vier-Monatshoch bei 11.677 Zählern. Heute sei mit einer freundlichen Tendenz zur Eröffnung des DAX zu rechnen.

An den asiatischen Börsen gehe es überwiegend aufwärts, nachdem zunächst die US-Arbeitsmarktdaten das Sentiment belastet hätten. In dieser Woche werde es in Sachen Brexit spannend. Am Dienstag stimme das britische Parlament erneut über den Brexit-Austrittsvertrag ab.

Bei der heutigen Chartbesprechung der Analysten der Helaba steht der DAX auf Wochenbasis, aus gutem Grund, im Fokus. Zunächst sei festzuhalten, dass die zurückliegende Woche mit einer Kerze in Form eines sogenannten "Dark Cloud Cover" abgeschlossen worden sei. Bei dieser handle es sich für gewöhnlich um ein "Top Reversal Pattern", welches auf eine Schwäche der laufenden Aufwärtsbewegung hindeute. Die Aussage dieser Wendeformation sei aktuell nochmals stärker zu gewichten, da diese im Bereich von verschiedenen, ebenfalls bedeutsamen Levels ausgebildet worden sei. Zu nennen sei das Ende eines Preis- und Zeitzyklus (5. März), der Rutsch unter verschiedene Retracements (z.B. 11.584), das Unterschreiten der 200-Wochenlinie (11.467 - SMA) sowie einer Strukturmarke. Zudem sei die "Upper Median Line" von Andrews' Pitchfork (11.430) bereits angelaufen worden. Eine auf den Hochpunkt bei 13.596 Zählern zurückgehende 45-Grad-Gannlinie verlaufe, ebenso wie der 200-Wochen-EMA (Exponential Moving Average), bei 11.354 Zählern, wodurch ein "Cluster" geformt werde. (11.03.2019/ac/a/m)



 
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