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Mi, 19. Juni 2019, 0:47 Uhr

Commerzbank

WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001

Commerzbank-Aktie: Alternative zur Deutschen Bank? Aktienanalyse


03.10.16 09:15
Frankfurter Börsenbrief

Detmold (www.aktiencheck.de) - Commerzbank-Aktienanalyse vom "Frankfurter Börsenbrief":

Die Aktienexperten vom "Frankfurter Börsenbrief" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Commerzbank AG (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, Nasdaq OTC-Symbol: CRZBF) unter die Lupe.

Während sich die Bundesregierung bei der Deutschen Bank (zumindest offiziell) zugeknöpft zu geben scheine, sei die Bundesrepublik bei der Commerzbank mit einem Anteil von rund 15% bereits größter Einzelaktionär. BlackRock komme auf über 5%. The Capital Group und übrigens auch die Deutsche Bank - man merke auf - lägen jeweils unter 5% (Stand August 2016). Die Deutsche Bank habe den Fuß also in der Tür. Der "Welt" bzw. dem Magazin "Bilanz" zufolge habe es bereits geheime Fusions-Gespräche zwischen DB und Coba gegeben. Dabei habe es für einen "Bund fürs Leben" nicht gereicht. Nun ergäben zwei Fußkranke sicher auch zusammen noch keinen Sprinter, aber bei einem Zusammenschluss und anschließendem Kahlschlag in der Kostenstruktur wäre voraussichtlich substanzielles Kostensenkungspotenzial zu vermuten, wenn auch zulasten von Filialnetz und Personaldecke.

Die Deutsche Bank seikam per Jahresmitte auf eine Bilanzsumme von 1.803 Mrd. Euro, etwa 101.307 Mitarbeiter (in Vollzeitkräften gerechnet) und insgesamt 2.721 Niederlassungen gekommen, davon 1.808 hierzulande. Bei der Commerzbank habe die Bilanzsumme ca. 533 Mrd. Euro betragen, die Mitarbeiterzahl habe jenseits von 50.000 gelegen. Die Zahl der Coba-Filialen werde auf der Unternehmens-Website mit rund 1.050 angegeben. Natürlich seien weitreichende Überlappungen mit dem Einzugsgebiet der Dt. Bank zu vermuten, sodass man bei einem Zusammenschluss mit dem dicken Rotstift zu Werke schreiten könnte. Eine solche Strategie wäre nicht "schön", dürfte aber kaum zu vermeiden sein, wenn die EZB mit ihrer Niedrigzinspolitik die Banken weiter in der Schusslinie festhalte. Doch ob man wirklich den Schulterschluss suche, erscheine doch sehr offen.

Bei der Commerzbank scheinen die Ärmel bereits hochgekrempelt zu sein, so die Experten. Das Handelsblatt wolle erfahren haben, dass rund 9.000 Stellen wegfallen könnten. Der Druck zum Kostenabbau dürfte hoch sein: Das operative Ergebnis sei schon im ersten Halbjahr kräftig unter den Rasenmäher gekommen: Mit 615 Mio. Euro habe es deutlich unter dem vorjährigen Vergleichswert von 1.089 Mio. Euro gelegen. Gerade auch das Zins-und Handelsergebnis habe sich merklich schwächer mit 2.618 Mio. Euro nach 3.482 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum gezeigt. Die Aufwandsquote im operativen Geschäft habe von 70,8% auf 79,1% angezogen.

Eine Anpassung der Kostenstruktur werde sich kaum vermeiden lassen, entweder auf "StandAlone"-Basis oder auch in Form von Zusammenschlüssen.

Gelingt es, hier wirklich Kapazität aus dem deutschen Banken-Markt zu nehmen, könnte daraus langfristig sogar eine reizvolle Comeback-Story für die Branche werden, aber vorher ist noch viel zu tun, so die Aktienexperten vom "Frankfurter Börsenbrief" in einer aktuellen Commerzbank-Aktienanalyse. (Ausgabe 39 vom 01.10.2016)

Die vollständige Ausgabe des Frankfurter Börsenbriefes können Sie unter dem folgenden Link beziehen: www.frankfurter-boersenbriefe.de/a>

Börsenplätze Commerzbank-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
5,801 Euro +0,14% (03.10.2016, 08:32)

XETRA-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
5,738 Euro (30.09.2016)

ISIN Commerzbank-Aktie:
DE000CBK1001

WKN Commerzbank-Aktie:
CBK100

Eurex Optionskürzel Commerzbank-Aktienoption:
CBK

Ticker-Symbol Commerzbank-Aktie:
CBK

Nasdaq OTC-Ticker-Symbol Commerzbank-Aktie:
CRZBF

Kurzprofil Commerzbank AG:

Die Commerzbank AG (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, Nasdaq OTC-Symbol: CRZBF) ist eine führende Bank in Deutschland und Polen. Auch weltweit steht sie ihren Kunden als Partner der Wirtschaft in allen Märkten zur Seite. Mit den Geschäftsbereichen Privatkunden, Mittelstandsbank, Corporates & Markets und Central & Eastern Europe bietet sie ihren Privat- und Firmenkunden sowie institutionellen Investoren die Bank- und Kapitalmarktdienstleistungen an, die sie brauchen.

Die Commerzbank AG verfügt mit rund 1.200 Filialen über eines der dichtesten Filialnetze der deutschen Privatbanken und ist auf dem Weg zu einer modernen Multikanalbank. Sie betreut insgesamt rund 15 Millionen Privat- sowie 1 Million Geschäfts- und Firmenkunden. Im Jahr 2013 erwirtschaftete sie mit durchschnittlich rund 54.000 Mitarbeitern Bruttoerträge von mehr als 9 Milliarden Euro. (03.10.2016/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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