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Mo, 22. April 2019, 14:01 Uhr

BMW St

WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003

BMW: Kein klarer Trend erkennbar - Aktienanalyse


19.03.19 14:25
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - BMW-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Jochen Kauper, Redakteur des Anlegermagazins "Der Aktionär", nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Autobauers BMW AG (ISIN: DE0005190003, WKN: 519000, Ticker-Symbol: BMW, NASDAQ OTC-Symbol: BAMXF) unter die Lupe.

Daimler und BMW würden in Zukunft eng zusammenarbeiten. Vor wenigen Wochen hätten die beiden Autobauer bekannt gegeben, zusammen an selbstfahrenden Autos zu forschen. Erst kurz davor hätten BMW und Daimler ihre Car-Sharing-Dienste zusammengelegt. Einer gemeinsamen Modellplattform habe BMW-Chef Harald Krüger aber eine Absage erteilt - vorerst.

Die Autoindustrie befinde sich in einer Umbruchphase. Einige der technologischen Neuerungen wie das autonome Fahren brächten für Kunden aufregende Möglichkeiten - erforderten aber auch riesigen Aufwand und sehr hohe Investitionen. Fakt sei: Firmen, die versuchen würden, allein zu überleben, würden große Probleme bekommen. "Die Zeit für Kooperationen ist gekommen", habe Autoexperte Ferdinand Dudenhöfer gegenüber dem "Aktionär" gesagt.

Durch die Zusammenlegung ihrer Carsharing-Diente würden BMW und Daimler in Zukunft mehr als 60 Millionen aktive Nutzer mit auf der gemeinsamen Plattform "Share Now" haben. Auch was das Thema autonomes Fahren angehe, sei die Kooperation sinnvoll. Die beiden Wettbewerber würden gemeinsam Assistenzsysteme und weitere Technikbausteine für Roboterautos sowie Systeme für das automatisierte Parken entwickeln. So könnten unter anderem Kosten gespart werden. Man bleibe trotz der Kooperation in einem harten Wettbewerb, habe BMW-Chef Harald Krüger der "Süddeutschen Zeitung" gesagt.

Darüber hinaus solle es sogar Pläne geben, gemeinsam Plattformen für zukünftige Modelle zu entwickeln. Durch die Kooperation würden die Autohersteller sieben bis acht Milliarden Euro einsparen wollen. "Rein rechnerisch ist eine Kooperation ohne Alternative", habe ein BMW-Manager gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" gesagt. Eine Überkreuzbeteiligung zwischen den beiden Autobauern sei laut BMW-Chef Krüger allerdings "überhaupt kein Thema". Der Deal zwischen beiden Firmen sei richtig. Gar keine Frage. Beide Autobauer stünden extrem unter Druck. Während Volkswagen eine hohe Taktfrequenz in Sachen Konzernumbau Richtung Elektromobilität an den Tag lege, würden Daimler und BMW etwas hinterherhinken.

Bei Daimler habe der Wechsel zu neuen Modellen die Absätze weiter nach unten rutschen lassen. Daimler bleibe, was den Umbau von den Verbrennern hinzu Elektroautos und Wasserstoffantrieb angehe, einiges schuldig. Bleibe zu hoffen, dass nach der Amtsübergabe bei der Hauptversammlung im Mai von Dieter Zetsche zu Ola Källenius endlich ein frischer Wind wehe.

Bleibe zu hoffen, dass Ola Källenius den Hebel umlegen werde. Bei der Hauptversammlung im Mai werde Zetsche das Amt an den Schweden übergeben. Schon jetzt würden sich die mehr als 300.000 Mitarbeiter des Auto- und Lastwagenherstellers fragen, wie die Zukunftsvision von Källenius aussehen werde.

Sowohl bei der BMW-, als auch bei der Daimler-Aktie ist derzeit kein klarer Trend erkennbar - hier heißt es weiterhin abwarten, so Jochen Kauper von "Der Aktionär". (Analyse vom 19.03.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze BMW-Aktie:

Xetra-Aktienkurs BMW-Aktie:
76,21 EUR +2,75% (19.03.2019, 14:09)

Tradegate-Aktienkurs BMW-Aktie:
76,25 EUR +2,53% (19.03.2019, 14:20)

ISIN BMW-Aktie:
DE0005190003

WKN BMW-Aktie:
519000

Eurex Optionskürzel BMW-Aktienoption:
BMWF

Ticker-Symbol BMW-Aktie:
BMW

NASDAQ OTC Ticker-Symbol BMW-Aktie:
BAMXF

Kurzprofil BMW AG:

Die BMW Group (ISIN: DE0005190003, WKN: 519000, Ticker-Symbol: BMW, NASDAQ OTC-Symbol: BAMXF) ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von PremiumFinanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst 30 Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern; das Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2018 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von mehr als 2.490.000 Automobilen und über 165.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2018 belief sich auf 9,815 Mrd. Euro, der Umsatz auf 97,480 Mrd. Euro. Zum 31. Dezember 2018 beschäftigte das Unternehmen weltweit 134.682 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert. (19.03.2019/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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