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Di, 4. August 2020, 22:56 Uhr

BASF

WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111

BASF: Q2-Eckdaten alles andere als ein Leckerbissen, aber nicht so schlimm wie befürchtet - Aktienanalyse


10.07.20 17:01
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - BASF-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Chemiegiganten BASF SE (ISIN: DE000BASF111, WKN: BASF11, Ticker-Symbol: BAS, NASDAQ OTC-Symbol: BFFAF) unter die Lupe.

Die operative Entwicklung des Chemiekonzerns BASF sei im zweiten Quartal schwer durch die Corona-Krise und eine schwache Nachfrage der Autoindustrie belastet worden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie vor Sondereinflüssen sei im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 77 Prozent auf 226 Millionen Euro eingebrochen, wie BASF nun auf Basis vorläufiger Zahlen mitgeteilt habe.

Allerdings hätten Analysten im Mittel einen noch stärkeren Rückgang erwartet, weshalb die BASF-Aktie unmittelbar nach der Meldung knapp ein Prozent ins Plus habe drehen können.

Hauptgrund für die schwächere Entwicklung im Jahresvergleich seien natürlich die Folgen der weltweiten Corona-Lockdowns gewesen. Hiervon sei besonders die Automobilbranche getroffen worden - der wichtigste Kunde des Chemieriesen. Hingegen hätten die Segmente Nutrition & Care sowie Sonstige ihr Ergebnis steigern können. Der Gewinn der Sparte Agricultural Solutions habe indes auf dem Niveau des Vorjahres gelegen.

Unter dem Strich entfalle auf die Anteilseigner der BASF im zweiten Quartal auch wegen Abschreibungen auf die Beteiligung Wintershall Dea (knapp 800 Millionen Euro) infolge des Ölpreisrutsches ein Verlust von 878 Millionen Euro. Hier habe vor einem Jahr dank eines Buchgewinns im Zusammengang mit der Zusammenführung des Öl- und Gasgeschäfts der Tochter Wintershall mit dem Rivalen Dea noch ein dickes Plus von fast 6 Milliarden gestanden. Den detaillierten Bericht zum zweiten Quartal lege BASF am 29. Juli vor.

Die Eckdaten für das historisch schwierige zweite Quartal seien natürlich alles andere als ein Leckerbissen gewesen, aber zumindest nicht so schlimm wie befürchtet. Dank der staatlichen Konjunkturprogramme bestehe aber durchaus die Hoffnung, dass im Laufe des zweiten Halbjahres und vor allem im kommenden Jahr die Weltwirtschaft wieder etwas Schwung aufnehmen könne. Davon dürfte dann BASF deutlich profitieren.

Wegen des aktuell eher wenig einladenden Charts drängt sich ein Einstieg aktuell noch nicht auf, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär". Wer bereits investiert sei, beachte weiterhin den Stopp bei 42,00 Euro. (Analyse vom 10.07.2020)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: BASF.

Börsenplätze BASF-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs BASF-Aktie:
50,00 EUR +0,20% (10.07.2020, 16:59)

Xetra-Aktienkurs BASF-Aktie:
50,01 EUR +0,80% (10.07.2020, 16:46)

ISIN BASF-Aktie:
DE000BASF111

WKN BASF-Aktie:
BASF11

Ticker-Symbol BASF-Aktie:
BAS

NASDAQ OTC Ticker-Symbol BASF-Aktie:
BFFAF

Kurzprofil BASF SE:

BASF (ISIN: DE000BASF111, WKN: BASF11, Ticker-Symbol: BAS, NASDAQ OTC-Symbol: BFFAF) steht für Chemie für eine nachhaltige Zukunft. Das Unternehmen verbindet wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mehr als 117.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg der Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt beizutragen. Das Portfolio habe BASF in sechs Segmenten zusammengefasst: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions. BASF erzielte 2019 weltweit einen Umsatz von 59 Milliarden Euro. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com (10.07.2020/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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