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Mo, 10. August 2020, 11:07 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

Aktien: Bayer mit -4,94% am DAX-Ende


08.07.20 10:25
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Wiederaufkeimende Konjunktursorgen, u.a. die weniger stark als erwartet ausgefallene deutsche Industrieproduktion im Mai, haben den deutschen Aktienmarkt (DAX -0,92%, MDAX -0,56%, TecDAX -0,32%) belastet, so die Analysten der Nord LB.

Eine kritische Äußerung eines US-Richters zu Teilen des Glyphosat-Vergleichs habe die Aktie von Bayer (-4,94%) an das DAX-Ende gedrückt.

Die Sorgen wegen der Ausbreitung der Corona-Pandemie habe die Anleger an den US-Börsen (Dow Jones -1,51%, S&P-500 -1,08%, Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) -0,86%) Gewinne mitnehmen lassen. Vor allem Werte aus dem Reise- und Tourismussektor hätten nachgegeben.

Der Nikkei 225 notiere aktuell mit Verlusten bei 22.491 Punkten (-0,55%).

Die Werksschließungen und die temporäre Schließung der Handelsbetriebe habe den Autoabsatz von BMW in Q2 um 25,3% auf 485.701 Fahrzeuge einbrechen lassen. Lediglich in China hätten mit 212.617 Autos (+17,1%) mehr abgesetzt werden können als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Halbjahr habe es einen weltweiten Rückgang um 23% auf 962.575 Autos gegeben.

Die Corona-Pandemie, der Brexit und eine Erhöhung der Marktrisikoprämie würden bei HeidelbergCement dazu führen, das Vermögensportfolio neu zu bewerten und eine Abschreibung in Höhe von 3,4 Mrd. EUR vor Steuern vorzunehmen. Die Wertminderung sei unabhängig von der kurzfristigen operativen Entwicklung des Unternehmens zu betrachten, habe es geheißen. Maßnahmen eines Sparplans sollten bereits kurzfristig greifen und die Belastung durch die Absatzrückgänge in Q2 teilweise kompensieren.

Die Deutsche Post habe in Q2 nach vorläufigen Zahlen operativ mehr verdient. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei um 16% auf rund 890 Mio. EUR gestiegen, habe der Konzern mitgeteilt. Für das Gesamtjahr prognostiziere die Post einen operativen Gewinn von 3,5 bis 3,8 Mrd. EUR.

Abschreibungen melde auch ENI. Der italienische Versorger rechne wegen der Corona-Krise langfristig mit niedrigeren Energiepreisen und schreibe deshalb rund 3,5 Mrd. EUR (+/-20%) auf seine Vermögenswerte ab. Zuvor hätten schon die Konkurrenten BP und Shell einen ähnlichen Weg beschritten.

Deutsche Unternehmen hätten ihre Produktion im Mai gesteigert, allerdings geringer als erwartet. Der Euro habe prompt reagiert und sei auf unter 1,13 USD zurückgekommen.

Die Ölpreise hätten sich nicht klar für eine Richtung entscheiden können und den Handel nur wenig verändert beendet. Die anhaltende Unsicherheit über den Fortgang der Corona-Krise und deren weitere Auswirkungen auf die Konjunktur habe Anleger erneut bei Gold zugreifen lassen. (08.07.2020/ac/a/m)





 
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