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Fr, 15. November 2019, 21:44 Uhr

Volkswagen Vz

WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039

AKH-H Rechtsanwälte: Verjährung im Dieselskandal droht - Betroffene VW-Kunden sollten jetzt handeln - Aktiennews


21.10.19 17:10
aktiencheck.de

Esslingen (www.aktiencheck.de) - AKH-H Rechtsanwälte: Verjährung im Dieselskandal droht - Betroffene VW-Kunden sollten jetzt handeln - Aktiennews

Der Neujahrsmorgen 2020 könnte mit einem bösen Erwachen für viele vom Dieselskandal betroffene VW (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF)-Kunden beginnen, so die die Rechtsanwaltskanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann (AKH-H Rechtsanwälte) in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Denn in vielen Fällen droht die Verjährung aller Ansprüche gegenüber Volkswagen. Dies betrifft Fahrzeuge der Marken VW, AUDI, Seat und Skoda mit dem Motor des Typs EA 189. Betroffene VW-Kunden sollten daher jetzt handeln und eine Hemmung der Verjährung ihrer Ansprüche einleiten. Das geht am einfachsten und sichersten über die Einreichung einer Klage rechtzeitig vor dem Jahresende.

Hintergrund: Wieso verjähren in vielen Fällen zum Jahresende die Schadensersatzansprüche?

Die drohende Verjährung betrifft Schadensersatzansprüche von Autobesitzern, die ein Fahrzeug mit dem Motortyp EA 189 besitzen und die im Jahr 2016 von VW oder vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) darüber informiert wurden, dass in ihrem Fahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut wurde.

Ab diesem Zeitpunkt hat der Käufer Kenntnis darüber, dass sein Fahrzeug von dem Dieselskandal betroffen ist. Gleichzeitig beginnt die dreijährige sogenannte kenntnisabhängige Verjährung nach Meinung vieler Gerichte zu laufen an (siehe z.B. Landgericht Kaiserslautern, Urteil vom 24.05.2019 - 3 O 569/18). Die Frist endet hierbei zum Ende des Jahres. Somit müssen die betroffenen VW-Kunden rechtzeitig vor dem Jahresende 2019 tätig werden, wenn sie den für sich sichersten Weg beschreiten und ihre Ansprüche sichern wollen.

Welche Modelle sind von der drohenden Verjährung im Dieselskandal betroffen und welche nicht?

Von der drohenden Verjährung sind die Fahrzeugmodelle von VW und seinen Tochtermarken mit dem Motortyp EA 189 betroffen. In den allermeisten Fällen wurden nämlich die Kunden vom Kraftfahrtbundesamt oder von VW im Jahr 2016 angeschrieben und über die Manipulation des EA 189 in Kenntnis gesetzt.

Nicht betroffen sind Fahrzeuge anderer Hersteller wie zum Beispiel Mercedes, BMW, Opel, usw. und auch nicht solche Fahrzeuge des VW Konzerns, in denen ein anderer Dieselmotor als der des Typs EA 189 verbaut wurde, wie beispielsweise der EA 288 oder die 3,0 Liter Diesel bei Audi und Porsche. Diese Manipulationen sind nämlich erst in den Jahren danach ans Tageslicht gekommen.

Vorsicht hinsichtlich der Verjährung zehn Jahre nach Kauf!

Zu beachten ist auch die sogenannte absolute Verjährung. Nach der absoluten Verjährung verjähren nämlich sämtliche Ansprüche auf den Tag genau zehn Jahre nach dem Kauf des Fahrzeugs.

Vorsicht ist zudem geboten, wenn das eigene Fahrzeug betroffen ist, dies aber noch nicht behördlich festgestellt wurde. Dies betrifft zum Beispiel Autofahrer, die ihren Euro 4 Audi vor dem Jahr 2010 erworben haben, denn hier droht ebenfalls akut die Verjährung der Schadenersatzansprüche. So berichtete tagesschau.de, dass Rückrufe durch das Kraftfahrtbundesamt bezüglich älterer Audi-Modell nach der Norm Euro 4 zurückgehalten werden. Auch hier empfehlen wir betroffenen Kunden, tätig zu werden und die Verjährung der Ansprüche gegenüber dem VW-Konzern zu hemmen. Betroffene Kunden sollten nicht warten, bis die Behörden endlich tätig werden.

Was können Betroffene tun?

Verbraucher, die ein betroffenes Fahrzeug besitzen und die gegen den VW Konzern vorgehen wollen, sollten kurzfristig aktiv werden und etwaige Schadensersatzansprüche prüfen und ggf. gerichtlich durchsetzen lassen. Um die Verjährung von bestehenden Schadensersatzansprüchen zu hemmen, ist es erforderlich, dass vor dem 31.12.2019 eine entsprechende Schadensersatzklage bei Gericht eingereicht wird. Eine Klage ist das sicherste Mittel, um die Verjährung zu hemmen.

Sofern der Kunde zum Zeitpunkt des Kaufs eine Verkehrsrechtsschutzversicherung hatte, übernimmt diese in aller Regel die Kosten eines Rechtsstreits. Aufgrund der sehr guten Rechtslage und der zahlreichen positiven Urteile tragen immer mehr betrogene VW-Kunden auch selbst das Risiko eines Klageverfahrens. Schließlich gibt es in geeigneten Fällen die Möglichkeit einer Prozessfinanzierung. Hier trägt das Risiko für den Rechtsstreit der Prozessfinanzierer.

Rechtsanwälte Aslanidis, Kress und Häcker-Hollmann:

Die Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Seit der Gründung im Jahre 1995 hat sich die Rechtsanwaltskanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert und vertritt geschädigte Kapitalanleger aus dem gesamten Bundesgebiet. Mit aktuell 25 Rechtsanwälten und Wirtschaftsjuristen sind wir eine der größten sowie erfahrensten Kanzleien für Kapitalanlagerecht auf Investorenseite in Deutschland. Wir haben für unsere Mandanten zahlreiche Urteile erstritten und in den letzten Jahren aktiv an der Gestaltung der Rechtsprechung im Gebiet des Anlegerschutzes mitgewirkt. Durch unsere Fachanwälte wurden weit über 18.000 Vergleiche und Urteile seit Bestehen der Kanzlei erreicht.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
171,76 EUR +1,39% (21.10.2019, 15:34)

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
171,60 EUR +1,33% (21.10.2019, 15:18)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Automobilproduzent Europas.

Unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen steigerten sich im Jahr 2018 die Auslieferungen von Konzernfahrzeugen auf 10,8 Millionen (2017: 10,7 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil beträgt leicht gesteigert 12,3 Prozent. Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2018 auf 236 Milliarden Euro (2017: 230 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 12,2 Milliarden Euro (2017: 11,5 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse.

Der Bereich Nutzfahrzeuge umfasst vor allem die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Bussen der Marken Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN, zudem das Geschäft mit entsprechenden Originalteilen und Dienstleistungen. Die Zusammenarbeit der Nutzfahrzeugmarken MAN und Scania wird in der TRATON GROUP koordiniert. Das Angebot im Bereich Nutzfahrzeuge beginnt bei Pickups und reicht bis zu schweren Lkw und Bussen. Im Bereich Power Engineering wird das Geschäft mit Großdieselmotoren, Turbomaschinen, Spezialgetrieben, Komponenten der Antriebstechnik und Prüfsystemen zusammengefasst.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern wird sein automobiles Kerngeschäft neu ausrichten, u.a. mit fast 70 neuen E-Modellen bis zum Jahr 2028. Zudem stehen der Ausbau von Batterietechnologie und autonomes Fahren als neue Kernkompetenzen im Fokus. Parallel dazu wird als zweite Säule ein markenübergreifender Geschäftsbereich für intelligente Mobilitätslösungen aufgebaut.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in elf Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 122 Fertigungsstätten. 664.496 Beschäftigte produzieren rund um den Globus Fahrzeuge, sind mitfahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an. (21.10.2019/ac/a/d)





 
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