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Do, 1. Oktober 2020, 0:39 Uhr

US-Börsen belastet


28.08.02 10:01
Sachsen LB

Kurz vor Börsenstart hat die Bekanntgabe der Bestellungen für langlebige Güter noch Hoffnungen auf eine Besserung der US-Wirtschaft aufkommen lassen, der überraschend stark gesunkene Index für das Konsumentenvertrauen in den USA (niedrigste Niveau seit November vergangenen Jahres) sowie die trübe Aussicht des Chipkonzerns Intel für die Computerbranche haben die amerikanischen Börsen gestern dann doch belastet, so die Analysten der Sachsen LB.

Erneute Ängste: Hielten sich die Konsumenten in ihrem Ausgabeverhalten wieder zurück - gebe es einen Dämpfer der Konjunkturerholung? Die Aktien an der New Yorker Wall Street seien etwas schwächer aus dem Handel gegangen. Der Dow Jones aus den wichtigsten Industriewerten habe den Handel mit einem Minus von 1,06 Prozent auf 8.824,41 Punkten beendet. Im Blickpunkt heute dürfte weiter Hewlett-Packard stehen.

Das Unternehmen habe nach Börsenschluss seine Bilanzzahlen aus dem dritten Quartal vorgelegt - und habe einen Nettoverlust von zwei Milliarden Dollar verbuchen müssen - vor der Übernahme von Compaq allerdings ein Gewinn - im laufenden Quartal erwarte HP eine leichte Besserung und sei nachbörslich gestiegen. Von der Börsenaufsicht gebe es auch noch Neues: Die SEC habe gestern beschlossen, dass die Unternehmen ihre Geschäftszahlen künftig schneller veröffentlichten als bisher. Jahresergebnisse bis spätestens 60 Tage - bisher 90Tage- nach Ablauf des Geschäftsjahres und für Quartalsergebnisse würden nun 35 Tage, statt 45 gelten.