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Sa, 14. Dezember 2019, 0:17 Uhr

Royal Dutch

WKN: 907505 / ISIN: NL0000009470

Royal Dutch kaufen


14.05.03 11:09
Hamburgische LB

Die Analysten der Hamburgischen Landesbank stufen die Aktie von Royal Dutch mit dem Rating "kaufen" ein.

Wie BP und ExxonMobil habe auch Royal Dutch im 1. Quartal mit Rekordergebnissen geglänzt. Aufgrund des geringeren Exposures im Upstreambereich sei die Ertragssteigerung (+94%) jedoch etwas hinter den beiden Wettbewerbern (BP: +103% / ExxonMobil: +173%) zurück geblieben. Insbesondere beim Produktionswachstum habe Royal Dutch dennoch überzeugen können. Mit einer Ausweitung der Förderung um 6% seien die Vorgaben der Konkurrenz deutlich übertroffen worden. Für das Gesamtjahr 2003 gehe man von einem Wachstum um etwa 3% aus.

Der Rückgang liege vor allem am Wegfall des Basiseffekts aus der Enterprise-Akquisition im 2. Halbjahr. Längerfristig seien die Analysten angesichts des verhältnismäßig geringen Investitionsniveaus, das Royal Dutch für die kommenden Jahre plane, etwas skeptisch, ob das Ziel einer 3%igen Produktionsausweitung erreichbar sei. Zusätzlich dürfte der von den Analysten weiter rückläufig erwartete Ölpreis das Segmentergebnis belasten. Die akquisitionsbedingten Synergieeffekte und die bereits angesprochene geringere Sensibilität auf fallende Ölpreise dürften diesen Effekt jedoch moderater als bei den Konkurrenten ausfallen lassen.

Ein verbessertes Segmentergebnis sei im laufenden Jahr vom Downstreambereich zu erwarten. Durch die Integration von Equilon und Motiva in den USA ergäben sich nach Erachten der Analysten noch erhebliche Einsparpotentiale. Synergien seien auch in Deutschland infolge der Übernahme von DEA zu erwarten. Man unterstelle, dass Royal Dutch die Kostensenkungspotentiale nutzen werde.

Nach dem starken Anstieg der Raffineriemargen in den ersten drei Monaten des Jahres sei in den letzten Wochen wieder eine rückläufige Tendenz zu beobachten gewesen. Da die infolge der Irak- und Venezuela-Krise leeren Vorratslager demnächst wieder aufgefüllt sein dürften, rechne man für die kommenden Monate mit einer sinkenden Nachfrage und damit weiter sinkenden Margen. Im Jahresdurchschnitt sollten die Margen dennoch deutlich über dem niedrigen 2002er Mittel liegen.

Die Royal Dutch-Aktie werde derzeit mit einem KGV von 11,9 deutlich unter dem Durchschnitt der sogenannten Super Majors (13,9) gehandelt. Man halte diesen Abschlag aufgrund der überdurchschnittlich hohen Profitabilität (RoACE 2002: 14,2% vs. 13,1%) und der geringeren Ölpreissensibilität für nicht gerechtfertigt.

Die Analysten der Hamburgischen Landesbank bestätigen daher ihre Empfehlung "kaufen" und das Kursziel von 48 EUR für die Royal Dutch-Aktie.





 
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