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Sa, 25. Mai 2019, 23:37 Uhr

OTS: Hahn Rechtsanwälte PartG mbB / LG Kiel: Förde Sparkasse belehrte Kunden ...


18.04.19 10:03
dpa-AFX

LG Kiel: Förde Sparkasse belehrte Kunden nicht ordnungsgemäß über


Widerrufsrecht


Hamburg (ots) - Das Landgericht Kiel hat mit Urteil vom 11. April


2019 - 12 O 260/17 (2) - entschieden, dass eine Widerrufsbelehrung


der Förde Sparkasse für einen Darlehensvertrag vom 14. Juni 2007


wegen der Klausel: "Die Frist [für den Widerruf] beginnt frühestens


mit Erhalt dieser Belehrung" gegen das gesetzliche Deutlichkeitsgebot


verstößt.

Darüber hinaus hat das Landgericht den Klägern einen


Anspruch auf Rückzahlung der sogenannten Kontoführungspreise in Höhe


von 18,00 EUR jährlich aus ungerechtfertigter Bereicherung der Förde


Sparkasse zugesprochen. Das Urteil ist derzeit nicht rechtskräftig.


Ähnlich hatte das Landgericht bezogen auf die Widerrufsbelehrung


bereits in einem Urteil vom 03. Mai 2016 - 8 O 150/15 - gegen die


Förde Sparkasse entschieden. Beide Urteile wurden von HAHN


Rechtsanwälte erstritten.



Das Landgericht legte sich auch in dem neuen Urteil gegen die


Förde Sparkasse klar fest, dass die von der Sparkasse in der


Widerrufsbelehrung verwendete Klausel nach der ständigen


Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs gegen das Deutlichkeitsgebot


aus § 355 Abs. 2 Satz 1 BGB a.F. verstößt. Die von HAHN Rechtsanwälte


vertretenen Kläger hatten ihr Widerrufsrecht im Juni 2016 ausgeübt.


Nachdem die Sparkasse die Rückabwicklung des Vertrags zunächst


abgelehnt hatte, erhoben sie Klage. Das Landgericht verurteilte die


Förde Sparkasse nun zu einer Zahlung in Höhe von insgesamt 11.465,69


EUR nebst Rechtshängigkeitszinsen.



"Wir haben auch in Vertragsunterlagen aus dem Zeitraum vom 11.


Juni 2010 bis zum 20. März 2016 schwerwiegende Fehler gefunden, die


Verbrauchern eine Widerrufsmöglichkeit eröffnen", erklärt der


Hamburger Fachanwalt Peter Hahn von HAHN Rechtsanwälte. "Nach einer


Gesetzesänderung bestehen sogar noch Chancen, einen


Immobiliardarlehensvertrag aus dem Zeitraum vom 08.12.2004 bis zum


10.06.2010 wirksam zu widerrufen, wenn der Kunde den Vertrag über


einen Darlehensvermittler abgeschlossen hat", teilt Anwalt Hahn


weiter mit. "Verbraucher sollten ihre Chancen auf eine Rückwicklung


ihrer Immobiliendarlehen aktuell noch nutzen", meint Hahn. "Da die


Vertragsunterlagen der deutschen Sparkassen vom Sparkassenverlag


erstellt wurden, sind alle deutschen Sparkassen betroffen", verrät


Anwalt Hahn abschließend.



HAHN Rechtsanwälte bietet allen betroffenen Verbrauchern, die


ihren Immobiliardarlehensvertrag widerrufen und rückabwickeln wollen,


eine kostenfreie Erstprüfung der Widerrufsbelehrung auf


Fehlerhaftigkeit an. In den vergangenen Jahren hat die Kanzlei


bundesweit in vergleichbaren Widerrufsfällen über 70 positive Urteile


erstritten. "So erfolgreich ist derzeit keine andere Kanzlei auf


diesem Gebiet." Weitere Informationen finden Sie unter


https://hahn-rechtsanwaelte.de/widerruf-von-darlehen.



OTS: Hahn Rechtsanwälte PartG mbB


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Pressekontakt:


Hahn Rechtsanwälte PartG mbB


RA Peter Hahn


Alter Steinweg 1


20459 Hamburg


Fon: +49-40-3615720


Fax: +49-40-361572361


E-Mail: hahn@hahn-rechtsanwaelte.de


http://www.hahn-rechtsanwaelte.de