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Sa, 19. Oktober 2019, 19:03 Uhr

EUR/USD (Euro / US-Dollar)

WKN: 965275 / ISIN: EU0009652759

EUR/USD in der Konsolidierungsphase


15.01.13 14:40
Bremer Landesbank

Bremen (www.aktiencheck.de) - Der Euro eröffnete heute (07:53Uhr) bei 1,3348 USD, nachdem im Verlauf der letzten 24 Handelsstunden Höchstkurse im US-Handel bei 1,3394 USD markiert wurden, so die Analysten der Bremer Landesbank.

Der USD stelle sich gegenüber dem JPY auf 88,70. In der Folge notiere EUR/JPY bei 118,35, während EUR/CHF bei 1,2335 oszilliere.

Nachdem der Euro in den vergangenen Tagen gegenüber dem US-Dollar deutlich zugelegt habe (von 1,3060 bis zeitweise 1,3400) habe sich der Wechselkurs gestern zwischen 1,3340/90 konsolidiert. Innerhalb dieser Sphäre bewege er sich auch bis dato heute. Die Aufwärtsdynamik nach oben sei momentan nicht mehr stark ausgeprägt. Daran hätten auch die letzten Nachrichten um die Eurozone nicht viel ändern können.

Interessant sei gerade die Bewegung bei EUR/CHF. Hier sei monatelang der Wechselkurs (1,20) quasi zementiert gewesen. Man sehe gerade interessante Bewegungen. Der sichere Hafen verliere etwas Zulauf - momentan sei der Kurs bei 1,2335 und habe nach oben viel, viel Luft. Die 1,2470 könnten kurzfristig angegangen werden und danach wäre Potenzial für 1,2900.

Die allgemeine Stimmung um Europa entspanne sich zusehends. S&P nehme Luxemburg und Finnland von der Watchlist und sorge dafür, dass die Länder ihren Exotenstatus AAA behalten dürften. Die vorherrschenden Risiken hätten sich aufgrund der abnehmenden Wahrscheinlichkeit eines Zerfalls der Eurozone substanziell verringert.

Für dieses Jahr werde für Deutschland ein geringeres Wachstum von diversen Stellen vorhergesagt, besonders nach dem schwachen letzten Quartal in 2012. Die Analysten würden die Lage positiver beurteilen und Überraschungen im Jahresverlauf durchaus für möglich halten. Im Hinblick auf die letzten November und Dezember-Zahlen könnte die Talsohle der Eurokrise bald erreicht sein und sich der Trend drehen.

Die USA, in denen die Konjunkturdaten zuletzt ein freundliches Bild vermittle, sei die Anhebung der Schuldenobergrenze derzeit das Thema Nr.1. Nach den letzten Erfahrungen im Umgang mit dem "fiscal cliff" würden die Analysten auf Lernkurven hoffen, was dieses sensible Thema angehe. Sollte die Politik auf dem Rücken der Wähler einen Kampf ausfechten, drohe die zarte Konjunktur erstickt zu werden. Die Analysten würden erstaunt dieses Szenario beobachten und sehen, wie andere Länder von ihren so genannten Eliten gelenkt würden.

Die Industrieproduktion in der Eurozone sei auch im November weiter rückläufig geblieben. Gebeutelt von den Sparanstrengungen habe die Industrieproduktion auf Jahresbasis um 3,7% nachgegeben. Dies sei der stärkste Einbruch seit 2009 gewesen. Auf Monatsbasis habe sich ein Rückgang um 0,3% ergeben, was überrascht habe, denn Experten hätten mit einem kleinen Zuwachs von 0,1% gerechnet.

Zusammenfassend ergebe sich ein Szenario, das den Euro gegenüber dem USD favorisiere. Ein Unterschreiten der Unterstützung bei 1,2970/00 neutralisiere das positive Bias. (15.01.2013/ac/a/m)




 
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