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DJ MARKT-AUSBLICK/Schwankungen an den Börsen dürften hoch bleiben


23.12.15 13:06
Dow Jones Newswires



DJ MARKT-AUSBLICK/Schwankungen an den Börsen dürften hoch bleiben




Von Manuel Priego Thimmel




FRANKFURT (Dow Jones)--Auf weihnachtliche Ruhe sollten sich Anleger auch in den kommenden Tagen nicht einstellen. Die zuletzt ohnehin hohen Kursschwankungen an den Börsen könnten sich durch die dünne Liquidität an den Finanzmärkten zwischen den Feiertagen sogar noch verstärken. Auch mit Blick auf den Börsenstart ins Neue Jahr kann keine Entwarnung gegeben werden. Die Volatilität dürfte in Erwartung steigender Leitzinsen und immer wieder von den schwankenden Ölpreisen kommender Störfeuer hoch bleiben.




Weihnachten ist zwar auch an den Börsen gemeinhin eine ruhige Angelegenheit, aber nicht unbedingt eine störungsfreie. Viele Anleger haben die Bücher für das laufende Jahr bereits geschlossen, die Handelsräume in den Banken müssen häufig mit Notbesetzungen auskommen. Das hat zur Folge, dass Liquidität aus dem Markt verschwindet.




Niedrigere Handelsvolumen haben typischerweise einen Anstieg der Volatilität zur Folge, da bereits kleine Orders stärkere Aktienbewegungen in die eine oder andere Richtung auslösen können. Und für niedrige Aktienumsätze spricht auch, dass in den kommenden zwei Wochen keine wichtigen Konjunkturzahlen zur Veröffentlichung anstehen.




Unangenehm für die Anleger ist allerdings die Aussicht auf auch in näherer Zukunft hohe Schwankungen, denn die Finanzmärkte stehen ganz im Zeichen der Leitzinswende in den USA. Nach der ersten Zinserhöhung seit fast zehn Jahren im Dezember, dürfte die US-Notenbank im kommenden Jahr weiter und mehrfach, wenn auch sehr behutsam, an der Zinsschraube drehen.




Die Aktienmärkte haben in den vergangenen Jahren stark von der Nullzinslandschaft in Europa und den USA profitiert. Steigende US-Zinsen haben zur Folge, dass alternative Anlageformen relativ betrachtet wieder an Attraktivität gewinnen. Die meisten Beobachter sehen Aufwärtspotenzial bei den Marktzinsen, was zu Umschichtungen aus den Aktienmärkten bewegen könnte.




Zwar dürfte die EZB expansiv bleiben, aber noch haben viele Anleger die EZB-Sitzung von Anfang Dezember nicht gänzlich verdaut. EZB-Präsident Mario Draghi hatte zwar eine Ausweitung der Geldpolitik angekündigt, aber nicht in dem von den Finanzmärkten erhofften Ausmaß. Seitdem hat der Ruf von Draghi als "Super Mario" gelitten.




Für Volatilität spricht auch das nach wie vor labile globale Wachstumsumfeld. Das Bankhaus Lampe geht davon aus, dass sich das ohnehin moderate Wachstum 2016 weltweit auf 2,9 von 3 Prozent weiter abschwächen wird. Plötzliche Wachstumsabschwächungen wie etwa in China im zu Ende gehenden Jahr könnten die Aktienmärkte dann schnell auf eine Probe stellen.




Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com




DJG/mpt/gos




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December 23, 2015 07:06 ET (12:06 GMT)




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